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Wenn ich so auf meine Fotos schaue, bin ich ganz verzückt, wie lang und ausgefüllt so ein Wochenende sein kann. Unseres endete ja nicht mit dem Besuch auf dem Bauernhof.
Auf der Heimfahrt hielten wir noch einmal an der Mühle in Bohlsen. Hier war am Samstag das alljährliche Mühlenfest. Wir haben aber nur einen kurzen Stopp gemacht, weil das Fest noch nicht richtig im Gange war und wir ja mit der liebsten Freundin und Michy Reincke verabredet waren. Aber ich hatte Ihnen ja ein paar Anregungen versprochen und deshalb sollen Sie zumindest die Mühle und das Gelände sehen. Vielleicht planen Sie ja schon im nächsten Jahr mitzufeiern.
Es ist wirklich sehr nett dort. Abends gibt es Live-Musik und bei schönen Wetter lässt es sich gar wunderbar dort aushalten. Es ist eine schöne Kulisse und auch die Häuser um die Mühle herum, sind eine wahre Augenweide. Zumindest, wenn Sie unsere alten roten Fachwerk- und Backsteinhäuser lieben.
Zuhause haben wir dann unsere Sachen geschnappt und sind zur liebsten Freundin gefahren. Dort haben wir erst den Garten besichtigt, ein Gläschen Sekt geschlürft und sind dann Essen gegangen. Unser heutiger Frauentag (mit Begleitung) hatte ja die Verabredung mit Herrn Reincke auf dem Programm. Ach, Sie können sich gar nicht vorstellen, wie schön der Abend für mich war. Wenn ich diese Stimme live höre, dann finde ich die Welt noch toller und das Leben noch schöner und bin einfach nur glücklich. Herr Reincke hatte es sehr etwas schwer. Zum einen meinte der Wettermann gerade beim ersten Lied, ein bisschen Regen sollte es schon sein. Schließlich war es die ganze Woche angekündigt. Und zum anderen war die anwesende Kleinstadtbevölkerung etwas, naja, sagen wir mal nicht so begeisterungsfähig. Aber Herr Reincke wäre nicht Herr Reincke, wenn er das nicht mit den passenden Worten hinbekäme. Da hatte sogar der Wettermann Respekt und hat noch während des ersten Liedes aufgehört, zu pissen.
Der Abend war toll, toll, toll und deshalb waren wir auch erst um halb drei im Bett. Am nächsten Morgen ein ausgiebiges Frühstück und dann ging es in den Garten Landgeflüster. Da am Sonntag bei uns in der Heideregion der Tag der offenen Gärten war, sind wir am frühen Nachmittag noch einmal losgefahren und haben uns zwei gar wunderschöne Gärten angeschaut. Unbeschreiblich, sage ich Ihnen. Wenn Sie beim nächsten Tag der offenen Gärten hier in der Gegend sind, melden Sie sich, dann zeige ich Ihnen diese beiden traumhaften Flecken Erde. Tja, und weil wir so im Gartenfeeling waren, haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, spontan und unangemeldet bei unseren neuen Fastnachbarn vorbeizuschauen. Das geht immer, denn a) sind sie immer fleißig am Wirbeln und daher auch zuhause b) sind sie immer froh, wenn wir sie von der Arbeit abhalten, denn immer nur arbeiten ist ja auch doof und c) gibt es immer Kuchen. Ich weiß zwar nicht, wie die Frau Rotkraut das immer so macht, aber da frage ich auch gar nicht nach.
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Na, sind Sie beeindruckt, was wir alles an einem Wochenende gemacht haben? Das Beste daran ist, es war Erholung pur, auch wenn es sich so anstrengend anhört. Aber alle Etappen unserer Landpartie und der Gartenbesichtigungen liegen nah beieinander. Wir waren recht früh unterwegs und daher war es überall sehr menschenleer. Es war ein perfektes Wochenende für mich. Und der Michelmann hatte auch seinen Spaß.
Vielleicht haben Sie schon einmal einen Bericht über diesen Hof im Fernsehen gesehen. Über ihn wird manchmal im regionalen Fernsehen berichtet, weil er so vorbildlich ist. Sie wissen ja, wir achten sehr auf unsere Lebensmittel und ich empfinde es als sehr großen Luxus, dass dieser Betrieb so nah bei uns ist. Wir können uns einfach mal eben auf das Fahrrad schwingen und im Hofladen einkaufen. Wer weiß, ob wir wirlich so konsequent dabei wären, wenn wir diese Möglichkeiten nicht hätten. So ist es natürlich auch eine Frage der Ehre, dass wir dort Fleisch- und Wurstwaren, Käse und Eier einkaufen.
Ich habe Ihnen natürlich auch ein paar Fotos von unserem Spaziergang über das Gelände mitgebracht. Bilder sagen ja manchmal mehr als Worte… Viel Spaß bei der Hofbesichtigung!
Ich weiß, es ist Werbung. Und nein, ich erhalte dafür kein Geld und keine ermäßigten Waren. Ich bin einfach überzeugt von diesem Projekt und deshalb zeige ich es Ihnen.
gleich in den Garten auf die Bank im Schatten – erst einmal ankommen. Und dann eine dicke Scheibe frisches Brot

zuhause ist es doch am schönsten und am leckersten. Und wie das duftet….

