Obwohl das Wetter heute wunderschön ist, habe ich den Vormittag im Haus verbracht. Wir haben uns vorgenommen, alle Äpfel zu verbrauchen und damit die Apfelernte offiziell zu beenden. Da wir am Nachmittag in die große Stadt fahren, werden wir die schöne Luft und die Sonne noch ausgiebig genießen.

Diese Kiste und drei Eimer voll Äpfel haben wir noch geerntet und die wollten zu Saft verarbeitet werden. Die wenigen Äpfel, die jetzt noch am Baum sind, holt sich der Frost oder die Igel, wenn sie herunterfallen. Der Michelmann hat mir geholfen und alle Äpfel zerkleinert. Leider hat der Zerteiler heute, pünktlich zum Saisonende, seinen Geist aufgegeben.

Die Äpfel, die er mit dem Zerteiler noch bearbeiten konnte, haben wir mit der Zentrifuge gepresst. Bei denen war ja das Kerngehäuse entfernt und deshalb konnte ich sie ganz fix durch das Gerät jagen. Das waren ungefähr ein Drittel der Äpfel, aus denen viereinhalb Liter Saft entstanden sind.

Die andere Hälfte hat der Michelmann dann je nach Größe nur halbiert oder geviertelt. Diese Äpfel haben wir dann mit dem Entsafter auf dem Herd zu Saft verarbeitet. Das ging auch ganz wunderbar und so haben wir auch noch vier Liter von dem haltbareren Saft gewonnen.

Nun sind also fast alle Äpfel verbraucht und darüber freue ich mich sehr. Ehrlich gesagt, bin ich auch ziemlich erleichtert darüber. Denn bei allem Spaß, den mir das Werkeln in der Küche macht, irgendwann ist auch gut. Einen Korb mit schönen Äpfeln habe ich aufgehoben. Die sind für das Müsli der nächsten Tage und die ein oder andere Leckerei reserviert. Ich denke da an Muffins oder solchen nette Dinge.

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