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Weil der Michelmann an diesem Wochenende die Welt rettet, darf er sich für den Feierabend etwas aus seinem Wunschbuch aussuchen. Und deshalb fahren wir nachher mit den Zug in die wohl schönste Stadt des Nordens und verbringen unseren Abend in meiner Lieblingsstadt. Ein Konzert, aber fragen Sie mich nicht, welches. Musik, die der Michelmann hört, und von der er meint, sie würde mir auch gefallen. Ich lass mich überraschen, und weil die Musik neben Sonne, Wasser, Erde und Luft zu den wichtigsten Elementen des Lebens gehört, freue ich mich sehr darauf.
Ich hoffe, Sie sind gut ins Wochenende gestartet. Lassen Sie sich von dem Sturm, dem Schnee und Regen nicht frustrieren. Der April steht vor der Tür und da gehören diese Wetterkapriolen einfach dazu. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, bei allem, was Sie tun. Und an die Kranken und Angeschlagenen unter Ihnen, schicke ich ganz viele gute Wünsche in die Welt. Machen Sie es fein, und danke für Ihren Besuch im Landgeflüster.
… weil ja bald Ostern ist.

des Monats des Jahres:
“Anschlussverwendungen”
und wenn ich an die Lebenszeitgeschenke für den ehemaligen Präsidenten unseres Landes denke, werde ich richtig, richtig wütend.
“… in Dein Blog” sprach vorhin die Schwester in der Ferne zu mir und fügte hinzu: “Wenn ich bei Dir lese, meist zur Mittagszeit, bekomme ich immer Hunger, wenn ich Deine Essensfotos sehe. Du solltest wenigstens warnen, dass man nicht mit leerem Magen lesen dürfe. “
Also baue ich jetzt ein Warnhinweis ein und zeige Ihnen, was wir heute am späten Nachmittag in der Küche gemacht haben.
Warnung! Wenn Sie Hunger haben und jetzt weiterlesen, sind Sie selbst schuld!

Bandnudeln haben wir gebastelt. Ich liebe selbstgemachte Nudeln. Ich liebe es, sie zu essen, aber auch sie zuzubereiten.

Es geht einfacher und schneller als ich es früher vermutet hätte.

Bandnudeln, Lasgange oder Ravioli. Heute sind es Bandnudeln mit Spinat, Gorgonzola und Walnüssen.

Ein fluxes Essen. Die Nudeln kochen nur zwei Minuten. Meine Alternativnudeln, die ich nehme, wenn ich vorher nicht die Gelegenheit hatte, eigene herzustellen, sind die Pici aus der Toscana. Die kochen 20 Minuten. So lange brauche ich nicht, einen Teig in Nudeln zu verwandeln.

Auch die Picis schmecken natürlich auch großartig, sonst würde ich sie mir ja nicht schicken lassen.

Zum Essen auch heute eine Traubenschorle. Der Michelmann versorgt mich in der Fastenzeit täglich mit Säften aller Art. Wie gut, dass er so stark ist und für mich die schweren Glasflaschen aus dem kleinen Supermärktchen schleppen kann.

So, liebe Schwester in der Ferne, ich hoffe, die Fotos gefallen Dir auch heute. Falls Du sie überhaupt siehst. Vielleicht hat Dich aber auch die Warnung abgehalten, weiterzulesen, weil Du wie immer mit leerem Magen im Landgeflüster herumstöbert. Dann wirst Du auch nicht erfahren, dass es sehr schön war, wieder mit Dir zu telefonieren, und die Fotos, die Du mir danach geschickt hast, wunderschön sind! Wenn ich groß bin, möchte ich auch einmal so gut nähen können wie Du! Liebe Grüße, Deine Schwester Landgeflüster
Gestern haben wir beim Lieblingsneffen einen wundervollen Geburtstag verlebt. Während in unserem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide bereits der Sturm tobte, war es in der Nähe der Stadt Heinrichs des Löwen noch sonnig und nett. Nachts klang es so als würde das Dach die Nacht nicht überleben und auch heute ist es unangenehm stürmisch. Davon lassen wir uns natürlich nicht die gute Laune verderben. Dann spielen wir eben im Haus!
Wenn Sie bereits länger im Landgeflüster lesen, dann wissen Sie, dass ich dekotechnisch der totale Weihnachtsmensch bin und zu Ostern eher zurückhaltend dekoriere. Nachdem ich aber im letzten Jahr angefangen habe, der Osterdeko mehr Beachtung zu schenken, soll es auch in diesem Jahr wieder österlich im Esszimmer aussehen. Und so habe ich den Nachmittag genutzt, um unseren schönen Holztisch ein bisschen zu schmücken.
Bei unserem letzten Spaziergang im Wald habe ich mir ein paar Birkenzweige mitgebracht und in den Keller zum Trocknen gelegt. Daraus und mit wunderbar festem Moos aus dem eigenen Garten habe ich dieses Gesteck gebastelt:

Die vier Holzhasen, die seit einigen Jahren die Hauptosterdeko im Hause Landgeflüster sind, dürfen natürlich nicht fehlen.

Und meine geliebten Wachteleier auch nicht.

Auch bei der Osterdeko ist es also wieder sehr natürlich und schlicht.

Der Forsythienzweig ist in einem kleinen Reagenzglas, das zwischen den Zweigen und dem Moos versteckt ist.

Und wenn es weniger gelb sein soll, kann ich die Forsythie gegen jede beliebige Blume austauschen.

Dafür, dass es so eine spontane Dekoration ist, finde ich es schon sehr nett. Für das Gartenwohnzimmer mache ich morgen noch eine Zinkschale mit Moos und Dekoeiern fertig. Und dann kann Ostern kommen.
Vorher noch ein gemeinsames Abschiedsessen.

Die wohl leckerste Tarte der Welt.

Mit Brokkoli, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Zwiebeln und Walsnüssen.

Danach fuhr der Michelmann in das Dorf seiner Kindheit, um mit seinen Kindergartenfreunden zu kickern. Frau Landgeflüster wird einen Frauenabend verbringen und sie freut sich schon gar sehr so sehr darauf.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend! Und wundern Sie sich nicht, wenn ich morgen gar nicht oder erst spät blogge. Morgen hat einer meiner drei Lieblingsneffen Geburtstag. Und weil er so ein toller Junge ist, dürfen wir auch zum Grillen kommen. Auch das erfreut mein Herz.
In dieser Woche rettet der Michelmann so früh die Welt, dass er schon mittags wieder zuhause ist. Dazu dieses herrliche Frühlingswetter, dass verspricht ein wundervoller Gartentag zu werden. Und weil ich am Bahnhof immer ein bisschen Zeit habe, bin ich noch ganz rasch meine Lieblingspatîsserie spaziert, um eine Kleinigkeit für den Michelmann zum Kaffee zu kaufen. Jedes Gebäck von dort ist ein Gedicht, große Konditorenkunst. Und weil der Michelmann so ein Gourmet ist, hat er sich riesig gefreut.

Nach unserem Kaffee und Kräutertee, haben wir noch fleißig im Garten gewerkelt und dabei die Sonne genossen. Gar nicht schlecht, was wir in zwei Stunden geschafft haben. Danach ging es in die Küche. Das heutige Abendessen habe ich ausgesucht: vegetarisch gefüllte Paprika. Die Füllung bestand aus Reis, passierten Tomaten, Tomatenmark, Frühlingszwiebeln, geriebenem Käse, gewürzt mit Olivenöl, Salz, Pfeffer. Sehr leicht, sehr lecker.

Morgen gibt es eine Gemüsetarte aus Mürbeteig, darauf freue ich mich auch schon sehr. Sie wissen ja, wie sehr ich Quiches, Tartes, Gemüsekuchen oder wie immer sie sonst genannt werden, liebe. Ach, überhaupt, Essen ist toll. Eben eine meiner großen Leidenschaften!

… ist immer ein kulinarischer Hochgenuß.

Einfach, aber gut.

Der Himmel war so blau, wie ein Himmel nicht blauer sein könnte.

Die wenigen Fotos, die der Michelmann für mich mit seinem Mobilfunktelefon gemacht hat, zeigen deshalb wohl auch nur Giebel…

… und diesen unglaublichen Himmel.

Wie immer, habe ich den ausgiebigen Spaziergang durch Lüneburg sehr genossen. Ich liebe dieses Städtchen!
… ist doch auch kein Kind von traurigen Eltern!” meinte gerade der Michelmann, als wir uns gerade über den Trennungsgrund von Hugh Grant unterhielten.
Traurigen Eltern? Hahaha, das finde ich gut! Und wie sind wir noch einmal auf Hugh Grant gekommen? Ach ja, weil wir über die Kotletten von Herrn Firth in “Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück” unterhielten. Nachdem ich dem Michelmann sagte, wie toll ich seine neue Frisur zu seinen “Kotletts im Gesicht” finde.

