Zum zwölften Mal wird in diesem Jahr im Hause Landgeflüster gefastet. Kein Heilfasten, sondern nur das Verzichten auf einige geliebte Speisen und Getränke. Ich nenne es trotzdem “Fasten”
In der Zeit vom 22. Februar bis zum 8. April werde ich wieder auf Alkohol, Fleisch, Zigaretten, Drogen, Süßwaren (auch Desserts, Kuchen usw.) und Kaffee verzichten. Dabei wird mir der Verzicht auf Kaffee am schwersten fallen, weil er mein Wachmacher am frühen Morgen ist. Vielleicht sollte ich auch auf Gemüse verzichten, das würde mir nämlich richtig schwer fallen. Aber sieben Wochen keine Gemüse? Das, geht nun wirklich nicht. Glück gehabt!
Ich suche mir beim Fasten keine Alternativen, sonst wäre es ja kein richtiger Verzicht. Wenn ich also am Nachmittag auf meinen Kuchen verzichte, esse ich stattdessen kein Käsebrot, um diese Lücke zu schließen. Und ich trinke auch kein alkoholfreies Bier als Ersatz für normales Bier. Alkoholfreies Bier oder alkoholfreien Sekt trinke ich übrigens gar nicht. Auch außerhalb der Fastenzeit nicht. Ich finde Getränke ganz ohne Alkoholgeschmack, -gehalt und -aussehen sind eine bessere Alternative.
Glücklicherweise gibt es inzwischen keine Diskussionen mehr, wenn ich die Einzige bin, die an der Kaffeetafel einen leeren Teller vor sich hat, oder bei der Party als Einzige keinen Begrüßungssekt trinkt. Das war in meinen ersten Fastenjahren leider nicht so. Besonders die Familie vom Michelmann kam damit gar nicht klar. Aber nach nun mehr als zehn Jahren hat es sich überall herumgesprochen und ich werde nicht mehr genötigt. Keine Rechtfertigungen und Entschuldigungen mehr, damit lässt es sich viel einfacher fasten. Schließlich liegen in der Fastenzeit viele Geburtstage im Familien- und Freundeskreis und da ist die Verführung eh schon groß genug.


27 Kommentare
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Januar 25, 2012 um 19:35
Evie
Ich mache auch wieder mit, womit genau hab ich noch nicht entschieden. Aber ich habs die letzten Jahre auch gemacht (auf Kaffee zu verzichten wäre für mich als Nicht-Kaffeetrinkerin zu einfach
!) und werde es auch dieses Jahr wieder machen. Mal gucken, wozu ich micht entscheide. Ich find es gar nicht so schwer, durchzuhalten, aber mir gehts ähnlich wie Dir, diese Erklärungen nerven mich sehr.
Januar 26, 2012 um 19:16
Frau Landgeflüster
Inzwischen fällt es auch nicht mehr schwer, durchzuhalten. Aber mein 5 Uhr Kaffee, der wird mir fehlen. Weil der mich wirklich munter macht. Aber nun gut, zur Not schlafe ich die paar Wochen eben im Stehen, Gehen, Sitzen
Januar 25, 2012 um 19:44
Frau Hummel
Echt, so ganz ohne Drogen, Zigaretten und Alkohol? Welch ein Verzicht. Nee, ganz im ernst, ich habe auch schon drüber nachgedacht. Das sind 8 Wochen, müsste doch durchzuhalten sein. Ich überlege noch ein wenig…
Januar 26, 2012 um 19:18
Frau Landgeflüster
ist es. Am Anfang vielleicht ein bisschen schwerer, aber es wird immer einfacher
Januar 25, 2012 um 20:42
fudelchen
Das schaffe ich nie, hab ich aber auch noch nie Erwägung gezogen…
Januar 26, 2012 um 19:18
Frau Landgeflüster
jedem das Seine
Januar 25, 2012 um 21:25
Sandiego
Oh, ich bewundere Dich, wie Du das durchhältst. Kaffeeverzicht wäre für mich ganz arg schlimm, weil so in der frühen Früh zum wachwerden (wie Du schon schreibst)……………. oh je. Für mich wären auch Kuchen bzw. Süßigkeiten ein großer Verzicht, denn immer wenn ich Stress oder Probleme habe, dann greif ich zu Süßem – leider
Und der Figur täte es gut, wenn ich da mal Verzicht üben würde. Vielleicht kann ich mich ja dazu überwinden. Bei uns sind in der Zeit auch viele Geburtstage, und auch ich müsste mich rechtfertigen, warum ich keinen Kuchen esse. Mal sehen, ob ich es schaffe.
Alles Liebe
Sandiego
Januar 26, 2012 um 5:18
Frau Landgeflüster
Das mit dem Kaffee wird in der ersten Tagen sooooo schwer werden.
Januar 25, 2012 um 21:44
juniwelt
Zigaretten auch? Das überrascht mich. Ok…ist ja überhaupt nicht schlimm. Hab ich auch mal gemacht. Hätte ich aber irgendwie nicht erwartet
Januar 26, 2012 um 5:16
Frau Landgeflüster
Ich bin Nichtraucherin
und DROGEN nehme ich auch nicht.
Januar 27, 2012 um 13:15
juniwelt
Lag ich ja doch richtig mit meiner Einschätzung
Januar 25, 2012 um 21:52
glasgefluester
ich mache das auch seit zwei Jahren. und finde es auch gut.
Allerdings das mit dem Alkohol- meistens kommen dann schnell gerüchte auf )”ist die schwanger?? Tuscheltuschel), aber so langsam haben sich auch bei mir alle dran gewöhnt. hoffe ich. werde es sehen…
Januar 26, 2012 um 5:18
Frau Landgeflüster
Das war zu Beginn bei mir aus so. Aber inzwischen bin ich ja aus dem Alter raus
Januar 26, 2012 um 7:06
seelenruhig
Ich finde es gut, wenn man von bestimmten Dingen ab und zu eine bewußte Auszeit nimmt.
Ich habe im Januar wieder mein Basenfasten gemacht – allerdings aus gesundheitlichen Gründen, denn der Magen-Darmbereich ist mein Schwachpunkt. Da reagiere ich, wenn Stress aufkommt. Eine Basenfastenkur wirkt wie Balsam auf Magen und Darm – so ganz nebenbei hat sie auch noch viele andere gute Auswirkungen – z.B. auf Haut, Nägel, Haare, Gewicht- ach überhaupt halt!
Und zum Verzicht: ich dachte beim ersten Mal, dass mir der Rotwein sehr feheln würde. Stimmt gar nicht. Es war der Kaffee! Aber als ich ihn dann wieder trinken durfte, war ich eher enttäuscht! Und Rotwein (auch Sekt..) schmeckt mir nach dem Basenfasten erst mal eine lange Weile gar nicht mehr. Die Geschmacksnerven werden halt wieder neutralisiert und empfingen Säure sehr intensiv – unangenehm.
Ich wünsche euch jedenfalls eine gute Zeit mit vielen anderen Dingen, die Leib und Seele so gut tun!
Ellen
Januar 26, 2012 um 19:20
Frau Landgeflüster
Das Basenfasten finde ich höchst interessant. Ich werde mich damit auch mal näher beschäftigen.
Januar 26, 2012 um 9:40
safran1
Ich finde das auch super.
Wenn man eine Zeit auf einige Dinge verzichtet, kann man sie später umso mehr genießen!
Man lernt wieder Wertschätzung und hat mehr Freude an den Dingen. Gerade in unser Konsumgesellschaft, wo immer alles verfügbar ist.
Ich habe mal in Argentinien auf einer Pferderanch gearbeitet. Kein fließendes und kaltes Wasser. Keine Badewanne. Ich roch 3 Monate nach Stall und habe fast nur Obst, Gemüse & Reis gegessen.
Ging auch. Aber als ich Zu Hause war, habe ich erstmal 3 Stunden gebadet
Sonnigen Tag euch allen.
Jule
Januar 26, 2012 um 19:21
Frau Landgeflüster
Genau das trifft es! Auf einer Pferderanch – das klingt ja spannend! Toll!!
Januar 26, 2012 um 14:38
Christel
gute Idee: mit den Zigaretten das mach ich auch … bin seit 25 Jahren Nichtraucherin
)
jährlich mache ich 7 Wochen ohne vor Ostern- die Entscheidung was ich weglasse ist bei mir diesmal noch nicht gefallen- auf jeden Fall ohne Alkohol– und auch mehr… mal schaun.
Kaffee sollte ich auch weglassen- das fällt mir total schwer – es soll doch irgendwie auch weh tun..
Diesmal fällt ein Urlaub in die Fastenzeit… *schwierig
sonst hab ich Schoki weggelassen – Alkohol- Kaffee – und Kuchen.
hab ja noch Zeit bis zum 22.02. es zu überlegen.
Heilfasten habe ich auch schon 2 mal gemacht- das ist in einer guten Gruppe ganz toll.
Januar 26, 2012 um 19:26
Frau Landgeflüster
Heilfasten finde ich toll, aber das traue ich mich nicht während ich normal arbeite und so lange Zug fahre. Vielleicht muss ich mich aber nur ein bisschen intensiver damit beschäftigen und besser informieren…..
Januar 26, 2012 um 15:41
Julebuk
Ich muss sagen dass mir das Heilfasten leichgter fällt, als 7 Wochen lang auf liebe Gewohnheiten zu verzichten,
da Zigaretten und Alkohol für mich kein Thema sind, habe ich mich dieses Jahr dazu entschlossen auf Fleisch, Wurst und Süßes zu verzichten.
Die eine Tasse Kaffee die ich am Tag trinke, werde ich mir weiterhin “gönnen”.
Januar 26, 2012 um 19:28
Frau Landgeflüster
Zigaretten und Drogen sind bei mir auch kein Thema, Fleisch und Schoko esse ich eh nur wenig, deshalb wird es mir mit dem Kaffee am schwersten fallen.
Januar 26, 2012 um 17:21
Caramellita
Auch ich werde fasten. Kaffeeverzicht wäre für mich Selbstfolter, das tu ich mir nicht an
– den brauch ich nicht nur zum Wach werden, sondern auch für die Seele, zum Innehalten, für Ruhepausen.
!
Aber auf Kuchen und Süßigkeiten werde ich verzichten, denn das fällt mir gar schwer so schwer. Meine Schwiegermutter backt jeden (!) Tag und ich muss zweimal die Woche die Kinder nachmittags dort holen. Als ich zum ersten Mal keinen Kuchen gegessen habe, musste ich es auch noch erklären, aber mittlerweile hat sich das gelegt. Ob ich auch ganz auf Alkohol verzichten kann, weiß ich noch nicht. Mein Papa wird rund (60), da muss ich als große Tochter schon mal drauf anstoßen! Mit echtem Sekt
Januar 26, 2012 um 19:30
Frau Landgeflüster
Jeden Tag backt sie??? Wahnsinn. Da würde ich schon gar kein Kuchen mehr mögen oder zumindest aus tiefsten Herzen genießen
Januar 26, 2012 um 19:44
Marlyn
Wagemutig gestehe ich (….wagemutig deshalb, weil viele Menschen auch in meinem Umfeld es anscheinend so gesund, wichtig & richtig finden,) dass ich NICHT fasten werde. Ich versuche das ganze Jahr hindurch so gesund wie es (mir) möglich ist zu leben, mit Dinkelmehl, z.B. viel, viel Gemüse & Salat grünem Tee usw. Schokolade & Co. esse ich sowieso allerhöchstens in “homöopathischen Dosen”. Aber das eine oder andere Glas Wein am Abend gönne ich mir und ich gestehe, 2-3 Tässchen Espresso. Ich denke: “Selbstfolter” muss nicht sein, warum denn? Um sich oder/und anderen etwas zu be-weis-en? Es gibt Menschen, die meinen, weil ich seit etliche Jahrzehnten Yoga übe (das Wort -machen- ist schrecklich, denn Yoga “macht” man nicht, man/frau übt beständig, nach seinen/ihren Möglichkeiten) müsste ich fasten, Vegetarierin sein und mich überhaupt jeglichem Genuss fern halten. Das sehe ich anders. Ein gesundes Maß, in allem, nicht nur beim essen & trinken – ganzjährig – ist keine Folter, sondern BEWUSSTSEIN – ACHTSAMKEIT- ich finde das reicht, zumindest für mich. Jede(r) soll/muss seinen/ihren Weg finden, viel Glück & Zufriedenheit damit.
Januar 27, 2012 um 8:10
seelenruhig
Ich geb Marylin scon recht! Ich sehe das genauso – allerdings habe ich diesen Schwachpunkt “Magen-Darm” und führe das Basenfasten eher als Heilbehandlung durch denn als Kasteiung. In unserer Gesellschaft des Überflusses haben aber viele Menschen das Gefühl, dem etwas entgegensetzen zu müssen – u.a. auch weil sie den Reizen von so vielen Genüssen nicht wiederstehen können und oft unvernünftig damit umgehen. Dann finde ich es aber toll von diesen Menschen, wenn sie dem hin und wieder bewußt entgegensteuern.
Marylin ist das Beispiel, wie man es immer handhaben sollte – schaffen aber leider nur wenige! Deshalb “Chapeau” Marylin!
liebe Grüße an alle die fasten oder nicht fasten – jedenfalls das Bewußtsein auf diese Dinge lenken.
Ellen
Januar 27, 2012 um 10:00
Marlyn
Danke liebe Ellen. Auch ich hatte vor vielen,vielen Jahren den “Schwachpunkt” Magen-Darm”. Das war ein Grund, meine Ernährung umzustellen und ich habe mich u.a. mit dem Thema: Harmonisches Säure-Basen-Verhältnis beschäftigt. Meine Beschwerde haben sich nach der Umstellung praktisch aufgelöst. Eine Wohltat. Zuallererst habe ich das “Prickelwasser” verbannt, trinke “nur” noch Wasser OHNE KohlenSÄURE. (Leonhardsque*** aus Glasflaschen!) Das ist mir wichtig, mein tägliches Wasser trinken beginnt nüchtern jeden Tag mit einem Glas lauwarmen Wasser in dem Schüler-Salze aufgelöst sind. Ernährung ist ein weites Feld und ich beschäftige mich nahezu täglich damit, aber OHNE verbissen zu sein, mit viel Freude und dem einen oder anderen “Aha … wieder was gelernt oder/und besser verstanden-Erlebnis”. Es sind kleine Schritte zur gesunden Ernährung und dazu gehört nicht nur die stoffliche Nahrung. Freuen, lachen, jeden Tag z.B. auch das und so schicke ich allen die diese Zeilen lesen einen besonders fröhlichen Gruß
) zum Wochenende.
Januar 29, 2012 um 21:09
Frau Momo
Wir machen auch mit, aber das wäre mir zuviel. Wir verzichten auf Fleisch und Herr Momo zusätzlich auf seine geliebten Süßgetränke.
Alkohol trinken wir eh nie, darauf können wir also nicht wirklich verzichten. 7 Wochen ohne Fleisch ist uns auch Verzicht genug. Bin mal gespannt, wie es uns damit geht.