Richtig gemütlich war es heute Nachmittag bei uns in der Küche. Das Wetter lud zur Küchenarbeit ein, denn auch heute tobt ein Sturm bei uns und zwischendurch regnete es auch immer wieder ganz kräftig. Und wenn der Sommer nicht in den Garten kommen mag, lade ich ihn mir eben in die Küche ein. In Form von 5 Kilo Erdbeeren!  Erdbeerkonfitüre wollte ich machen und auch noch ein Dessert, für das ich gestern den Rharbarber geerntet habe, pünktlich zum Johannistag.

Der Michelmann hat sich netterweise um die Hauptspeise gekümmert, also begann ich mit dem Dessert. Dafür kochte ich zunächst einen Rharbarberkompott. Den verrührte ich mit ein paar Erdbeeren zu einem Mus. Danach schlug ich mit Vanillezucker gesüßte Sahne steif und als nächstes verrührte ich  Quark mit etwas Rharbarber-Erdbeer-Mus. Nun habe ich die Hälfte der Sahne unter den Quark gehoben.

Und nun werden die Gläser gefüllt: als erstes der restliche Rharbarber-Erdbeermus , darauf der Quark, dann ein paar Erdbeeren und obenauf die restliche Sahne. Als Verzierung habe ich ein paar Mandelplättchen in Butter mit Zucker in der Pfanne karamelisiert und auf die Sahne gegen. Der krönende Abschluss eine weitere Erdbeere.

Es war ein wirklich leckeres Abendessen und danach ging es dann an das Konfitüre kochen. Die Erdbeeren habe ich etwas anpüriert, aber nur soweit, dass auch noch Fruchtstückchen übrigblieben.

Ich habe die klassische Variante gewählt nach dem Rezept, das direkt auf der Gelierzuckerpackung gedruckt ist:

3 Kilo Erdbeeren
1,5 Kilo Gelierzucker 2:1
15 Gramm Zitronensäure

Das Ergebnis sind 20 Gläser Erdbeerkonfitüre, übrigens die Lieblingskonfitüre vom Michelmann.

Morgen gibt es als Dessert irische Pfannkuchen mit Erdbeeren. Ich hoffe, mir ist morgen nach Essen, denn ich besuche morgen meinen Zahnarzt. Also absolute Zahnarztschisserin freue ich mich gar nicht auf diesen Besuch. Aber tapfer werde ich es ertragen. Glücklicherweise ist es nur ein Kontrolltermin und kein Notfallbesuch, das lässt mich hoffen. Aber drücken Sie mir bitte trotzdem die Daumen. Bitte. Danke.

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