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Seit Samstag basteln der Michelmann und ich an dem Silberhochzeitsgeschenk für den Kindergartenfreund und seine Frau. Das “Basteln” macht uns riesig viel Spaß. Jeden Tag schauen wir morgens und abends ins Internet und sammeln Daten. Die Beiden erfüllen sich nämlich gerade ihren Traum: eine Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer. Es ist zwar nicht meine Art Urlaub zu machen, aber ich finde, eine Reise ist grundsätzlich eine prima Möglichkeit, die eigene Silberhochzeit zu feiern.
Die Reise begann in Palma auf Mallorca und so stiegen die Beiden zum ersten Mal überhaupt in ein Flugzeug, um die erste Kreuzfahrt ihres Leben zu beginnen. Deshalb sind diese Flitterwochenauch besonders aufregend für das Silberpaar. Damit sie sich auch noch ganz lange an diesen Urlaub erinnern, möchten wir ihnen ein Logbuch ihrer Kreuzfahrt schenken. Das ist gar nicht schwer und macht uns riesig viel Spaß. Und weil wir gerade selbst Frühlingsferien haben, können wir es nebenbei ganz stressfrei tun. Wir verfolgen ihre Reise virtuell am PC und halten jede Station mit Karten, Daten und auch Fotos fest. Das Internet bietet ganz hervorragende Möglichkeiten. Davon ahnen unsere Freunde aber nichts und so werden sie bestimmt ziemlich überrascht sein, wenn sie ihr Logbuch in der Hand halten werden. Auf die Gesichter freue ich mich jetzt schon.
Ich war in diesen Tagen schon auf Mallorca, Malta und Sizilien und freue mich jetzt auf Neapel, Rom, Korsika, Monte Carlo und Barcelona. Hihihi, wenn die Beiden wüssten, dass wir jede Schiffsbewegung verfolgen können!
dann erfinde ich das Geruchsinternet. Wenn Sie wüssten, wie toll es in unserem Kühlschrank duftet, würden Sie alle zum Abendessen vorbei kommen. Der Michelmann hat vor dem Weltretten noch zwei Pizzen vorbereitet und die duften sooo, ach, was schreib ich, die duften soooohoooooho sensationell lecker! Mich zieht es in Gedanken immer wieder zum Kühler, am liebsten würde ich meine Nase den ganzen Nachmittag dort direkt hineinhalten. Aber da das ziemlich umweltfeindlich ist, lasse ich die Tür zu und freue mich darauf, dass der Michelmann in etwa zweieinhalb Stunden nach Hause kommt.
Heute habe ich ausgeschlafen. Ich bin 15 Minuten später ausgewacht, als der Wecker normalerweise klingelt, also um fünf. Weil es noch so früh war und es schön klang, wie gleichmäßig und ruhig der Michelmann atmete, blieb ich noch eine Stunde entspannt liegen bevor ich aufgestanden bin.
Um kurz nach sechs war es draußen schon hell und ich konnte einen wunderschönen Sonnenaufgang beobachten. Am liebsten wäre ich gleich in den Garten spaziert, aber es sind dort nur drei Grad und das ist mir an so einem kuscheligen Morgen einfach zu kalt. Und so sitze ich auf dem Sofa, eingemummelt mit einer warmen Decke und dem “tablet” vom Michelmann auf den Knien und stöbere in Ihren Blogs.
Seitdem wir die Gartensaison eröffnet haben, lese ich meine vielen Lieblingsblogs hauptsächlich im Zug und beantworte auch Ihre Kommentare von unterwegs, deshalb warten Sie auf die Antwort meist ein bisschen länger, auch wenn ich Ihre Kommentare schon vorher am Mobilfunktelefon gelesen habe. Aber ich denke, Sie haben Verständnis dafür, dass ich den Frühling lieber mit dem Michelmann im Garten als am PC verbringe. Doof finde ich immer noch, dass ich bei so vielen Blogs gar nicht mehr oder nur ab und zu kommentieren darf. Entweder fehlt das Eingabefeld für meinen Absender oder die doofe Sicherheitsabfrage funktioniert nicht. Seien Sie versichert, ich lese Sie trotzdem. Trotzdem würde ich Ihnen natürlich gern eine gute rasche Genesung, viel Spaß beim Umzug auch ohne Schlüpfer, hahaha, oder einfach nur so alles Liebe wünschen. ♥ So bleibt mir nur, es an diesem frühen Morgen im Landgeflüster zu tun. Aber auch allen anderen LeserInnen wünsche ich ein ganz famoses frühlingshaftes Wochenende.
Aprospos “frühlingshaft“: Am Abend zeige ich Ihnen noch etwas ganz Besonderes im Landgeflüster. Zumindest hoffe ich, dass ich Ihnen wunderschöne Fotos präsenteren kann. Und nein, die sind dann nicht aus dem Garten Landgeflüster! Bis dahin machen Sie es fein!
Also ehrlich, so wirklich hell mag es heute gar nicht werden, hier in unserem kleinen Dorf. Es ist zwar noch ein bisschen milder, aber dafür auch grauer und trüber. Ich möchte mich darüber nicht beklagen, denn auch, wenn das Wetter besser wäre, würde ich wohl auch nicht mehr mit diesem Samstag anfangen.
So habe ich ein bisschen Hausfrau gespielt, aber mich auch immer mal wieder auf das Sofa verzogen, um dort zu lesen, Fernsehen zu gucken und im Internet zu surfen. So habe ich zum Beispiel entdeckt, dass blogger.com heute gnädig ist und mich auch bei Ihnen kommentieren lässt, bei denen ich sonst fast immer draußen bleiben muss. Das finde ich sehr nett.
Leider kann ich heute gar nicht so abschalten, irgendwie kreisen meine Gedanken immer wieder zur Arbeit, obwohl sie es gar nicht tun müssten. Ich weiß auch nicht, wieso das so ist und ich den Ausschalteknopf nicht finden kann. Komisch, komisch. Da tanzt wohl irgendein Jeck in meinem Kopf, weil er mein Hirn mit einer Faschingshochburg verwechselt hat. Was machen Sie eigentlich in so einem Fall, wenn Ihre Gedanken nicht zur Ruhe kommen?
Dabei habe ich heute schon so toll telefoniert. Erst mit Mutter Landgeflüster, die mir viel zu erzählen hatte, aber komischerweise nicht das Sensationelle, das mir meine Lieblingsnichte später per Mail schrieb. Mit ihr habe ich dann auch noch einmal telefoniert und ausgiebig gefreut. Stellen Sie sich vor, es zieht sie in meine große Stadt. Sie hat mir leichtsinnigerweise gleich versprochen, dass ich immer bei ihr schlafen darf, wenn die Zugführer mal wieder streiken. Das finde ich ganz lieb von ihr.

Um dem trüben Wetter etwas entgegenzusetzen, habe ich mein Esszimmer ein wenig türkis dekoriert. Die Schale steht sonst in meinem weißen Zimmer.

Aber ich finde, sie macht sich auch sehr schön auf unserem großen Holztisch. Dazu ein Windlicht, das eisiges Kerzenlicht verströmt, das passt schon.

Es ist schließlich noch Winter, auch wenn die Temperaturen leicht frühlingshaft anmuten nach der kurzen Eiszeit.

In diesem Augenblick kommt der Michelmann ganz fröhlich (nach dem Welt retten) herein und sagt: “Wieder einen Angstgegner besiegt. Zum ersten Mal seit 1995!” Na bitte, dann gibt es ja heute doch noch etwas zu feiern. Wenn wir schon keinen Fasching feiern!
Ich habe wieder einen Grund gefunden, mit Ihnen zu feiern. Haben Sie Lust? Heute vor 10 Jahren habe ich meinen ersten Blogeintrag geschrieben, damals noch auf meiner eigenen Homepage. Über das Bloggen damals habe ich Ihnen ja schon oft geschrieben. Deshalb schreibe ich jetzt nur, dass es mir immer noch ganz viel Spaß macht und ich vorhabe, auch noch lange weiterzubloggen. Aber nur, wenn Sie weiterhin so fleißig mitlesen und mitschreiben. Ohne Ihre vielen Kommentare macht das nämlich nicht so viel Spaß. Also, wenn Sie weiterhin das Landgeflüster lesen möchten, halten Sie mich bei Laune! Und überhaupt, ohne Sie wäre das Landgeflüster auch gar nicht das, was es ist.
Der Spruch, der das Landgeflüster vom ersten Tage an begleitet, passt zum Bloggen genauso gut wie zum echten Leben. Und deshalb schreibe ich ihn heute passenderweise in diesen Eintrag:
Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.
~Guy de Maupassant~
♥
Vielen Dank an alle meine LeserInnen für Ihre Treue, Ihren Zuspruch und Ihre Anteilnahme. Ich freue mich auf mein elftes Bloggerjahr zusammen mit Ihnen. Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster.

Und am 23. November können wir dann 4 Jahre Landgeflüster bei wordpress feiern!
Heute hatte Frau Landgeflüster einen echt anstrengenden Arbeitstag. Und deshalb hat der Michelmann sie vom Bahnhof in der Kleinstadt vor den Toren ihres Dorfes abgeholt und mit ihr eine Bädertour veranstaltet. Drei Badausstellungen und ein Besuch der Badabteilung im Möbelhaus in der Kleinstadt standen auf dem Programm. Da die Kleinstadt sehr klein ist, sind auch die Ausstellungen nur sehr klein. Ein WC haben wir gefunden, das uns Beiden gefällt, ein Aufsatzwaschbecken nicht. Also haben wir uns zuhause gemeinsam mit dem Laptop auf das Sofa gelegt und haben in den Weiten des Internets danach gesucht. Gefühlte 261537 verschiedene Becken haben wir gefunden und drei in die enge Auswahl genommen. Wir haben in der nächsten Woche nämlich den ersten Termin mit dem ersten Bädermann.
Glüklicherweise haben wir beide den gleichen Geschmack, auch bei den Amaturen, Badelementen und Fliesen. Das macht die Auswahl so schön entspannend. Ein schöner Ausgleich zu diesem Arbeitstag….
Ich möchte bunte Fotos bloggen und komme mit dem Läppi nicht ins Internet. Doof das. Menno.
kann ja auch ganz gemütlich werden. Die Wetterschwingungen sind wirklich unglaublich in diesem Jahr. Es macht also Sinn, seine Zeit nicht großartig zu verplanen, sondern spontan zu gestalten. Eine Sache, die ich seit je her, wenn immer es eben möglich ist, so praktiziere. Und ich bin froh, dass ich das großartige Wetter gestern so richtig ausgekostet habe.
Wir waren sogar noch abends um acht in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes, die mir mit den vielen Ladenleerständen immer weniger gefällt. Kaum zu glauben, nach drei Monaten, komme ich mir bereits wie eine Touristin vor, die dann aber doch recht schnell wieder in den eigenen Garten zurück zum späten Abendessen fuhr. Vom Länderspiel haben wir nur noch den Abpfiff und das Endergebnis mitbekommen. Es gibt eben Wichtigeres, als abends Fernsehen zu gucken. Dennoch freut mich das Ergebnis. Also hat Herr Löw wohl das richtige Konzept gefunden und wie ich später feststellte, hat auch der Raab wieder alles richtig gemacht. Ist schon irre, was er anfasst, wird ein Erfolg. Ich hoffe, das beste Lied hat gewonnen. Sicherlich werde ich das ein oder andere Lied in den nächsten Tagen noch kennenlernen.
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Da viel frische Luft müde macht, bin ich gestern recht früh ins Bett gegangen und entsprechend munter bin ich jetzt. Heute morgen sehe ich einen regnerischen, grauen Himmel, der so ganz anders aussieht als der gestrige. Also stimmt die Wettervorhersage ja. Ich hoffe nur, die angekündigten Tornados sind ein Scherz. Als das Neubaugebiet unseres Dorfes noch Acker war, hatten wir einmal eine kleine Miniminiminiwindhose im Garten, die eine Schleise quer durch die Beete gehauen und so einiges zerkleinert hat. Das möchte ich bitte nie wieder erleben und andere sollen das bitte auch nicht. Und auch keine großen Tornados!
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Habe ich Ihnen eigentlich schon einmal verraten, dass ich die morgendliche Stille liebe? Ich genieße die frühe Stunde wirklich sehr. Da ich noch ganz ergriffen von dem schönen Buch bin, das ich gestern las, lege ich heute eine Lesepause ein und liege sitze daher mit dem Laptop in meinem Zimmer. Ein Blick auf die Dorfstraße zeigt mir, dass ich nicht die einzige Frühaufsteherin bin.
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Bevor ich diesen Eintrag begann, habe ich nachgelesen, ob die Schließung des Bohrlochs nun endlich geklappt hat und bin unendlich enttäuscht. Ich bin wirklich fassungslos und geschockt. Ist das nicht furchtbar? Wir fliegen seit gefühlten 37625 Jahren durch das Weltall und haben kein Notfallprogramm für solche Katastrophen und keine Lösung ist in Sicht? Wohin wird das führen und welche Auswirkungen wird es haben? Ich mag gar nicht darüber nachdenken. Mich würde interessieren, wie die amerikanische Bevölkerung mit der Situation umgeht, besonders der Teil der Bevölkerung, der nicht direkt betroffen ist? Darüber bekomme ich leider so wenig mit.
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Ich werde mir jetzt noch einige Nachrichtenseiten aufrufen, bevor ich das Frühstück vorbereite. Wissen Sie, was ich manchmal vermisse? Ich hätte gern ein tolle Tageszeitung morgens. Sie würde mich auch gar nicht am Frühstückstisch stören. Leider hat das Käseblatt aus der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes Bildzeitungscharakter, schlechte Fotos, viele Rechtschreibfehler und zum größten Teil auch einen nichts sagenden Inhalt. Lange haben wir die Sonntagszeitung aus Frankfurt gelesen, aber die wird nicht in unser Dorf geliefert und wir mussten sie immer aus der Kleinstadt holen. Der Inhalt reichte dann für die ganze Woche, aber auch dafür fehlt mir jetzt die Zeit. Die perfekte Nachrichtenseite im Internet habe ich für mich leider auch noch nicht gefunden. Verraten Sie mir Ihre? Am Frühstückstisch werde ich sie zwar nicht lesen, aber in der frühen Stunde davor.
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Zum Schluss wünsche ich Ihnen noch einen entspannten Sonntag. Meiner wird vorraussichtlich im Hause stattfinden, aber das erwähnte ich wohl schon. Und sollte es doch noch schön werden, finden Sie mich im Garten!
Natürlich braucht Frau Landgeflüster auch eine neue Musikanlage für ihr neues Zimmer. Dieser Wunsch ist Musik in den Ohren vom Michelmann. Er ist ein Technikfan und bekennender Powershopper. Netterweise durfte Frau Landgeflüster vorher Wünsche äußern. “Meine neue Anlage soll weiß sein und in das Fach davorne reinpassen” “Okay”, antwortet der Michelmann: “Und was soll sie alles können?” “CDs spielen und wunderschön aussehen.”
Mit diesem Auftrag hat der Michelmann sich gestern an den Rechner gesetzt, gesucht und gefunden. Zwei Anlagen standen zur Auswahl, von denen Frau Landgeflüster eine sofort aussortierte. Diese eine sollte es also sein. Witzigerweise gab es die auch in einem wunderschönen Türkis und die Verlockung war groß, sie in dieser Farbe zu bestellen. Aber was, wenn aus dem Petrol & Türkis im nächsten Jahr eine andere Farbe werden sollte? Also doch in weiß! Gestern Mittag um 12 bestellt, heute um halb 12 von Leo, unserem Postmann, geliefert. Na, wenn das kein Service ist!
Das ist sie, meine süße neue Anlage. Der Klang begeistert und großartig ist auch, dass ich auch den iPod vom Michelmann anschließen kann.
Und wenn die lFF mal wieder in ihrem Zimmer schläft, kann ich sie heimlich mit einem schönen Lied wecken. Da ist nämlich auch eine Weckfunktion vorhanden. Hach, ich glaub’, meine neue Anlage habe ich schon richtig liebgewonnen.



