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Letztens habe ich Ihnen die schöne Eilenriede gezeigt. Jetzt kann ich es Ihnen ja verraten: der Wald, der sich um unser Dorf erstreckt, ist auch wunderschön.
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Es macht Spaß dort herumzuspazieren. Besonders an diesen goldenen Oktobertagen.
Unser Abendessen gestern war so lecker. Deshalb möchte ich Ihnen mein Rezept gern aufschreiben. Vielleicht haben Sie ja Lust, es nachzukochen. Die Kräuterseitlinge haben mich am Samstag auf dem Markt so angelacht, da musste ich sie einfach kaufen.

Zunächst habe ich eine Zwiebel angebraten und die klein geschnippelten Kräuterseitlinge dazugeben. Nachdem auch die Pilze ein etwas angedünstet waren, habe ich ein bisschen Brühe und danach etwas Sahne dazugegeben. Gewürzt habe ich nur mit Pfeffer. Zum Schluß, – wie könnte es anders sein? – ein paar gehackte Walnüsse dazu und voilà: eine elegante Nudelbeilage ist fertig!

Wieder rein vegetarisch und trotzdem hat es auch dem Michelmann sehr gut geschmeckt. Und mir sowieso. Das Dessert des Tages hat der Michelmann kreiert: eine Mandelcreme. Auch sehr, sehr lecker.

Wenn Sie sich wundern, dass wir an diesem Wochenende so viel in der Küche gewirbelt haben, dann verrate ich Ihnen, dass der Michelmann in dieser Woche jeden Tag bis nachts die Welt retten muss. Wir werden also unsere Zeit nicht zusammen verbringen und auch nicht gemeinsam speisen. Wenn ich noch auf der Heimfahrt bin, hat der Michelmann nämlich gerade erst begonnen, die Welt zu retten, und wenn er nach Hause kommt, werde ich bestimmt schon schlafen. Doof auch, dass er auch am nächsten Wochenende die Welt retten muss. Aber dann, dann sehen wir uns auch wieder am Tage und darauf freue ich mich schon heute!
Auch heute haben wir ein abwechslungsreiches Tagesprogramm. Nach dem schönen Frühstück haben wir unser Abendessen vorbereitet. Da wir nämlich zum Kaffee beim Kindergartenfreund vom Michelmann eingeladen sind, haben wir dafür am Nachmittag keine Zeit. Wir haben gestern auf dem Markt so schöne Kräuterseitlinge gekauft und die soll es heute Abend zu Bandnudeln geben.

Den Teig hat der Michelmann zubereitet, dafür habe ich die Nudeln durch die Maschine gedreht.

Bis heute Abend dürfen die Nudeln auf dem Trockenständer hängen, die der Michelmann mir vor Jahren einmal bastelte.

Auch hier die klassische Aufgabenverteilung: Der Michelmann baut den Ständer zusammen, Frau Landgeflüster verteilt die Nudeln. Und damit Sie auch noch sehen, wie toll die Kräuterseitlinge aussehen, gibt es davon auch ein Foto:

Zwischen Nudelherstellung und Mittagessen (die leckere restliche Gemüsesuppe von gestern) haben wir noch einen ausgiebigen Spaziergang durch das Dorf gemacht. Wir haben nämlich schönstes Sonnenwetter bei milden, fast frühsommerlichen Temperaturen. So schön.
Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Sonntag und morgen einen guten Start in die Woche!
Heute wäre wieder der Tag, an dem ich über den Blödsinn mit der Zeitumstellung schreiben könnte. Mache ich aber nicht. Stattdessen berichte ich Ihnen lieber, wie ich die frühe Stunde nutzte. Denn erwartungsgemäß hat mein Körper die eine Stunde mehr Schlaf nicht genutzt und so war ich schon um 7:30 Uhr äh 6:30 Uhr in der Küche, um Quarkbrötchen für unser Frühstück zu backen.

Die Zutaten:
- 250 Gramm Quark
- 250 Gramm Mehl
- 1 Ei
- 1 Päckchen Backpulver
- 1/2 Teelöffel Salz

Daraus einen Teig kneten, in 6 Brötchen formen und ca. 25 Minuten bei 175 °C backen. Die Brötchen sehen aus wie riesige Makronen, aber das macht ja nichts.

Hauptsache, sie schmecken uns. Süß bestrichen, wie hier bei mir auf dem Foto oder deftig mit Wurst, wie der Michelmann sie verspeist hat. Ein schöner Start in den Tag!
Da ich mich gerade in einer kreativen Phase befinde, habe ich heute zum ersten Mal Marzipanpralinen selbst hergestellt. Und der Michelmann hat auf eigenen Wunsch mitgemacht.

Die Zutaten: Puderzucker, Mandeln und Amaretto als Bindemittel und die Walnüsse als Verzierung auf der leckeren Zartbitterkonfitüre.

Am Anfang musste ich natürlich die Mandeln erst enthäuten. Danach waren meine Finger ganz aufgeweicht, deshalb durfte der Michelmann die Mandeln fein mahlen. Falls sie mein Rezept interessiert: ich habe mich für 250 Gramm Mandeln und 125 Gramm Puderzucker entschieden.

Auf die gemahlenen Mandeln habe ich den Puderzucker gesiebt. Puh, war das anstrengend. Dass Puderzucker aber auch immer so klumpig sein muss. Beide Zutaten habe ich sorgfältig vermischt und ein bisschen Amaretto dazu gegeben. Der Michelmann durfte daraus einen glatten Teig kneten und in kleine Kugeln formen. Ich habe in der Zwischenzeit die Schokoladenkonfitüre im Wasserbad erhitzt.

Nacheinander habe ich die Kugeln in die Schokolade getaucht und danach auf das Papier gesetzt.

Der Michelmann durfte sie verzieren. Und so hat er die Walnüsse geknackt und auf die Pralinen gesetzt.

Einige durften auch nackig bleiben.

Für den ersten Versuch finde ich unsere Pralinen sehr gut gelungen.

Natürlich haben wir auch schon eine Praline probiert. Als Dessert nach unserer Pizza, zum Espresso. Hm. Sie waren sehr lecker. Mandelig und eben nicht so süß, so wie ich Marzipan liebe.
Heute also der zweite Versuch. Und ich muss sagen, bei aller Bescheidenheit, ich bin doch gar nicht so untalentiert, wie es den Anschein hatte.

Liebe Angela, der Tipp mit dem Apfelausstecher war gut. Ohne Probleme konnte ich die passenden Öffnungen für die Teelichter hineinschneiden. Ganz vorsichtig und immer nur ein bisschen wegschneidend, damit die Öffnung nicht zu groß wird. Während ich die beiden Äpfel bearbeitete, ging der Michelmann kurz in den Garten und kam mit einem weiteren Apfel wieder herein. „Guck mal, Frau Landgeflüster“ sprach er und fügte hinzu: „habe ich in einer halben Sekunde fertig gemacht.“ Er ging zum Glas mit den Teelichtern, nahm eins heraus, setzte es in den Apfel und überreichte ihn mir grinsend. „Männerarbeit. Ich habe nämlich ein Werkzeug dafür“ sagte er noch. Na, was ein echter Mann ist. Dann aber entdecke ich, dass die Öffnung nicht so perfekt ist, wie bei meinen mühevoll geschnitzten Äpfeln. Ha.

„Keine Problem“ war die Antwort vom Michelmann: „Ich habe noch einen kleineren Aufsatz. Komm mit, ich habe auch noch zwei Äpfel, die darfst Du machen.“ Also stiefelte ich mit dem Michelmann in den Garten und „bastelte“ noch zwei Teelichthalter. Gut geht das mit dem Akkuschrauber! Ich wusste gar nicht, dass es Apfelteelichtbastelaufsätze dafür gibt. Vielleicht sollte ich öfter im Bauladen spazieren gehen. So werde ich auch zur Bastelqueen.

Prima. Danach schaute ich noch im Stall nach einem passenden Stück Holz und bei meiner Poterie nach kleinen Untersetzern. Nun konnte ich das Esszimmer dekorieren.

Einfach und rustikal, so wie ich es am liebesten mag. Bucheckern und Kastanien, die wir beim Spaziergang in der Normandie gesammelt haben. Mehr braucht es nicht, um mich zufrieden zu machen.

Nachher wird der Michelmann mit mir noch ein wenig durch den Wald spazieren. Vielleicht finde ich noch ein paar Kiefernzapfen und Rindenstücke. Damit lässt es sich ja auch immer sehr nett dekorieren.

Es sind die letzten Teelichter vom blau-gelben Schweden und es werden die Letzten bleiben. Ich finde, die von dort brennen immer blöder ab. Bei den meisten bleibt ganz viel Wachs in der Hülle übrig. Ich habe mir jetzt Teelichter ohne Hüllen gekauft und hoffe, die brennen in ihren Glashüllen gleichmäßiger ab. Zumindest produzieren wir jetzt weniger Müll und das ist auch ganz gut, bei unserem Verbrauch.

Und jetzt koche ich Kaffee. Wir haben nämlich nicht nur Gemüse auf dem Markt gekauft, sondern auch das Lieblingstörtchen vom Lieblingsbäcker, der seinen Wagen auch auf dem Markt in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes stehen hat. Hach, ich liebe diese gemütlichen Herbsttage!
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Nachtrag: Damit Sie auch meinen Lieblingskuchen vom Lieblingsbäcker kennen, reiche ich Ihnen noch ein Foto nach:

Wenn Sie sich also mal auf dem Markt verlaufen oder den Bäcker besuchen und Sie diesen Kuchen sehen, dann denken Sie an mich. Er nennt sich Dinkelkäsetörtchen.

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Nachdem ich heute morgen unser Esszimmer dekoriert habe, sind wir in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes gefahren, um am Aktionstag am Bahnhof dabei zu sein.
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Danach ein Spaziergang über den Markt und noch ein Abstecher im Einkaufslädchen, um die fehlenden Zutaten für unsere Wochenendspeisen zu kaufen. Gemüsesuppe und Pizza für heute und Bandnudeln mit Kräuterseitlingen morgen. Und für die nächste Woche einen Muskatkürbis. Hach, ich liebe den Herbst mit seinen tollen Gemüsen!
werde ich die Fotos sortieren, die ich für Sie von meinem heutigen, ereignisreichen Vormittag gemacht habe. Ich liebe gemütliche Wochenende!
Zumindest, wenn ich in meinem kleinen Häuschen sitze und aus dem Fenster schaue. Am allerliebsten mag ich den Nebel, wenn ich das Ende unseres Gartens nicht sehen kann. So wie heute. Da fühle ich mich, als wären wir ganz allein auf der Welt.
Wir sitzen noch immer am Frühstückstisch, schauen in den Garten, hören schöne Musik und freuen uns, dass es uns so gut geht.
Ich freue mich, dass wir uns selbst so motivieren können. Im letzten Herbst war ich echt faul. Zum einen, weil ich selbst gar sehr gartenuntüchtig und zum anderen das Wetter so nass-kalt war, dass auch der Rebell keine Lust auf Gartenarbeit hatte.

In diesem Jahr streben wir umso mehr - und, was soll ich sagen? Es macht richtig, richtig Spaß. Und weil ich solange im Garten war, habe ich mir die Dekoration meines Esszimmers für morgen aufgehoben. Zwei neue Äpfel habe ich heute auf dem Rasen gefunden. Ich kann es also noch einmal probieren.
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Heute ist nicht nur Gartentag, sondern auch schon wieder Lieblingstag. Ein gemeinsames freies Wochenende liegt vor uns! Wir werden morgen nicht in die große Stadt fahren und haben keine anderen besonderen Verpflichtungen. Wir können also machen, worauf wir Lust haben. Vielleicht wieder Garten, vielleicht auch nicht. Ich möchte etwas Neues in der Küche ausprobieren und ein bisschen dekorieren. Mutter Landgeflüster schenkt mir jeden zweiten Monat ein nettes Heftchen mit schönen Deko-Idee und ich muss zugeben, langsam gewöhne ich mich an den Gedanken, dass es nun herbstlich und irgendwann auch winterlich sein wird. Vielleicht geht der Michelmann ja auch mit mir in den Wald, damit ich noch ein bisschen Naturschmuck sammeln kann.
Ich liebe solche freien Wochenenden und werde dieses genießen, so sehr ich nur kann. Ihnen wünsche ich natürlich auch ein wundervolles, fröhliches Wochenende mit ganz viel Sonne und gute Laune. Machen Sie es fein.


Ihr Geflüster