Du durchsuchst gerade das Tagesarchiv für den Juni 26, 2011.
Dieser Aussichtsturm war unsere nächste Etappe.

180 Stufen stiegen wir hinauf. Oben erwartete uns eine schöne Fernsicht über das Land. Wir hatten uns in dem Dorfcafé noch ein leckeres zweites Frühstück gekauft und das wir verspeisten hier.

Das sonnige Wetter belgeitete uns übrigens den ganzen Tag. Der Wettermann hatte wohl auch Lust auf eine Landpartie. Meinen Rebell habe ich mit einer Schmerztablette lahmgelegt. Da ich seit 25 Jahren jeden Tag Kopfschmerzen habe, bin ich nicht mehr so schmerzempfindlich. Irgendwann gewöhnt man sich an alles. Aber manchmal geht es eben nicht ohne Tablette. Und weil ich so selten Pillen schlucke, helfen sie auch immer recht gut. Es ließ sich also gut mit dem Rebellen aushalten.
Und weil der Rebell Bewegung am allerliebsten hat, waren die vielen Stufen auch eine feine Sache für ihn. Ich laufe ja bei der Arbeit jeden Tag 99 Stufen ins Büro und zum Feierabend wieder runter. Deshalb schaffe ich die 180 Stufen auch ganz pupsilocker. Ich habe Ihnen noch ein Panoramafoto gebastelt, damit Sie noch einen besseren Blick über meine Heimat bekommen. Wenn Sie es anklicken, wird es noch ein bisschen größer.
Das ist der Blick in Richtung Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes. Links die Windräder stehen in Klein Süstedt. Das ist die vierte Etappe unserer persönlichen Landpartie und gleichzeitig auch offizieller Teil der ökologischen Landpartie. Dort befindet sich nämlich der Hofladen, in dem wir einkaufen. Den Betrieb haben wir gestern auch besichtigt und dort habe ich auch die meisten Fotos gemacht. Die Tiere leben dort sehr frei und deshalb konnten wir uns die Hähne, Hühner, Puten und ein paar Bullen auch ganz nah anschauen.
Die dritte Etappe führte uns vorher aber noch an einen anderen Ort. Davon berichte ich Ihnen dann beim nächsten Mal.
Hätte der Michelmann nicht letztens eine Planwagenfahrt mit seinen Kollegen und Bauer Hans über die Dörfer der Umgebung gemacht, hätten wir diesen wundervollen Ort wohl nicht so schnell entdeckt. Und weil der Michelmann weiß, dass ich magische Orte liebe, sind wir gestern auf unserer persönlichen Landpartie zuerst in die alte Dorfschule in Hösseringen gefahren.
Sie beherbergt einen Tante Emma-Landen, das Dorfcafé, eine Ferienwohnung und Gästezimmer. Ein unglaubliche Kulisse offenbarte sich, als wir durch die Tür traten. Ähnliches habe ich erst einmal, bei unserem Besuch in Lindau im Café 37 °, erlebt.
Diese Diashow benötigt JavaScript.
Die Besitzerin der Dorfschule Mila Schrader erzählte uns ihre Geschichte und lud uns ein, auch noch ihren schönen Garten zu besichtigen. Es war so nett bei ihr und wieder zeigt sich: das Gute liegt oft so nah….
Hätte ich übrigens die LaLu September/Oktober 2007 aufmerksamer gelesen, hätte ich das Café viel früher entdeckt. In der Ausgabe ist nämlich ein ausführlicher Bericht über den Tante Emma Laden.



Ihr Geflüster