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Der nette Sanitärmensch war heute nur zwei Stunden da, weil nur noch Restarbeiten zu erledigen waren.
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Das alte Heizungsrohr wurde entfernt, die Löcher im Boden geschlossen, die Öffnung für den Wasseranschluss des Waschtisches ausgeschäumt, der Abfluss für die Dusche gemacht und am WC-Modul die Vorrichtung der Toilettenspülung vorbereitet. Damit ist der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Am Montag kommt der Fliesenleger. Das finde ich besonders spannend.
Ich hoffe, Sie sind zufrieden mit meiner Berichterstattung. Diese Frage richtet sich besonders an die neugierige Familie Landgeflüster.
Der war nicht wirklich erfolgreich. Zwar habe ich, wie ich finde, ein sehr hübsches Paar Schuhe gefunden und gekauft, aber schon beim ersten längeren Tragen fingen sie unangenehm laut an zu quietschen. Ich dachte, es legt sich wieder und trug sie noch zwei weitere Male. Aber nachdem ich im Büro immer schallendes Gelächter hörte, habe ich sie beiseite gestellt. Ich hatte mir schon immer vorgenommen sie beim nächsten Besuch des Geschäfts anzuziehen und zu fragen, ob das normal ist. Leider ist das Geschäft in einem Dorf hinter der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes. Deshalb komme ich da auch nicht “mal so eben hin” .
Es ist ein qualitativ hochwertiger und entsprechend teuerer Schuh, deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass die Schuhe so quietschen dürfen. Letztens hatte ich die Schuhe noch einmal an und habe mir leider eine Schmarre auf der Spitze des rechten Schuhs getreten. Deshalb habe ich ihn mir eben genauer angesehen und, was habe ich entdeckt? Er ist dunkelblau und nicht schwarz, wie er eigentlich sein sollte! Das ist mir vorher gar nicht aufgefallen, denn so nah war ich ihm noch nie. Jetzt, wo ich es weiß fällt mir der Unterschied zum linken Schuh auch richtig auf. Wie doof ist das denn???
Heute ist Lichterfest in dem Lädchen und ich bin gespannt, wie die Mitarbeiterin im Geschäft reagieren wird. Immerhin bin ich registrierte Kunden und habe schon einige Schuhe und Stiefel dort gekauft. Ich hoffe, meine Erwartungen werden erfüllt.
Ab sofort finden Sie oben einen Link “Küchengeflüster”. Dort werden Sie meine Lieblingsgerichte finden, von denen ich hier im Landgeflüster schreibe. So haben Sie es ein bisschen leichter, wenn Sie einmal etwas nachkochen oder -backen möchten. Aber bitte, bitte seien Sie geduldig mit mir, bis ich alle Speisen zusammen habe, wird es einige Zeit dauern. Es gibt so vieles, das ich tun möchte und alles gleichzeitig geht nicht. Aber irgendwann….
An einer adventweihnachtlichen Namensgebung für meine Kekse muss ich noch arbeiten, glaube ich. Nur gut, dass der Geschmack nicht durch den Namen beeinflusst wird. Und wer weiß, vielleicht ist der Ein oder die Andere von Ihnen ja zum weihnachtlichen Galgenraten eingeladen und froh, dass er nun so einen schönen Begriff kennt. Wenn Ihnen ein besserer Name einfällt, dürfen Sie ihn mir gern mitteilen.

Das Rezept wie immer pupsieinfach und wenn Sie knusprige Kekse lieben, dann werden Sie auch diese Teilchen mögen. Zunächst werden 125 gr. Getreideflocken mit 80 gr. Butter und 2 EL braunen Rohrzucker in der Pfanne geröstet. Ich nehme immer eine Fünfkornmischung (Weizen, Roggen, Gersten, Dinkel und Haferflocken) aus der Bohlsener*Mühle.

Hmm, wie das duftet. Nun habe ich 4 EL von “meinem” Vanillezucker mit etwas Salz und einem Ei schaumig geschlagen. Dazu kommen 80 gr. Dinkelvollkornmehl, 1 TL Backpulver und die gerösteten Flocken.

Wenn alles schön verrührt ist, kleine Kleckse auf das Backpapier setzen. Und weil ich Walnüsse ja so liebe, habe ich auf jeden Keks auch noch Walnüssestücke gedrückt.

Die Kekse werden bei 170 ° C ca. 8-10 Minuten gebacken. 20 Minuten mit Vorbereitung und Backzeit, länger brauchen Sie nicht. Ich bin ja kein Freund von langen Backorgien. Da spielt der Rebell auch nicht mit. Aber so fluxe Rezepte, die liebe ich. Und dieser Duft im Hause….

Als nächstes möchte ich gebrannte Mandeln und, na klar, Walnüsse machen. Aber nicht mehr heute. Der Sani ist übrigens schon weg. Er musste nur ein paar Restarbeiten machen. Also haben der Michelmann und ich heute Nachmittag Zeit, zum Lichterfest zu fahren. Fein.
Gestern brachte der Michelmann so ein großartiges Brot mit, da stellte sich mir heute gar nicht die Luxusfrage.

Zuckersirupbrot und Tee. Auch sehr lecker. Habe ich Ihnen verraten, dass ich hier umgeben von Zuckerrüben lebe? Deshalb heißt die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes auch “Zuckerrübenhausen” und die Bewohner “Rübennasen” . Ist aber nett gemeint. Jedenfalls meistens.
Vielen Dank für die wundervolle Post. So eine schöne Überraschung ! Auf unser diesjähriges “Kekse backen ohne Kekse backen” am ersten Advent freuen wir uns schon sehr. Schön, das wir nach dem ersten Treffen (noch mit Keksen) und dem Zweiten im letzten Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in Lübeck nun unseren dritten gemeinsamen ersten Advent feiern. Ich finde, nach diesem Mal ist es schon eine richtige Tradition und das ist toll! Ich glaube, es gibt gar nicht viele Menschen auf der Welt, die so traditionell Kekse backen ohne Kekse zu backen!
Schade nur, dass der Michelmann ausgerechnet an diesem Wochenende die Welt retten muss. Aber die wenige Zeit werden wir dann eben doppelt genießen und dann ist es genauso viel wert, wie ein langer Tag! Hach, ich freu mich!

Bereits vorgestern hat der Michelmann die Weihnachtskisten vom Dachboden geholt. Früher waren es drei Umzugskisten, die er jedes Jahr in der Voradventswoche herunter brachte. Im letzten Jahr habe ich kräftig aussortiert. Viele Teile wanderten als Spende in unserer Dorfkindergarten. Jetzt habe ich noch einen Karton mit wenigen ausgwählten Anhängern aus Holz, Blech und Filz, die meisten Mitbringsel von den beiden kleinen privat organisierten Weihnachtsausstellungen oder dem Weihnachtsmarkt im Dorf. Ich kaufe jedes Jahr eine Kleinigkeit, weil diese Minidorfveranstaltungen immer so liebevoll vorbereitet und wirklich wunderschön sind und ich möchte, dass sie weiterhin unser Dorfleben bereichern.

Gestern habe ich meinen Schmuck sortiert, aber noch nicht verdekoriert. Da ich nur noch so wenig habe, muss ich genau überlegen, ob sie ins Haus oder an den Stall kommen.

Den Garten schmücke ich wegen meiner Handwerker naürlich erst am Wochenende. So wirklich winterlich sieht es dort wettertechnisch ja auch noch gar nicht aus. Im letzten Jahr hatten wir am ersten Adventswoche schon viel Schnee, erinnern Sie sich? Dafür habe ich schon die Lichterbögen ins Haus geholt und alle Glühbirnen überprüft. Heute Abend werde ich sie aufstellen und ab morgen auch anmachen. Ich finde es wunderschön, wenn in den alten roten Backsteinhäusern mit den symmetrisch angeordneten Fenstern, die es hier in jedem Dorf gibt, einfache, schlichte Lichterbögen die Fenster beleuchten.
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Heute möchte ich ein paar Getreideflockenkekse backen. Der Michelmann muss ja leider am Wochenende die Welt retten und da mag er bestimmt auch den ein oder anderen Keks in der Kaffeepause naschen. Und am Nachmittag fahre ich mit dem Michelmann zu meinem Lieblingsschuhladen, zu dem auch ein ganz schöner skandinavischer Dekoladen gehört. Dort findet nämlich das alljährliche Lichterfest statt und das ist doch ein wundervoller Einstieg ins erste Adventswochenende.
Und weil es eben so schön vor meinem Fenster aussah, zeige ich Ihnen auch noch ein paar Fotos von heute:

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Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag und tollen Start ins Wochenende!


Ihr Geflüster