Am Sonntag bekommen wir viel Besuch. Ich könnte jetzt etwas darüber schreiben, dass man sich Freunde aussuchen kann, aber die Familie nicht und auch über Pflichtbesuche und -einladungen. Das mache ich aber nicht, schließlich haben wir eine geniale Lösung gefunden: ein kleines Adventskaffeetrinken, aber mit den Eltern Landgeflüster als Ehrengäste. Zur Auflockerung der Kaffeeetafel und meiner besonderen Freude.

Da es nur ein kleines Kaffeetrinken ist und keine Hochzeit, wird es bei mir keine Torte geben, sondern nur Lebkuchen, Butterkuchen und viele Kekse.Vor Weihnachten darf es gern ein bisschen bescheidener sein, finde ich. Und das hat nichts mit den Gästen, sondern mit meiner Einstellung zu tun.

Die ersten Kekse habe ich gestern gebacken. Wie immer ein einfaches, fluxes Rezept.

Auf dem Foto sehen sie die Kekse vom ersten Blech. Zwei weitere folgten noch. Für den Teig 300 gr. Mehl, 200 gr. kalte Butter, 100 gr. Puderzucker, Zitronenschale einer Zitrone, zwei Eigelb und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. Daraus kleine Kugeln formen, mit einem kleinen Löffel eine kleine Kuhle hinein drücken und mit ein bisschen Gelee oder Konfitüre füllen. Das war es schon. Nun ca. 15 min bei 180 ° C backen. Ich habe Johannisbeergelee genommen, das schmeckt sehr gut dazu, weil es so schön fruchtig und nicht so süß ist.

Den Lebkuchen vom Michelmann zeige ich Ihnen auch noch, weil ich Ihnen noch etwas zu der Kuvertüre berichten möchte.

Inzwischen hat auch der Michelmann eingesehen, dass Zartbitterschokolade besser für den würzigen Lebkuchen ist. Auch wenn die Vollmilchschokolade sehr lecker, schön cremig und richtig schokoladig schmeckt. Ich habe einen kleinen Tipp für Sie: Wenn Sie gute, schokoladige und eben nicht nur süße Kuvertüre bevorzugen, dann schauen Sie, ob Sie die von Vi*Vani bekommen! Die ist richtig fein. Seitdem ich diese Kuvertüre ausprobiert habe, kommt mir keine andere ins Haus. Aus der restlichen Vollmilchkuvertüre werde ich kleine Erdnusshäppchen machen… Hmm. Weihnachten, das Fest der Liebe. Habe ich Ihnen schon verraten, dass ich Pralinen liebe?