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Heute hatte Frau Landgeflüster einen echt anstrengenden Arbeitstag. Und deshalb hat der Michelmann sie vom Bahnhof in der Kleinstadt vor den Toren ihres Dorfes abgeholt und mit ihr eine Bädertour veranstaltet. Drei Badausstellungen und ein Besuch der Badabteilung im Möbelhaus in der Kleinstadt standen auf dem Programm. Da die Kleinstadt sehr klein ist, sind auch die Ausstellungen nur sehr klein. Ein WC haben wir gefunden, das uns Beiden gefällt, ein Aufsatzwaschbecken nicht. Also haben wir uns zuhause gemeinsam mit dem Laptop auf das Sofa gelegt und haben in den Weiten des Internets danach gesucht. Gefühlte 261537 verschiedene Becken haben wir gefunden und drei in die enge Auswahl genommen. Wir haben in der nächsten Woche nämlich den ersten Termin mit dem ersten Bädermann.

Glüklicherweise haben wir beide den gleichen Geschmack, auch bei den Amaturen, Badelementen und Fliesen. Das macht die Auswahl so schön entspannend. Ein schöner Ausgleich zu diesem Arbeitstag….

Ein Monat mit vielen kleinen und großen Glücksmomenten.

Ist es wirklich so interessant, was ein Fußballspieler wie Herr Lahm von sich gibt? Für diejenigen, die im Buch erwähnt wurden, vielleicht, aber für alle anderen? Ich weiß nicht, da lese ich lieber Biografien und Bücher über Personen, die Großartiges geleistet oder ein wirklich bewegtes Leben hinter sich haben. Das Buch von Frau Schmidt zum Beispiel, das steht auch auf meiner Wunschliste. Herr Lahm, wenn Sie zufällig in meinem Landgeflüster lesen, dann schreiben Sie mir doch bitte mal, worum es in ihrem Buch überhaupt geht, und warum ich es unbegingt lesen sollte. Vielen Dank und liebe Grüße nach Bayern, Ihre Frau Landgeflüster.

Giftpfeilfrisur nennt der Michelmann alle „Damenfrisuren“, die er doof findet. Während ich vorhin bügelte und dabei im Fernsehen erst einen netten Film und dann eine Modesendung sehe, sagt der Michelmann: „Stell Dir vor, Du würdest auf die Idee kommen und Dir so eine Giftpfeilfrisur machen!“ und verzieht das Gesicht, als müsse er gleich brechen. „Hast Du mich dann weniger lieb?“ fragte ich ihn daraufhin. Und was entgegnet er? „Wahrscheinlich würdest Du mit dieser Frisur gaaanz toll aussehen!“ Hahaha, er kann also auch spontan positiv denken.

und deshalb gibt es heute selbstgemachte Ravioli. Danke für die Anregung, liebe Ellen! Gestern erzählte ich dem Michelmann von Eurem Essen und heute hat er mir Birnen mitgebracht. Statt Speck gibt es Angushack, statt Salbei Mangold aus dem Garten Landgeflüster. Ich bin dann mal in der Küche!

sage ich zum Michelmann, als er vorhin fragte, was ich denn zum Abendessen trinken wolle. Sein Antwort: „Ist gut, meine Biotonne.“

 

Dicke Socken, gestrickt von Mutter Landgeflüster. Warmer Pullover vom Michelmann. Die größte Teetasse, so groß, dass ich beide Hände daran wärmen kann.

Mir ist kalt, kalt, kalt.

Ich stelle ganz viele Fotos ein, damit jeder sehen kann, wie schön es gestern war, dachte ich mir so. Dann spare ich mir viele Worte. Doch leider hatte unsere Kamera ein leichtes Autofokusproblem und, nun ja, sind die meisten Fotos leider unscharf geworden. Aber die schönsten Erinnerung leben sowieso im Herzen. Und – wink mit dem Zaunpfahl – ich weiß, dass Herr Kaiser und Frau Frische Brise viel fotografiert haben. Vielleicht kann ich mir beim nächsten Besuch ja Erinnerungsfotos auf den Stick ziehen.

Eine kleine Diashow, die kann ich Ihnen präsentieren. Wenige Details und nicht so aussagekräftig. Aber für mich, die ich dabei war, verbindet sich mit jedem Foto ein „Hach!“-Gefühl.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wissen Sie, was ich an unseren Festen immer so großartig finde? Unsere Gäste! Der Michelmann und ich laden grundsätzlich alle netten Menschen ein, die wir im Laufe eines Jahres so treffen. Und wenn jemand zufällig Besuch hat, na, dann bringt er ihn einfach mit. Deshalb sind jedes Jahr Besucher dabei, die noch nie bei uns waren, und sogar Gäste, die wir selbst gar nicht kennen. Sie glauben gar nicht, wie spannend das ist. Nicht nur für uns, sondern auch für die Geladenen. Wenn wir unsere Einladungen verteilen, hören wir oft: „Ich bin gespannt, wer da ist!“ oder „Und wer kommt in diesem Jahr neu dazu?“ Wahrscheinlich ist auch das ein Grund, warum es nie langweilig wird. So groß, dass sie unpersönlich werden, sind die Feiern nie. Denn nicht jeder hat Zeit oder Lust jedes Jahr dabei zu sein. Auch das ist gut und ein geplanter Aspekt meines  „Konzeptes“ . Um die 25 Menschen, das ist eine perfekte Anzahl. Denn es ist in unseren Breiten wirklich so, dass das Wetter im Spätsommer einfach zu unberechenbar ist und sich im schlimmsten Fall alle in unserem wirklich kleinen Häuschen aufhalten müssen. Und damit wir auch für alle Zeit haben, kommen die kleinsten Besucher mit ihren Eltern schon zum Kaffee, die Familienmitglieder zum späten Nachmittag und die Freunde am frühen Abend.

Das Kaffeetrinken fand wetterbedingt noch im Hause statt. Dann aber, zum späteren Nachmittag, wurde es immer sonniger. Und so haben der Michelmann und ich spontan entschieden, kein Buffet aufzubauen, sondern die Häppchen als Entree im Garten zu servieren. Später gab es das Chimichuri und die Tartes zum Gegrillten und auch die anderen Dinge als Hauptgericht. Dazu verteilten sich die Gäste im Garten am Grill und im GWZ, am Stehtisch in der Küche und am großen Tisch im Esszimmer.

Die ganze Zeit wurde gequatscht, gelacht, gespielt und getobt. Tischtennis, Kicker, große Autos, kleiner Ball. Damit haben sich fast alle beschäftigt, egal ob groß oder klein, egal ob bekannt oder bis dato unbekannt. Es war herrlich zu beobachten, wie fröhlich und entspannt unsere Gäste waren.  Als es dunkel wurde, zündeten wir viele Fackeln an und verteilten Kerzen im ganzen Garten. Und so endete dieses Fest zunächst als Stehparty am wärmenden Grill und später in kleinerer Runde in Decken gehüllt im Gartenwohnzimmer, bevor wir mit den Übernachtungsgästen noch eine Stunde am Esszimmertisch verweilten.

Heute, während die Gäste noch schliefen, beseitigte ich die letzten Spuren, während der Michelmann das Frühstück vorbereitete. Am frühen Nachmittag fuhren unsere letzten drei Besucher und seitdem genießen der Michelmann und ich die sonntägliche Ruhe. Und freuen uns auf die Gartenparty 2012.

die letzten Gäste fahren nach Haus.

zeigt einen wolkenlosen Himmel. Also ein Himmel wie gestern Abend. Unsere Gäste verabschiedeten wir mit einem Sternenhimmel im Fackel- und Kerzen beleuchteten Garten. Das war das Schwierigste an der Partyorganisation, aber auch das ist uns hervorragend gelungen. Ich mein das mit dem Sternenhimmel, nicht mit den Fackeln und Kerzen. Das war leicht.

Der Michelmann und ich haben um halb drei Uhr überlegt (da war die Party endgültig zu Ende), eigentlich könnten wir im nächsten Jahr doch mal eine Dermichelmannundfraulandgeflüsterfeierngemeinsamihrengeburtstagnach-Gartenparty feiern. Irgendwann am Ende des Sommers, zu der Zeit, in der es wettertechnisch am spannensten ist. Ich glaube, das ist eine gute Idee. Beweisfotos folgen später.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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