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Nie wieder frieren!

Der modernste Heizkörper in unserem kleinen alten Häuschen befindet sich ab jetzt in meinem Privatbadezimmer. Schön ist er, finde ich.

Als nächstes kommt am Freitag der Silikonmann zu Besuch und dann haben wir bis Januar Baustopp. Zeit, uns um die Fenster zu kümmern. Ich plane Plissee in einem neutralen Ton. Mal schauen, was uns die regionalen Anbieter zu bieten haben….
Heute ganz spontan der nächste Badezimmertag! Weil wir sowieso zuhause sind und wegen des hausfreundlichen Wetters auf jegliche Ausflüge verzichten. Nur zu Tante Emma werden wir wohl noch stiefeln.
Wenn Sie Erdnüsse lieben, dann habe ich ein schönes und gaaanz fluxes Rezept für eine feine Nascherei für Sie. Gestern nannte ich sie noch „Erdnusshäppchen“, aber „Erdnusskonfekt“ klingt schöner und deshalb heute also Konfekt für Sie in der Pâtisserie Landgeflüster.
Sie benötigen Erdnüsse und Schokoladenkuvertüre. Ich habe die leckere Vollmilchkuvertüre genommen, die passt ganz wunderbar zu den Erdnüssen.

Die Erdnüsse puhlen, die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und danach die Erdnüsse in die Kuvertüre geben und so unterheben, dass alle Nüsse schön gleichmäßig mit Schokolade umhüllt ist. Danach mit dem Löffel kleine Häufchen auf eine Unterlage setzen und diese schön auskühlen lassen.

Das Konfekt nach dem Auskühlen in eine schöne Schale legen. Wie gut, dass ich mir das schöne Tellerchen gekauft habe!
Der Rebell ist eindeutig ein Frühaufsteher. Ich bin nämlich nicht nur mit diesem merkwürdigen Traum aufgewacht, sondern auch mit fiesen Kopfschmerzen, die vom Rebellen ausgehen.
Und was ist da das beste Rezept? Ablenkung! Und deshalb backen jetzt gerade Kokoskekse im Ofen. Der Teig sehr Rebellen freundlich, da ohne Kneten oder viel Rühren. Und das Eiweiß hatte ich noch von den Geleeaugen übrig. Das Keksbüffet für das Adventskaffeetrinken wird langsam…
Zum ersten Mal in diesem Urlaub bin nicht zur normalen Weckerklingelzeit aufgewacht. Ich habe richtig lange geschlafen, bis halb neun. Wahnsinn, oder? In den letzten Tagen habe ich um diese Zeit schon lange im Haus herumgewirbelt.
Ein anderes Zeichen, dass ich nun richtig im Urlaub angekommen bin, ist der wirre Traum, mit dem ich morgens aufwachte. Nur im Urlaub kann ich mich an meine Träume erinnern, wahrscheinlich weil sie so kurios sind. Heute träumte ich zum Beispiel, dass ich von Frau Käßmann einen Gutschein über 209 € erhielt. Dafür musste ich einen Kuchen testen und mit dem Michelmann ein sehr, sehr kompliziertes Mannschaftszelt aufbauen. Und das im strömenden Regen auf einem Matschacker. Das ging aber gar nicht aufzubauen und irgendwann merkten wir auch, dass uns Frau Käßmann überhaupt den falschen Gutschein gegeben hatte. Bei dem richtigen brauchte man nämlich gar kein Riesenzelt aufbauen. Na prima! Wir sind natürlich gleich zu Frau Käßmann gelaufen und haben dann auch den anderen Gutschein bekommen. Ob wir als Entschuldigung auch noch ein neues Stück Kuchen bekommen haben, weiß ich nicht, weil ich da gerade aufgewacht bin.
Gibt es vielleicht einen Traumdeuter unter Ihnen? Es würde mich gar sehr interessieren, was mir dieser Traum sagen möchte. Irgendwelche Ideen?
Heute ist ein guter Tag für die Weihnachtspost. Sinn meines Weihnachtsentstressungsurlaubes ist es schließlich, alles frühzeitig zu beginnen und häppchenweise zu erledigen. Also heute noch einmal prägen und die Umschläge beschriften. Briefmarken brauche ich auch noch. Wie gut, dass ich dafür nicht in eine überfüllte Postfiliale brauche…

Am Sonntag bekommen wir viel Besuch. Ich könnte jetzt etwas darüber schreiben, dass man sich Freunde aussuchen kann, aber die Familie nicht und auch über Pflichtbesuche und -einladungen. Das mache ich aber nicht, schließlich haben wir eine geniale Lösung gefunden: ein kleines Adventskaffeetrinken, aber mit den Eltern Landgeflüster als Ehrengäste. Zur Auflockerung der Kaffeeetafel und meiner besonderen Freude.
Da es nur ein kleines Kaffeetrinken ist und keine Hochzeit, wird es bei mir keine Torte geben, sondern nur Lebkuchen, Butterkuchen und viele Kekse.Vor Weihnachten darf es gern ein bisschen bescheidener sein, finde ich. Und das hat nichts mit den Gästen, sondern mit meiner Einstellung zu tun.
Die ersten Kekse habe ich gestern gebacken. Wie immer ein einfaches, fluxes Rezept.

Auf dem Foto sehen sie die Kekse vom ersten Blech. Zwei weitere folgten noch. Für den Teig 300 gr. Mehl, 200 gr. kalte Butter, 100 gr. Puderzucker, Zitronenschale einer Zitrone, zwei Eigelb und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. Daraus kleine Kugeln formen, mit einem kleinen Löffel eine kleine Kuhle hinein drücken und mit ein bisschen Gelee oder Konfitüre füllen. Das war es schon. Nun ca. 15 min bei 180 ° C backen. Ich habe Johannisbeergelee genommen, das schmeckt sehr gut dazu, weil es so schön fruchtig und nicht so süß ist.
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Den Lebkuchen vom Michelmann zeige ich Ihnen auch noch, weil ich Ihnen noch etwas zu der Kuvertüre berichten möchte.

Inzwischen hat auch der Michelmann eingesehen, dass Zartbitterschokolade besser für den würzigen Lebkuchen ist. Auch wenn die Vollmilchschokolade sehr lecker, schön cremig und richtig schokoladig schmeckt. Ich habe einen kleinen Tipp für Sie: Wenn Sie gute, schokoladige und eben nicht nur süße Kuvertüre bevorzugen, dann schauen Sie, ob Sie die von Vi*Vani bekommen! Die ist richtig fein. Seitdem ich diese Kuvertüre ausprobiert habe, kommt mir keine andere ins Haus. Aus der restlichen Vollmilchkuvertüre werde ich kleine Erdnusshäppchen machen… Hmm. Weihnachten, das Fest der Liebe. Habe ich Ihnen schon verraten, dass ich Pralinen liebe?
In unserem kleinen fast 125 jährigen alten Häuschen ist die Küche der Mittelpunkt. Von hier führt der Weg in den Garten, ins Esszimmer, in den Flur nach oben und in mein künftiges Privatbadezimmer und dem Keller. Hier ist der Haupttreffpunkt jeder Feier, hier verbringen wir viel Zeit beim Kochen und Backen. Ich liebe meine Küche, besonders seit der Renovierung vor drei Jahren. Seitdem habe ich nämlich meine Traumküche.
Wenn es dunkel im Garten ist und die Kerzen oder kleinen Lampen in der Küche an sind, sieht sie wohlig warm und gemütlich aus. Ich mag das sehr. Gestern Abend wollte ich gern die neue Adventsdeko im Kerzenschein fotografen. Aber es war so windig, dass die Kerzen trotz Windlichter immer wieder ausgingen. Also habe ich stattdessen einen Blick für Sie in meine Küche geworfen.

Der Michelmann schnippelt gerade Gemüse für seinen Auflauf. Der war übrigens wieder sehr, sehr lecker! Im Vordergrund sehen Sie meine Plätzchen, die ich gestern gebacken habe. Die zeige ich Ihnen später in einem eigenen Eintrag.

Das Wetter war gestern grauselig, deshalb bin ich dann doch schnell wieder ins Haus gegangen und habe die wohlige Wärme genossen.

In den Küchenfenstern brannten die Kerzen viel besser als im Garten.

Gestern haben wir an der Kasse in unserem kleinen Supermärktchen eine Paprika geschenkt bekommen, weil sie nicht mehr ganz so perfekt aussah. Das fand ich sehr nett. Wir hatten nur Käse gekauft und nicht vor, Gemüse mitzunehmen. Aber der Michelmann hat die Paprika gleich mit in seinen Auflauf integriert und das war sehr gut so.

Die Paprika war nämlich sehr lecker, richtig schön fruchtig, und außerdem wäre es eine Schande gewesen, wenn sie wegen der paar Schrumpeln im Müll gelandet wäre, wie viel zu viel andere Lebensmittel in unserem Lande.

Später habe ich noch einmal einen zweiten Versuch gestartet, die Kerzen im Garten anzuzünden. Da ließ nämlich der Wind nach und so blieben sie netterweise auch an.

Noch mehr Kerzenschein sehen Sie im Gartengeflüster, wenn Sie mögen.
Der Michelmann und ich sind heute noch einmal in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes zum Einkaufen gefahren. Es ergab sich auch, dass wir noch einmal an dem Möbelgeschäft vorbeikamen. Auch wenn ich mein künftiges Privatbadezimmer erst richtig dekorieren möchte, wenn es fertig ist, kann die ein oder andere Inspiration schon jetzt ja nicht schaden. Begrüßt wurden wir mit großen Plakaten „Alle Weihnachtsartikel um 50 % reduziert!!!“ Hm, vielleicht müssen die Verkaufsflächen schon leer geräumt werden, um Platz für die Osterdeko zu schaffen? Ich habe mich von diesen Schildern nicht provozieren lassen und bin durch die Weihnachtsdekoabteilung durchgestiefelt ohne Blick nach rechts oder links. Wenn Sie aber vielleicht noch die ein oder andere Kugel für den Baum brauchen, dann können Sie jetzt vielleicht ein Schnäppchen machen.
Auf dem Weg zur nichtweihnachtlichen Deko kamen wir auch am Porzellan vorbei. Dort war ein großer Tisch mit Geschirr einer bekannten Marke, die auch diese wundervollen Weihnachtstellerchen kreiert hat, die ich schon so lange bewundere. Gerade erst am Samstag stand ich in der großen Stadt davor und habe sie andächtig in den Händen gehalten. Ich finde sie so wunderschön. Hach. Und dann tippte der Michelmann mich an und zeigte mir ein Schild, auf dem folgende Worte standen: „Alle Weihnachtsartikel um 50 % reduziert!!!“ „Ein Zeichen!“ sprach der Michelmann und fügte hinzu: „Kauf sie Dir doch.“

Tja, und was soll ich sagen? Ich habe sie mir gekauft. Einfach so, weil ich sie so wunderschön finde. Ein Urlaubsmitbringsel aus dem diesjährigen Weihnachtsentstressungsurlaub. So.
Das Foto des Tages:

Das Zitat des Tages:
„Wir haben die erste Spinne im Bad!“
Frau Landgeflüster zum Michelmann heute morgen, als sie nachschaute, ob das Badezimmer noch genauso schön ist wie gestern
Das Wetter des Tages:
7,3 ° C, regnerisch und windig
Die Hauptaktivität des Tages:
Den Weihnachtsentstressungsurlaub mit dem Michelmann genießen.
Der Film des Tages:
„Schöne Bescherung“ auf Wunsch vom Michelmann.
Die Musik des Tages:
„Dolce Vita“ von Ryan Paris
(Das Lied lief zufällig im Auto als wir unterwegs waren und schwirrt seitdem in meinem Kopf herum)
Das Essen des Tages:
Ein leckerer Gemüseauflauf mit Reis, zubereitet vom Michelmann
Das Buch des Tages:
Heute gar keins.
Das nächste Mal wieder am 01.01.


Ihr Geflüster