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Ich freue mich wirklich sehr über den ausdauernden gleichmäßigen Landregen, der hier schon den ganzen Tag meinen Garten beglückt. Aber ich muss ehrlich zugeben, mir ist ganz schön kalt. Also habe ich mir heute die Heizung wieder angemacht und die kuschelige Kapuzenjacke vom Michelmann ausgeliehen. Er muss noch zwei Stunden die Welt retten, also kann er mich nicht wärmen, aber seine Jacke macht das auch schon sehr gut.

Es war ganz ungewohnt, heute so früh aufzustehen und weil es so grau war, wurde ich auch gar nicht so schnell wach. Bei der Arbeit war es auch ganz ruhig und ungewohnt wenig zu tun. Und so bin ich ziemlich träge durch den Tag marschiert. Im Zug habe ich ein neues Zugbuch angefangen (“Die Mutter-Mafia”), das seinen Weg während meines Urlaubes zu mir fand. (Danke noch einmal, liebe Sandra, für die nette Überraschung! Es liest sich wirklich gut, lustig und entpannend. Genau das richtige für meine Zugfahrten!). Zuhause habe ich mir eine Tasse Kaffee gekocht, in der Weihnachtstasse, weil sie die Größte im Haus ist. Dazu ein Stückchen Schokolade und mit dem Buch unter die Decke auf dem Sofa. Herrlich. Da ich ja gestern gebügelt und gesaugt habe, sprach ja nichts gegen einen faulen Nachmittag. Ich hatte mir zwar überlegt, ich müsste ja endlich mal anfangen, mich ernsthaft mit meiner Nähmaschine zu beschäftigen. Mal etwas Kreativeres machen, als Kleidung zu reparieren. Aber mir fehlte dann doch der Elan. Und außerdem war mir ja kalt und mit der Decke an der Nähmaschine sitzen, ist ja auch doof.

Eben wollte ich noch mehr rumgammeln und mir im Fernsehen die regionalen Nachrichten anschauen, aber wetterbedingt haben wir gerade kein Fernsehempfang. Macht aber auch nichts, dann werde ich eben gleich mal das heutige Abendessen vorbereiten. Ich denke da an Mangold-Käse-Taschen aus Blätterteig. Der Michelmann hat am Wochenende so fleißig trainiert, da darf er auch mal ein paar Kohlehydrate am Abend essen. So spät kommt er ja heute auch nicht nach Hause und mein Kleid wird mir danach auch noch passen.

Sie finden mich also jetzt in der Küche. Einen schönen, warmen und kuscheligen Abend wünsche ich Ihnen!

Den Schmetterlingen sei ein eigener Eintrag gewidmet.

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  • lange schlafen (auch Frau Landgeflüster ist erst um Viertel nach 9 aufgewacht!)
  • Frühstück mit Rührei und den restlichen Eierkuchen von gestern
  • ein ganz bisschen Gartenarbeit
  • ein leichtes Mittagessen (Spargelcremesuppe mit Spargeleinlage)

  • lesen, Musik hören, Training (der Michelmann), bügeln und Staub saugen (Frau Landgeflüster), eben Dinge, die man gut während des Regens und der nervigen Windböen im Hause tun kann.
  • Kaffee und Kuchen (gestern vom Lieblingsbäcker gekauft, weil Frau Landgeflüster keine Lust zum Backen hatte)
  • ein Spaziergang durch das Dorf
  • telefonieren mit der Lieblingsschwester
  • Salat machen für das Abendessen
  • speisen mit dem Michelmann
  • bloggen und endlich alle Kommentare beantworten (Frau Landgeflüster war noch ein bisschen im Urlaub)
  • jetzt gleich auf das Sofa. “Inspector Linley” wartet schon.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche!

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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