Heute war ein schräger Tag. Im Zug auf dem Weg in die große Stadt meinte mein Wirbel, es wäre der richtige Augenblick, den Nerv einzuklemmen. Fies war das. Im Büro nahm ich meine Notfalltablette, die glücklicherweise auf sehr gut anschlug. Im Büro mussten wir noch mit den Auswirkungen des nächtlichen Stromausfalls kämpfen, auch das war ziemlich schräg. Bei der Arbeit habe ich mich an einer schwierigen Aufgabe festgebissen. So was mache ich auch mal ganz gerne und weil ich mich so konzentrieren musste, habe ich auch gar nicht an meinen Rebellen gedacht. Auch das hat sicherlich bewirkt, dass ich es gut ausgehalten habe. Auf der Nachhausefahrt im Zug habe ich meinen Rücken gar nicht mehr gemerkt.

Zuhause habe ich ein wunderschön duftendes Brot vorgefunden und mir natürlich gleich eine dicke Scheibe abgeschnitten und genüßlich verzehrt. Und weil das Wetter nicht ganz so toll war und ich  ein bisschen Sorge hatte, dass der Rebell sich wieder melden könnte, habe ich mir den Fernseher angemacht und mich auf das Sofa gelegt. Zwei Stunden später wachte ich auf. Jetzt bin ich guter Dinge, dass ich das Ende von “Inspektor Barnaby” heute zum ersten Mal nicht verschlafen werde! Gleich hört der Michelmann auf die Welt zu retten und dann kommt der Inspektor ja auch schon. Eine gute Idee vom Fernsehprogrammdirektor, den Barnaby so früh zu senden. Dazu gibt es einen kleinen Auflauf und Bio Zisch Rhabarber. Hm.

Ich wünsche Ihnen einen schönen gemütlichen  Abend. Machen Sie es fein und vergessen Sie nicht: auf Regen folgt wieder Sonnenschein. Ich glaube ganz fest daran.