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… und zu dunkel im Stall die Adventsdeko durchzusehen, den Garten aufzuhübschen und das Haus zu säubern (macht mit den Handwerkern im Haus auch nicht so viel Sinn Es ist nicht zu früh zum Bloggen und Kommentieren. Also wundern Sie sich nicht, von mir schon um 6 Uhr in der Früh’ zu lesen. Guten Morgen!
Wenn Sie am Samstag nicht wie der Michelmann die Welt retten müssen und einen Ausflug ins wunderschöne Wendland machen möchten, dann habe ich einen kleinen Ausflugstipp für Sie:

Das habe ich doch glatt vergessen. Es gibt wieder einen Film, den ich richtig gut finde. Wir haben am Wochenende endlich, endlich „Kokowääh“ gesehen. Bekannterweise bin ich kein nicht der größte Til-Schweiger-Fan. Aber ich muss zugeben, in dieser, für ihn ach so typischen Rolle, war Herr Schweiger sehr überzeugend und das Töchterlein dürfte mich auch mal besuchen. Ich habe mich köstlich amüsiert! Und damit haben Sie schon den zweiten Tipp von mir in diesem Herbst, anstehende Novemberdepressionen zu vertreiben: pinkfarbene Strumpfhosen und „Kokowääh“ . Funktioniert bestimmt auch gleichzeitig!
Eigentlich habe ich ja heute schon genug gebloggt. Vier Einträge am Tag könnten reichen. Aber weil ich die wohl neugierigste Schwester der Welt habe, zeige ich ihr und somit auch Ihnen das, was die Handwerker heute mit meinem Gästebadezimmer angestellt haben.
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Wenn Sie noch ein olles Klo oder Waschbecken brauchen, dann könnte ich die Männer fragen, ob sie es Ihnen vorbeibringen können. Ansonsten haben wir Löcher im Boden, wilde Zeichungen an der Wand, rote und blaue Plastikteile in den Wandlöchern, ein komisches Halteding für die neue Toilette, provisorisch die neue Heizung an der Wand und ganz viel Platz zum Tanzen unter dem Kronleuchter.
Der Zug ins Wochenende hat heute 20 Minuten Verspätung und der Bummelzug ist ausgerechnet mal überpünktlich. Also genießt Frau Landgeflüster die Sonne auf der Bank auf dem Bahnsteig. Schön. Mild. Herrlich. Besser als im Bummelzug.

(Foto mit dem IwiPhone. Bitte entschuldigen Sie die schlechte Qualität.)
Ich habe Ihnen ja schon öfter geschrieben, wie sehr ich meinen Hirschkopf liebe.

Wir leben hier auf dem Lande, umgeben von Wald und daher ist der Hirschkopf ein passendes Motiv in unserem über 120 jährigen kleinen Häuschen.

Und weil das so ist und der Hirsch nicht länger allein leben soll, wohnen jetzt zwei weitere Hirsche im Hause Landgeflüster. Ich sah sie und verliebte mich sofort in sie. Und inzwischen lacht der Michelmann auch nicht mehr über den Geschmack seiner Frau.

Sie kommen in das Esszimmer links und rechts neben dem Spiegel über dem Highboard. Ich finde sie passend ganz prima in unser Haus.
„Ich bin gern mit Dir zusammen.“ sprach ich eben zum Michelmann. Und er? „Toll. Das ist besser als wenn man sich ankotzt.“
Ich muss immer ganz oft lachen, wenn ich mit dem Michelmann zusammen bin.

(Foto mit dem IwiPhone. Bitte entschuldigen Sie die schlechte Qualität.)
Da es für den Adventskranz noch ein paar Tage zu früh ist, muss der große Kerzenständer aus dem Kaminzimmer für den Esszimmertisch herhalten.

Da kann ich wunderbar die letzten dicken Stumpenkerzen aus dem letzten Winter verbrauchen. Lila. Dazu ein lila-grün-gestreiftes Schleifenband, ansonsten ist der Tisch nackt. Das Kerzenlicht verfälscht die Farbe sehr. Aber trotzdem möchte ich es Ihnen zeigen, weil ich Ihnen heute mal wieder eine typische Zufallsgeschichte aus dem Hause Landgeflüster erzählen kann.

Das Schleifenband befestige ich gern mit meinem Perlenohrstecker. Das ist leicht zu handhaben und sieht nett aus, finde ich. Aber das nur nebenbei, dieses Detail hat nichts mit der Zufallsgeschichte zu tun.

Während ich die Kerzen und die Schleife drapierte, bereitete der Michelmann nebenan in der Küche ein rustikales Herbstessen zu (Rosenkohl mit gegrillten Kartoffelspalten und Geflügelbratwürstchen). Er hätte diese Speise gar wunderbar auf unseren cremefarbenen Tellern servieren können oder auf den großen weißen. Aber nein. Als könnte der Michelmann durch die geschlossene Tür schauen, hat er natürlich die lilafarbenen Teller genommen. „Weil sie so schön zum Rosenkohl passen“ .

Da soll noch mal einer sagen, Männer hätten dekomäßig kein Auge für’s Detail.
Bastelei ist jetzt natürlich wieder übertrieben, aber das haben Sie sich vielleicht auch schon gedacht. Frau Landgeflüster ist mit ihrer Gartenschere in den nebeligen Garten gestapft und hat ein paar Zweige von den letzten beiden Nadelpflanzen im Garten Landgeflüster geschnitten. Danach sortierte sie ihre herbstliche Tischdeko auseinander und arrangierte alles im Viererkerzenständer. Dazu die Emaileschildchen mit den Ziffern 1, 2, 3 und – na? – genau! 4! Und das ist daraus geworden:

Die Kerzen habe ich (zum ersten Mal) beim Wasch*bär*versand bestellt. Ich bin gespannt, wie sie brennen. Auf jeden Fall riechen sie nach guten Kerzen. Eigentlich sollten sie weiß sein, aber sie sind eher cremeweiß und das finde ich viel besser. Weil sie so perfekt zu den Emaileschildchen passen.

Ich habe die Schildchen dann doch nicht auf, sondern in den Kerzenständer gelegt. So sind sie ein bisschen dezenter.

Und natürlich darf unser Haustier der Hirsch nicht fehlen. Er bewacht das ganze. Besser ist es.

Bis zum Wochenende steht der Kerzenständer auf dem Highboard. Links und rechts flankiert von …., ach das zeige ich Ihnen morgen. Dann haben Sie wieder einen Grund mich zu besuchen.


Ihr Geflüster