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Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken!
Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen:
das, worum du dich bemühst,
möge Dir gelingen!
Wilhelm Busch
Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start in ein glückliches, zufriedenes, gesundes und fröhliches neues Jahr! Mögen sich alle Ihre Wünsche und Erwartungen erfüllen und mögen Sie die Kraft finden, auch Niederlagen und Rückschläge zu verkraften, um zuversichtlich in eine glückliche Zukunft schauen zu können. Ich wünsche Ihnen das schönste Jahr Ihres bisherigen Lebens. Alles, alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit Ihnen. ♥

Ich habe jeden Tag an Dich gedacht und für Dich gebetet… Es tut mir so leid. Mein Mitgefühl gilt Deiner ganzen Familie, Deinen Angehörigen und Freunden….
Wie in jedem Jahr habe ich keine besonderen Vorsätze. Rauchen brauche ich als Nichtraucherin nicht aufzugeben; bei einer angeborenen Kleidergröße von 34/36 brauche ich nicht abzunehmen und weniger Alkohol ist bei meinem geringen Verbrauch auch kein Thema.
Also werde ich einfach weiterhin versuchen, gelassen und fröhlich durch das Leben zu stiefeln, mich auch nicht von Rückschlägen und Niederlagen zurückwerfen zu lassen und Schicksalsschläge tapfer zu ertragen. Dabei möchte ich nie den Blick für die wesentlichen, schönen Dinge verlieren und mich auf das konzentrieren, was ich positiv verändern kann. Neid und Missgunst sollen weiterhin keinen Platz in meinem Leben haben. Materielles Aufrüsten und Imponiergehabe finde ich doof. Ich möchte aufmerksam gegenüber anderen sein, unterstützen, positive Impulse geben und Freude machen. Ich möchte dankbar bleiben für all das Gute in meinem Leben und mein Herz soll das Vertrauen nie verlieren, weiterhin offen auf Menschen zuzugehen.
Es soll einfach so bleiben. Wenn ich das schaffe, dann bin ich glücklich und zufrieden. Und wenn ich mir im nächsten Jahr eine weiße Blümchendecke häkle und eine innigere Beziehung mit meiner Nähmaschine eingehe, dann bin ich am Ende des Jahres bestimmt auch ein bisschen stolz.
Es ist leicht, keine Vorsätze zu haben.
Auch wenn Frau Landgeflüster ein Mensch ist, der im Jetzt lebt und lieber nach vorne als zurück schaut, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Jahresrückblick. Ganz spontan und herrlich unsortiert. Bitte folgen Sie mir in mein 2011:
viele schöne Tage in der großen Stadt

viele kleine Ausflüge nach Hamburg, ins Wendland, an die Elbe und an das Meer

Osterurlaub an der Ostsee im April

ein neuer Fußboden für die Küche im November Wer, bitte, verlegt in seiner Küche weiße Fliesen und dann bitte ohne “Dehnungsfugen” in so einem alten Haus, so dass sich in kürzester Zeit ein Riss quer über den Boden bildet???

drei lustige Tage mit Küchenbetretverbot!

so pflegeleicht kann ein Küchenfußboden sein!

Urlaub in Wien im August

die noch nicht ganz abgeschlossene Badrenovierung im Dezember

Fukushima und Gorleben, das ganze Jahr lang

ein kurzer, aber schöner Sommer im Garten und im Gartenwohnzimmer

Urlaub am Bodensee und das Kennenlernen von Frau Seelenruhig im Mai

eine reiche Ernte von Obst und Gemüse und die riesengroße Lust am Kochen, Backen und Essen

Urlaub in der Normandie im September

… das Kennenlernen von Frau Juniwelt, die alljährliche große Gartenparty mit Bloggern und Nichtbloggern, der Mauerabriß am Vorgarten, das ganz große, noch nicht abgeschlossene Gartenprojekt, das Keksebacken ohne Backen mit Familie Kaiser …. So viele kleine und große Glücksmomente! Das siebzehnte Jahr, das ich gemeinsam mit dem Michelmann verbringen durfte. Ein Jahr, das für mich mit meinem neuen kleinen Job und einem ganz neuen Lebensgefühl begonnen hat.
Ein Jahr auch mit weniger schönen und sehr traurigen Momenten, die leider zum Leben dazu gehören und bewusst machen, wie kurz und kostbar das Leben ist. Trotzdem überwiegen die fröhlichen und glücklichen Momente und dafür bin ich unendlich dankbar.
2011 ~ mein Jahr. Ein schönes Jahr und deshalb freue ich mich auf 2012. Möge das neue Jahr uns allen Glück, Gesundheit, Liebe, Zufriedenheit, Sicherheit und Frieden bringen.
… das finde ich besser, als das Geschenk “unauffällig” in der Mülltonne verschwinden oder eingehen zu lassen. Und deshalb habe ich heute meine Nachbarin besucht. Zum Adventskaffeetrinken habe ich nämlich nicht nur von Mutter Landgeflüster die wundervolle Helleborus für den Garten bekommen. Auch die anderen Gäste brachten ein Geschenk mit: eine Zimmerazalee. Die sieht zwar nett aus und ist auch schön weihnachtlich dekoriert, aber trotzdem konnte ich mich nicht mit ihr anfreunden. Im Hause Landgeflüster gibt es nämlich gar keine Zimmerpflanzen. Die Zimmer sind zu klein, die Fensterbänke zu schmal und die Zeit zu knapp, um neben dem großen Garten auch noch empfindliche Zimmerpflänzchen zu betüddeln.
Ich habe schon die letzten Tage überlegt, wem ich mit dieser Pflanze eine Freude machen könnte. Und während ich heute Nachmittag die Geschirrspüler ausräumte, kam mir ganz plötzlich die Idee. Meine Nachbarin! Damen in ihrem Alter mögen solche Pflanzen bestimmt und Zeit zum Pflegen hat sie auch. Also zog ich mir meine Stiefel wieder an, schnappte mir den Topf und marschierte hinüber. Große Augen, als sie öffnete und mich mit dem Blumentopf sah. Als ich sie fragte, ob ihr die Pflanze gefallen würde und ihr erzählte, dass ich sie geschenkt bekommen, aber keinen Platz dafür hätte, da hat sie sich sehr gefreut. Mehr noch: Sie erzählte mir, dass die Azalee sogar ihre Lieblingspflanze wäre und sie gerade Geburtstag gehabt und schon zwei geschenkt bekommen hätte. Sie hat mich umarmt und war ganz gerührt, dass ich an sie gedacht habe.
Fein! Ich bin ganz glücklich wieder nach Hause spaziert. Freude schenken macht echt Spaß und ich denke, für die Pflanze ist es auf jeden Fall viel besser. Einige Blätter hat sie nämlich schon verloren.

Wenn Sie bereits länger im Landgeflüster lesen, kennen Sie meine Vorliebe für französische Küchenutensilien. Es gibt gar wundervolle Geschäfte in Frankreich, in denen es ganz herrlich praktisches Küchenschnickeldi zu kaufen gibt. Und so sind die meisten meiner Schälchen und Formen in unserer Küche irgendwelche Urlaubsmitbringsel.
Gerade beim Aufräumen meines Kleiderschrankes musste ich feststellen, dass ich diese Vorliebe auch für französische Kleidung teile. Besonders gilt dies für schlichte “basic shirts” , oder wie immer sich diese einfachen Oberteile heutzutage nennen, die sich ganz herrlich mit allen Kleidungsstücken der Welt kombinieren lassen. Ich schätze 80 % meiner Shirts sind im Laufe der Jahre aus Frankreich in unser kleines Dörfchen gereist. Gleichzeitig konnte ich feststellen, dass ich ganz schön viele habe. Das hat natürlich mehrere Gründe: unsere vielen Urlaube, die gute Qualität und meine stets unveränderte Kleidergröße. Gut, dass in unserem Haus kein Platz für große Schränke ist, so ist dieser Leidenschaft zumindest diese natürliche Grenze gesetzt.
Ich glaube, wenn der Michelmann wirklich genau wüsste, wie viele Shirts ich im Schrank habe, würde er nie wieder behaupten, dass ich einen Taschen- oder Schuhtick hätte.
Der Michelmann rettet in dieser Woche wieder bis spät abends die Welt. Das ist zwar schade, aber so starten wir wenigstens mit einem ordentlichen Haus ins neue Jahr. Die Wäsche ist gewaschen, zwei Ladungen gebügelt und das Esszimmer nachweihnachtlich umdekoriert. Natürlich habe ich das nicht alles heute gemacht. Gestern war ich auch schon fleißig. Schließlich bin ich ja nebenberuflich noch neun Stunden in der großen Stadt. Als nächstes kommt mein Kleiderschrank an die Reihe Aber erst einmal einen Tee! Oder zwei. Soviel Zeit muss sein!
Habe ich Ihnen eigentlich schon verraten, wie toll es ist, eine Teilzeittuckeschnecke zu sein???
Nun ist Weihnachten schon wieder vorbei. Durch meinen Urlaub kam mir die Weihnachtszeit besonders lang vor. Aber jetzt – schwuptiwup – geht es mit großen Schritten auf den Jahreswechsel zu. Unser Weihnachtsfest war ganz wundervoll. Nach einer langen, sehr fröhlichen heiligen Abendnacht, haben wir den nächsten Tag ganz ruhig und gemütlich zuhause verbracht. Wahrer Luxus, weil der Michelmann an Weihnachten oft die Welt retten muss. Und weil wir am ersten Weihnachtsmorgen erst um halb vier ins Bett kamen, haben wir lange geschlafen und auf unseren locker geplanten Ausflug an die Ostsee verzichtet.
Wir haben spät und besonders lange gefrühstückt, denn vor unserem Esszimmerfenster spielten sich gar lustige Szenen ab. Jubel, Trubel, Heiterkeit auch bei den Vögeln in unserem Garten. Das Weihnachtsmenue gab es erst am Abend und weil wir manchmal auch bescheiden sein können, waren es in diesem Jahr nur zwei Gänge. Entenbrust, zubereitet vom Michelmann, und eine Orangenmascaponecreme zum Espresso, die ich bereits am Vortag zubereitet habe. Dies ist das einzige Foto, dass ich von unserer kleinen Weihnachtsparty gemacht habe:

Am zweiten Weihnachtstag fuhren wir zur traditionellen Weihnachtsausklangfeier bei der kleinen Cousine. Seit Jahren schon treffen sich bei ihr alle, die Lust haben in lockerer gemischter Runde zu feiern und Reste zu verspeisen. Auch dies ist immer ein Grund, sich auf Weihnachten zu freuen.
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Und jetzt genießen wir die letzten Tage im Jahr, bevor wir gespannt das neue Jahr erwarten … Mein erster Arbeitstag war sehr angenehm. Hoffentlich bleibt es dieses Jahr so. Es ist immer ein Vorteil, aus dem Urlaub wiederzukommen, wenn alle anderen nicht da sind.

