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Da habe ich in meinem letzten Eintrag doch ein Foto vergessen! Ich wollte Ihnen doch auch den Himmel noch zeigen. Und weil das Foto schon vorbereitet war, zeige ich es Ihnen jetzt auch. Das Bläuliche ist kein Himmel sondern regengeschwängerte Wolken.

Und wenn ich schon einen Nachtrag schreibe, dann zeige ich Ihnen auch noch den fertigen Gemüsekuchen.

Mit viel Phantasie sieht er doch ein wenig aus wie ein Blutmond. Und die leere Tarteform symbolisiert die Mondfinsternis, aber die habe ich jetzt nicht fotografiert. In diesem Sinne: eine gute Nacht für Sie alle und viel Freude mit dem Blutmond.
Einen Provenzalischen Gemüsekuchen, den soll es heute geben. Der Michelmann kommt heute nämlich nicht ganz so spät nach Hause und da gönne ich uns ein paar abendliche Kohlenhydrate. Der Ofen ist bereits an.
Falls Sie das Rezept möchten, ich habe es für Sie fotografiert. Es ist ein einfaches, gutes Essen.

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Für den Teig habe ich 200 gr. Dinkelmehl, 100 gr. Butter, 3 EL Wasser und etwas Salz genommen. Während ich das Gemüse andünstete, hat er im Kühlschrank geruht.

Für den Belag kommt zu dem Gemüse eine Mischung aus ca. 200 gr. Crème fraîche und drei Eiern, darüber geriebener Hartkäse. Alles salzen und pfeffern. Hier das Ganze noch ohne Käse:

Heute ist Blutmondnacht und deshalb essen wir natürlich im Garten unter freiem Himmel.

Die Gläser auf dem Tisch haben eine eigene persönliche Geschichte und wenn Sie mögen, erzähle ich sie Ihnen. Es sind die Gläser, die es in Frankreich in jedem Bistro oder Café gibt. Ich liebe sie so sehr, weil sie mich an viele schöne Frankreichurlaube mit dem Michelmann erinnern. Und weil ich mir aus jedem Urlaub ein Mitbringsel mitbringe, das nicht nur dumm in der Ecke verstaubt, sondern auch von uns gebraucht werden kann, gibt es in meinem Haushalt einige Küchenutensilien und Geschirr aus Frankreich. Diese Gläser stammen aus Paris. Ich habe sie bei unserem letzten Besuch gekauft. Waaaas so lange ist das wieder her!??? Gefunden habe ich sie in einem tollen Küchenladen. Endlich! Gesucht habe ich nämlich schon mindestens 10 Jahre danach. Nie und nirgends gab es die zu kaufen. In ganz Frankreich nicht. Jedenfalls nicht da, wo wir waren. Kellner ließen sich nicht bestechen und sie zu stehlen, habe ich mich nicht getraut. Umso mehr habe ich mich über meine Entdeckung gefreut. Weil ich so bescheiden war, habe ich nur zwei gekauft und hoffe, dass die Beiden bis zum nächsten Besuch in Paris heile bleiben. Natürlich benutzen wir sie trotzdem fleißg, dafür haben wir sie ja. Aber ich bin immer ganz vorsichtig damit.

Die Gläser sind total einfach und entsprechend günstig, aber sie haben eben einen ideellen Wert für mich. Für unser französisches Essen im Hof also genau richtig. Den Mond werden wir wohl nicht sehen. Ein wolkenbehangener Himmel, schade, aber ich bin mir sicher, der Abend wird trotzdem nett.

Klar, wir sind wieder dabei! Unser Hofladen im Nachbardorf bietet “Bio-Landwirtschaft zum Anfassen” mit Hofrundfahrten, Stallführungen und Köstlichkeiten vom Hof. Und weil sich in diesem Jahr eine Menge getan hat, werden wir eine kleine Fahrradtor machen. Allein für die Köstlichkeiten vom Hof lohnt es sich…
Und abends Stadtfest mit Herrn Reincke und der liebsten Freundin.


Ihr Geflüster