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Bekannterweise bin ich keine Bastelqueen. Deshalb ist auch nicht nachvollziehbar, was mich heute geritten hat. Vielleicht war es das sonnige Wetter, das den Garten so leuchten ließ. Jedenfalls bin ich nach der Arbeit in den Garten gestiefelt, um mir Zweige des roten Hartriegels zu schneiden. Daraus, so dachte ich mir, könnte ich doch mal einen schönen Herbstkranz basteln.

Ein Herbstkranz ist es geworden. Ob schön… Naaa ja. Etwas unförmig. Aber die Farben, so Ton in Ton, die gefallen mir sehr.

Ich werde ihn morgen an die Haustür hängen, nachdem ich ihn noch etwas in Form gebracht habe.

Und im Hause, da bleibe ich bei meiner unanstrengenden Deko, wie Sie es üblicherweise kennen: Finden und auf den Tisch stellen, so wie die Quitten zum Beispiel. Auf die habe ich übrigens, als sie anfingen zu schrumpeln, eine Glashaube gestülpt. Und wenn ich die jetzt hoch hebe, strömt ein gar wundervoller Duft durch das ganze Zimmer. Das riecht sooo gut! Ein wunderbarer Raumduft. Ich werde auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder nach Quitten Ausschau halten. So riecht der Sommer!

Und jetzt muss ich in die Küche, dem Michelmann einen Abendimbiss vorbereiten. Guten Abend, gute Nacht!

Schon länger habe ich kein “Zuggeflüster” mehr gebloggt. Das liegt natürlich zum einen an unseren laaangen Sommerferien und zum anderen daran, dass es auch gar nichts Bemerkenswertes zu berichten gab. Heute aber schreibe ich Ihnen von zwei kleinen Begebenheiten, die mich ziemlich amüsiert haben:

Letzte Woche am Freitag auf der Heimfahrt: Durchsage des Zugführers: “Der Mann, der in der Toilette festsetzt, braucht keine Angst zu haben. Hilfe ist schon unterwegs.”

Hihihi, der arme Kerl. Der fand es bestimmt nicht lustig. Ich in seiner Situation würde jedenfalls ziemliche Panik bekommen.

Heute auf der Heimfahrt setzte ich mich in einen Waggon, in dem ganz verteilt nur vier Menschen saßen. Ich suchte mir einen Vierersitz aus, denn da kann ich meine Beine schön lang ausstrecken. Und weil der Zug ja so extrem leer war – Herbstferien sei dank! – habe ich meine Tasche und meine Jacke auf den Fensterplatz gelegt und mich dann auf den Platz am Gang gesetzt. Auf dem Viererplatz neben mir setzten sich vier Studenten. Also waren noch um die 60 Plätze im Waggon frei. Gezählt habe ich sie natürlich nicht. Plötzlich kommt noch ein Paar in unser Abteil, kommt direkt auf mich zu und das Mädel fragt, ob bei mir noch frei wäre. “Klar” , anwortete ich und so quetschten sich die Beiden samt großer Handtasche und Rucksack auf die Plätze mir gegenüber. Selbstverständlich habe ich Platz gemacht und meine Beine eingezogen!

Ich wunderte mich zwar ein bisschen, dass es gerade diese beiden Plätze sein mussten, aber nun gut. Es gibt Wichtigeres, als sich darüber Gedanken zu machen, und so vertiefte ich mich wieder in mein Buch. Vielleicht merkte das Pärchen, wie komisch ihre Platzwahl war, denn nach einigen Minuten standen sie auf und liessen sich an einen anderen Viererplatz nieder. Auch gut, konnte ich meine Beine wieder lang machen.

Ansonsten, toitoitoi, gibt es auch gar nichts, über das ich mich beklagen müsste. Eine Zeitlang war es ja ganz schlimm, aber jetzt schon einige Monate keine Oberleitungsdiebe oder Menschen, die nicht mehr weiterleben wollen. Menschen, die aus Richtung Köln in meine große Stadt fahren durften, mussten heute Mittag dagegen wohl ganz schön Geduld aufbringen. Als ich heute Mittag nämlich im Internet nachschaute, ob mein Zug pünktlich sein würde, konnte ich sehen, dass alle Züge aus Richtung Köln-Bielefeld Verspätung aufgrund “Vandalismus” hätten. Heftig, finde ich. Also Leute, gebt recht acht, dass mir niemand auf meiner Strecke Krawall macht!

Bitte, danke.

Eine Erinnerung an die schönen Urlaubstage, die wir im eigenen Garten verbrachten.

… heute die Gelegenheit haben, “Frühstück bei Stefanie” zu hören, dann tun Sie das. Wir haben sehr gelacht.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

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~japanische Weisheit~

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