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Heute habe ich nach der Arbeit dem Wetter entsprechend einen Haustag eingelegt. Nach einer Entspannungsphase auf dem Sofa habe ich mich an die Bügelwäsche gemacht. Da wir am Samstag ja Hochzeit feiern, musste ich zumindest das Hemd vom Michelmann bügeln. Aber weil ich schon einmal dabei war, habe ich auch noch alles anderes gebügelt. Zwei Stunden lang. Und weil das nicht wirklich aufregend ist, habe ich Ihnen gar nichts Interessantes zu berichten.
Aber damit Sie nicht umsonst ins Landgeflüster gestiefelt sind, zeige ich Ihnen noch meine zwei ältesten Rosen.

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Ich wünsche Ihnen einen schönen, unwetterfreien Abend und eine gute Nacht! Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster
Gestern zeigt die Unwetterzentrale im Internet nur eine kleine rote Zelle in Niedersachsen an. Na, wo die wohl wahr. Rot bedeutet immer Spannung und so wartete ich gespannt, was nach dem ersten Blitz und Donner passierte. Es dauerte auch nicht lange und die Feuerwehr mit Blaulicht fuhr vorbei. Die begann aber nur die Fähnchen vom Schützenfest einzusammeln. Ja, nee, schon klar, so ein Gewitter ist auch der richtige Moment. Das merkten die Feuerjungs auch recht schnell und ließen die Fähnchen Fähnchen sein.
Früher als erwartet kam der Michelmann nach Hause. Hahaha, seine neue Chefin ist eine richtige Gewitterschiesserin und wollte so früh wie möglich zuhause sein. Also durften auch alle anderen früher fahren. Das Gewitter war ein kleines ruhiges Gewitterchen, ein Blitz hier, ein Donner da. Eigentlich gar nichts Besonderes. Trotzdem ging noch einmal die Feuerwehrsirene. Ein Blick in alle Richtungen zeigte uns, dass keine Rauchwolken in der näheren Umgebung zu sehen waren, also brauchten wir uns auf keine Evakuierung einstellen. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes passiert. In der Zeitung stand nichts.
Der Fernseher sendete irgendwann wieder und so konnte ich noch sehen, wie der Mann seinem Kumpel das Messer aus dem Kopf zog, damit beide rechtzeitig zu irgendeinem Spiel kommen konnten.
Heute regnet es noch immer fleißig. Ruhig und gleichmäßig. Ein schöner Landregen. Trotzdem bin ich trocken ins Büro gekommen. Jetzt sitze ich hier mit einer Tasse Kaffee und werde in drei Minuten in den Arbeitstag starten. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Nicht mehr lange und es ist wieder Lieblingstag und Wochenende. Machen Sie es fein.
Ehrlich, dass es ausgerechnet heute wieder ein Abendessen mit Rote Beete gibt, ist Zufall. Ich habe total vergessen, es ist ja grey’s-Tag. Der Michelmann hat mich gerade erst per Mail daran erinnert. Nun gut, die blutroten Gemüsepuffer mit Kräuterquark gibt es trotzdem. Ob ich grey’s gucken kann, weiß ich sowieso nicht. Bei uns ist wetterbedingt der Fernseher ausgefallen. Na, Hauptsache der Strom bleibt, damit ich die Puffer backen kann. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. Mein Abend wird gleich ganz toll, weil der Michelmann in wenigen Minuten aufhört, die Welt zu retten. Und jetzt fängt das Gewitter an. Tschüß, ich mach ganz schnell den Rechner aus!!!
Das Letzte, das Aktuelle, das Nächste und das, welches ich mir heute gekauft habe. In dieser Reihenfolge:

Wie gut, dass ich im vorletzten Jahr um die 500 Bücher verschenkt habe. Wenn das so weitergeht, habe ich die bald wieder neu zusammen.
Fürst Albääär muss seine Charlene ohne mich heiraten. Schade, ich sehe solche Hochzeiten immer sehr gern. Dafür feiere ich aber die Hochzeit meiner Vierjahresfreundin und das wird bestimmt auch ganz wunderbar. Mein Kleid freut sich auch schon.
Wenn ich so auf meine Fotos schaue, bin ich ganz verzückt, wie lang und ausgefüllt so ein Wochenende sein kann. Unseres endete ja nicht mit dem Besuch auf dem Bauernhof.
Auf der Heimfahrt hielten wir noch einmal an der Mühle in Bohlsen. Hier war am Samstag das alljährliche Mühlenfest. Wir haben aber nur einen kurzen Stopp gemacht, weil das Fest noch nicht richtig im Gange war und wir ja mit der liebsten Freundin und Michy Reincke verabredet waren. Aber ich hatte Ihnen ja ein paar Anregungen versprochen und deshalb sollen Sie zumindest die Mühle und das Gelände sehen. Vielleicht planen Sie ja schon im nächsten Jahr mitzufeiern.
Es ist wirklich sehr nett dort. Abends gibt es Live-Musik und bei schönen Wetter lässt es sich gar wunderbar dort aushalten. Es ist eine schöne Kulisse und auch die Häuser um die Mühle herum, sind eine wahre Augenweide. Zumindest, wenn Sie unsere alten roten Fachwerk- und Backsteinhäuser lieben.
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Zuhause haben wir dann unsere Sachen geschnappt und sind zur liebsten Freundin gefahren. Dort haben wir erst den Garten besichtigt, ein Gläschen Sekt geschlürft und sind dann Essen gegangen. Unser heutiger Frauentag (mit Begleitung) hatte ja die Verabredung mit Herrn Reincke auf dem Programm. Ach, Sie können sich gar nicht vorstellen, wie schön der Abend für mich war. Wenn ich diese Stimme live höre, dann finde ich die Welt noch toller und das Leben noch schöner und bin einfach nur glücklich. Herr Reincke hatte es sehr etwas schwer. Zum einen meinte der Wettermann gerade beim ersten Lied, ein bisschen Regen sollte es schon sein. Schließlich war es die ganze Woche angekündigt. Und zum anderen war die anwesende Kleinstadtbevölkerung etwas, naja, sagen wir mal nicht so begeisterungsfähig. Aber Herr Reincke wäre nicht Herr Reincke, wenn er das nicht mit den passenden Worten hinbekäme. Da hatte sogar der Wettermann Respekt und hat noch während des ersten Liedes aufgehört, zu pissen.
Der Abend war toll, toll, toll und deshalb waren wir auch erst um halb drei im Bett. Am nächsten Morgen ein ausgiebiges Frühstück und dann ging es in den Garten Landgeflüster. Da am Sonntag bei uns in der Heideregion der Tag der offenen Gärten war, sind wir am frühen Nachmittag noch einmal losgefahren und haben uns zwei gar wunderschöne Gärten angeschaut. Unbeschreiblich, sage ich Ihnen. Wenn Sie beim nächsten Tag der offenen Gärten hier in der Gegend sind, melden Sie sich, dann zeige ich Ihnen diese beiden traumhaften Flecken Erde. Tja, und weil wir so im Gartenfeeling waren, haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, spontan und unangemeldet bei unseren neuen Fastnachbarn vorbeizuschauen. Das geht immer, denn a) sind sie immer fleißig am Wirbeln und daher auch zuhause b) sind sie immer froh, wenn wir sie von der Arbeit abhalten, denn immer nur arbeiten ist ja auch doof und c) gibt es immer Kuchen. Ich weiß zwar nicht, wie die Frau Rotkraut das immer so macht, aber da frage ich auch gar nicht nach.
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Na, sind Sie beeindruckt, was wir alles an einem Wochenende gemacht haben? Das Beste daran ist, es war Erholung pur, auch wenn es sich so anstrengend anhört. Aber alle Etappen unserer Landpartie und der Gartenbesichtigungen liegen nah beieinander. Wir waren recht früh unterwegs und daher war es überall sehr menschenleer. Es war ein perfektes Wochenende für mich. Und der Michelmann hatte auch seinen Spaß.
Vielleicht haben Sie schon einmal einen Bericht über diesen Hof im Fernsehen gesehen. Über ihn wird manchmal im regionalen Fernsehen berichtet, weil er so vorbildlich ist. Sie wissen ja, wir achten sehr auf unsere Lebensmittel und ich empfinde es als sehr großen Luxus, dass dieser Betrieb so nah bei uns ist. Wir können uns einfach mal eben auf das Fahrrad schwingen und im Hofladen einkaufen. Wer weiß, ob wir wirlich so konsequent dabei wären, wenn wir diese Möglichkeiten nicht hätten. So ist es natürlich auch eine Frage der Ehre, dass wir dort Fleisch- und Wurstwaren, Käse und Eier einkaufen.
Ich habe Ihnen natürlich auch ein paar Fotos von unserem Spaziergang über das Gelände mitgebracht. Bilder sagen ja manchmal mehr als Worte… Viel Spaß bei der Hofbesichtigung!
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Ich weiß, es ist Werbung. Und nein, ich erhalte dafür kein Geld und keine ermäßigten Waren. Ich bin einfach überzeugt von diesem Projekt und deshalb zeige ich es Ihnen.




Ihr Geflüster