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und deshalb ist es hier so still. Ich genieße meinen Weihnachtsentstressungsurlaub wie nie zu vor. Schade, dass der Michelmann seit heute wieder die Welt retten muss, aber er konnte glücklicherweise ganz spontan ein paar Überstunden abbauen. Und so war er mittags schon wieder zuhause.

Das große Adventskaffeetrinken im Hause Landgeflüster. Nett war es, angenehmer und entspannter, als erwartet. Bereits am Vormittag habe ich das Gebäck vorbereitet…

… und nach dem Mittagessen die Kaffeetafel gedeckt, um danach noch mit dem Michelmann auf der Couch zu entspannen und Kraft zu tanken.

Das ehemalige Gästebadezimmer hat die Gäste begeistert. Und weil ich eine nette Gastgeberin bin, durften sie auch mein Privatbadezimmer benutzen. Dies also die offizielle Einweihung.

Das Adventskaffeetrinken verlief in angeregter Unterhaltung und ganz schnell verging die Zeit.

Die Eltern Landgeflüster blieben noch zum Abendessen. Es gab Raclette in ganz gemütlicher Runde. Dazu lustige Geschichten und Erinnerungen. So entspannt kann Familie sein!

Es war ein ganz wundervoller Abend. Vielen Dank dafür!

So ruhig und gemütlich, dass ich noch nicht einmal irgendein Foto gemacht habe, das ich Ihnen zeigen könnte. Ich flüstere Ihnen einfach mal  in Kurzform, was ich heute Unspektakuläres gemacht habe:

  • Frühstücken mit dem Michelmann
  • über den wolkenlosen Himmel am Morgen freuen
  •  im Supermärktchen einkaufen (morgen gibt es Raclette, hmmm)
  • zwei Weihnachtsgeschenke kaufen
  • Kaffee trinken mit dem Michelmann
  • Vögel im Garten beobachten
  • Butterkuchen backen
  • Lebkuchen mit Schokoladenkuvertüre und Mandeln verzieren
  • im Regen spazieren
  • noch einmal Kaffee trinken und Marzipanpralinen und Kekse naschen
  • Weihnachtspäckchen einpacken
  • die letzte Weihnachtskarte prägen
  • die Weihnachtspost erledigen
  • neue Kerzen im Haus verteilen
  • Pizza mit dem Michelmann verspeisen
  •  über die heutigen Fußballergebnisse freuen (nach dem letzten fußballfreien Wochenende)

Lauter kleine Dinge. Und den Abend lassen wir genauso ruhig ausklingen. Morgen haben wir genug  Trubel mit unseren acht Gästen. In diesem Sinne: einen entspannten Abend und einen fröhlichen 4. Advent! Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster.

In diesem Jahr habe ich, zusätzlich zu dem vom Michelmann, drei Adventskalender geschenkt bekommen. Zwei virtuelle von Miss Zwopi und Frau Sandiego (beide bloglos) und einen „echten“ von Mirjam. Jeden Tag erfreue ich mich an den neuen „Türchen“, die ich öffnen darf. Ich bin dann jedesmal ganz gerührt ob der Mühe, die sich hinter jedem Türchen verbirgt. Vielen Dank, Ihr Drei, für die Freude, die Ihr mir jeden Tag macht.

Ganz besonders ehrfürchtig bin ich beim Öffnen der feinen Blättchen in dem Adventskalender aus der Tauschlade. Die Vorstellung, dass Mirjam so viele Schachteln gefüllt hat, macht mich fassungslos. Liebe Mirjam, Du bist für mich die Bastelgöttin überhaupt. Ich gehöre ja zur Gattung der Bastelmonster, ausgestattet mit Ungelduld und Grobmotorik. Deshalb bewundere ich alle talentierten Bastlerinnen und Du stehst ganz vorn an der Spitze derer, die sich meiner Bewunderung sicher sein können. Vielen Dank für dieses zauberhafte Geschenk. ♥

Heute auch noch einmal Lebkuchen.

Und bevor Sie fragen: Nein, der Letzte ist noch nicht alle. Aber wir haben am Sonntag acht Gäste und Heiligabend feiern wir mit meiner 11 köpfigen Familie. Und weil auch die Schwestern und ihre Lieben gern naschen und noch gar nichts von meinen diesjährigen Weihnachtsleckereien probieren konnten, bringe ich ein Naschpaket in meine alte Heimat.

Im Garten sieht es inzwischen richtig winterlich-weihnachtlich aus. Joachim hat uns heute glücklicherweise übersehen und so genießen wir den ersten weißen Winterabend. Es sieht traumhaft schön aus. Leider ist es für Fotos zu dunkel, ich hätte Ihnen gern den vom Herrnhuter Stern beleuchten weißen Hof gezeigt. Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Abend und eine sturmfreie Nacht.

und während sich über den Garten eine Schicht Puderzucker legt…

steht Frau Landgeflüster in ihrer Küche….

um die letzten Marzipankugeln zu verzieren. Gleich werden wir durch den Schnee zu Tante Emma stiefeln und danach gibt es Kaffee und Kekse.

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Es war gemütlich, es war lecker (Geschnetzeltes für den Michelmann, eine Wirsingroulade für mich), es war lustig (der bayrische Kellner ist wahrlich eine Bereicherung!), es war ein ganz famoser Ausklang für unseren schönen Ausflug.

Bereits seit einiger Zeit suche ich ein gutes Brotrezept. Ich habe schon ein paar Versuche gestartet, aber so richtig zufrieden war ich bisher noch nicht. Vorgestern war ich recht aktiv in der Küche – Kekse, Konfekt und einen Gemüsekuchen zum Abendessen. Das hatte ich so geplant, aber weil wir dann doch den ganzen Tag zuhause geblieben sind und ich entsprechend viel Zeit hatte, habe ich auch noch ein Brot gebacken. Und zwar ein Walnussbrot.

Der Teig besteht laut Rezept aus 500 gr Mehl, 350 ml Wasser, 1 Tütchen Trockenhefe, 1 EL Zucker, 1 TL Salz und 2 EL Öl. Aber da mir die Erfahrung gezeigt hat, dass 1 TL Salz zu wenig ist, habe ich zwei genommen. Der Michelmann meint nach der Verköstigung, es könne sogar noch ein bisschen salziger sein. Ich würde das nächste Mal auch weniger Zucker nehmen. Ansonsten ist das Rezept eine schöne Grundlage für viele Varianten (Speckwürfel, Käseraspeln, Kürbiskerne, Nüsse in allen Varianten, Kräuter wie Rosmarin, usw. usf.) Ich selbst habe eine Hand voll gehackter Walnüsse hineingegeben.

Die Zutaten werden schön verknetet. Danach den Teig abgedeckt gehen lassen, bis er die doppelte Größe erreicht hat, dann noch einmal durchkneten und in die gefettete Brotform geben. Dort erneut 20 Minuten gehen lassen. Zum Schluß das Brot mit Wasser bestreichen und bei 220 °C ca. 40 Minuten backen. Ein Schüsselchen Wasser mit in den Ofen stellen.

Die Brotform habe ich mir letztens gekauft. Sie war in einem Geschäft in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes gerade um 10 € heruntergesetzt und das habe ich gleich als Zeichen erkannt. Ich finde ein rundliches Brot nämlich viel schöner als eins aus der Kastenform. Die Form ist auch ganz toll, weil das Brot nach dem Backen ganz leicht herausflutscht. Die Oberfläche meines Brotes ist optisch noch etwas verbesserungswürdig, aber geschmacklich und von der Konsistenz ist das Brot ganz prima.

Ich hatte kein Dinkelmehl im Haus, deshalb habe ich Weizenmehl genommen. Wenn ich das nächste Mal backe, werde ich wieder Dinkelmehl oder Vollkornmehl nehmen. Dann werde ich auch einen Eßlöffel mehr Öl zu nehmen. Das war nämlich mein Fehler beim letzten Brot: es ließ sich kaum schneiden, weil es so bröselig war.

Hach, ich glaube, Brot backen wird mein neustes Hobby werden. Das macht Spaß und ist so nützlich. Und gesünder als immer nur Kekse, Muffins und Konfekt.

Wir sind in diesem Jahr zum erstenmal nicht in unserem Weihnachtsentstressungsurlaub verreist. Aber ein oder zwei Ausflüge wollten wir schon machen. Am Dienstag wären wir gern in die Autostadt in meiner alten Heimat gefahren. Da war das Wetter aber richtig doof, also haben wir uns kurzfristig anders entschieden und sind zuhause geblieben. Und heute sollte es auf jeden Fall ans Meer gehen. Das Beste am Meer ist ja, dass es bei jedem Wetter Spaß macht. Im Winter finde ich es an der Ostsee schöner, weil dann das Wasser zu jeder Tageszeit da ist, während es an der Nordsee nun mal die Ebbe gibt und eine Wattwanderung im Winter nun wahrlich nicht das Wahre ist. Trotzdem sind wir heute an die Nordsee gefahren. Wir wollten nämlich mit dem Zug fahren. Das günstige Tagesticket gilt werktags für die Bummelzüge in Niedersachsen und die fahren nur nach Hamburg, Bremen oder Cuxhaven. Also war unser heutiges Ziel die Nordsee in Cuxhaven und nicht die Ostsee. Auch auf die Gefahr, dass wir nicht so viel Wasser sehen. Aber was soll ich sagen? Wir konnten das Wasser sehen und sogar die Sonne zeigte sich ein bisschen zwischen den Wolken. Es regnete nur ganz wenig und und war relativ windstill, und so sind der Michelmann und ich drei Stunden auf dem Deich und am Wasser spaziert.

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Es war toll, toll, toll. Und weil wir noch ein bisschen Lust auf Weihnachtsatmosphäre hatten, sind wir auf der Rückfahrt noch einmal in Lüneburg ausgestiegen und durch die Altstadt spaziert. Unser Abendessen haben wir in unserem Lieblingscaférestaurant verspeist, bevor wir, immer noch fröhlich gestimmt, mit dem Zug wieder nach Hause fuhren. So schön kann ein Weihnachtsentstressungsurlaubstag sein!

Sturm verpackt und mit bester Laune! Hach, ich freu mich!

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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~japanische Weisheit~

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