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Da ich mich gerade in einer kreativen Phase befinde, habe ich heute zum ersten Mal Marzipanpralinen selbst hergestellt. Und der Michelmann hat auf eigenen Wunsch mitgemacht.

Die Zutaten: Puderzucker, Mandeln und Amaretto als Bindemittel und die Walnüsse als Verzierung auf der leckeren Zartbitterkonfitüre.

Am Anfang musste ich natürlich die Mandeln erst enthäuten. Danach waren meine Finger ganz aufgeweicht, deshalb durfte der Michelmann die Mandeln fein mahlen. Falls sie mein Rezept interessiert: ich habe mich für 250 Gramm Mandeln und 125 Gramm Puderzucker entschieden.

Auf die gemahlenen Mandeln habe ich den Puderzucker gesiebt. Puh, war das anstrengend. Dass Puderzucker aber auch immer so klumpig sein muss. Beide Zutaten habe ich sorgfältig vermischt und ein bisschen Amaretto dazu gegeben. Der Michelmann durfte daraus einen glatten Teig kneten und in kleine Kugeln formen. Ich habe in der Zwischenzeit die Schokoladenkonfitüre im Wasserbad erhitzt.

Nacheinander habe ich die Kugeln in die Schokolade getaucht und danach auf das Papier gesetzt.

Der Michelmann durfte sie verzieren. Und so hat er die Walnüsse geknackt und auf die Pralinen gesetzt.

Einige durften auch nackig bleiben.

Für den ersten Versuch finde ich unsere Pralinen sehr gut gelungen.

Natürlich haben wir auch schon eine Praline probiert. Als Dessert nach unserer Pizza, zum Espresso. Hm. Sie waren sehr lecker. Mandelig und eben nicht so süß, so wie ich Marzipan liebe.

Heute also der zweite Versuch. Und ich muss sagen, bei aller Bescheidenheit, ich bin doch gar nicht so untalentiert, wie es den Anschein hatte.

Liebe Angela, der Tipp mit dem Apfelausstecher war gut. Ohne Probleme konnte ich die passenden Öffnungen für die Teelichter hineinschneiden. Ganz vorsichtig und immer nur ein bisschen wegschneidend, damit die Öffnung nicht zu groß wird. Während ich die beiden Äpfel bearbeitete, ging der Michelmann kurz in den Garten und kam mit einem weiteren Apfel wieder herein. “Guck mal, Frau Landgeflüster” sprach er und fügte hinzu: “habe ich in einer halben Sekunde fertig gemacht.” Er ging zum Glas mit den Teelichtern, nahm eins heraus, setzte es in den Apfel und überreichte ihn mir grinsend. “Männerarbeit. Ich habe nämlich ein Werkzeug dafür” sagte er noch. Na, was ein echter Mann ist. Dann aber entdecke ich, dass die Öffnung nicht so perfekt ist, wie bei meinen mühevoll geschnitzten Äpfeln. Ha.

“Keine Problem” war die Antwort vom Michelmann: “Ich habe noch einen kleineren Aufsatz. Komm mit, ich habe auch noch zwei Äpfel, die darfst Du machen.” Also stiefelte ich mit dem Michelmann in den Garten und “bastelte” noch zwei Teelichthalter. Gut geht das mit dem Akkuschrauber! Ich wusste gar nicht, dass es Apfelteelichtbastelaufsätze dafür gibt. Vielleicht sollte ich öfter im Bauladen spazieren gehen. So werde ich auch zur Bastelqueen.

Prima. Danach schaute ich noch im Stall nach einem passenden Stück Holz und bei meiner Poterie nach kleinen Untersetzern. Nun konnte ich das Esszimmer dekorieren.

Einfach und rustikal, so wie ich es am liebesten mag. Bucheckern und Kastanien, die wir beim Spaziergang in der Normandie gesammelt haben. Mehr braucht es nicht, um mich zufrieden zu machen.

Nachher wird der Michelmann mit mir noch ein wenig durch den Wald spazieren. Vielleicht finde ich noch ein paar Kiefernzapfen und Rindenstücke. Damit lässt es sich ja auch immer sehr nett dekorieren.

Es sind die letzten Teelichter vom blau-gelben Schweden und es werden die Letzten bleiben. Ich finde, die von dort brennen immer blöder ab. Bei den meisten bleibt ganz viel Wachs in der Hülle übrig. Ich habe mir jetzt Teelichter ohne Hüllen gekauft und hoffe, die brennen in ihren Glashüllen gleichmäßiger ab. Zumindest produzieren wir jetzt weniger Müll und das ist auch ganz gut, bei unserem Verbrauch.

Und jetzt koche ich Kaffee. Wir haben nämlich nicht nur Gemüse auf dem Markt gekauft, sondern auch das Lieblingstörtchen vom Lieblingsbäcker, der seinen Wagen auch auf dem Markt in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes stehen hat. Hach, ich liebe diese gemütlichen Herbsttage!

Nachtrag: Damit Sie auch meinen Lieblingskuchen vom Lieblingsbäcker kennen, reiche ich Ihnen noch ein Foto nach:

Wenn Sie sich also mal auf dem Markt verlaufen oder den Bäcker besuchen und Sie diesen Kuchen sehen, dann denken Sie an mich. Er nennt sich Dinkelkäsetörtchen.

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Nachdem ich heute morgen unser Esszimmer dekoriert habe, sind wir in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes gefahren, um am Aktionstag am Bahnhof dabei zu sein.

Danach ein Spaziergang über den Markt und noch ein Abstecher im Einkaufslädchen, um die fehlenden Zutaten für unsere Wochenendspeisen zu kaufen. Gemüsesuppe und Pizza für heute und Bandnudeln mit Kräuterseitlingen morgen. Und für die nächste Woche einen Muskatkürbis. Hach, ich liebe den Herbst mit seinen tollen Gemüsen!

werde ich die Fotos sortieren, die ich für Sie von meinem heutigen, ereignisreichen Vormittag gemacht habe. Ich liebe gemütliche Wochenende!

Zumindest, wenn ich in meinem kleinen Häuschen sitze und aus dem Fenster schaue. Am allerliebsten mag ich den Nebel, wenn ich das Ende unseres Gartens nicht sehen kann. So wie heute. Da fühle ich mich, als wären wir ganz allein auf der Welt.

Wir sitzen noch immer am Frühstückstisch, schauen in den Garten, hören schöne Musik und freuen uns, dass es uns so gut geht.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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