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Als wir heute noch länger geschlafen und gefrühstückt haben als gestern, war von der Sonne nichts zu sehen. Aber immerhin auch nichts mehr von dem Landregen, der uns den ganzen gestrigen Tag begleitete. Es war kühler als versprochen und so gingen wir zuerst zum Quadratbeet um zu schauen, ob es etwas zu ernten für uns gab. Und das gab es! Sechs Radieschen, eine Menge Mangold und der Schnittlauch war bereit, zum zweiten Mal komplett abgeerntet werden.

Den Schnittlauch haben wir zuerst verarbeit. Klein geschnitten und eingefroren wird er uns den Winter über begleiten. Den Mangold haben wir blanchiert und danach die weißen Stunke und die kleineren Blätter ebenfalls eingefroren.

Aus den großen Mangoldblättern haben wir kleine Mangoldrouladen zubereitet, von denen wir die Hälfte heute Abend verspeist haben, zusammen mit Kartoffeln und einer leckeren Sauce, die der Michelmann aus einem leckeren Gemüsefond gezaubert hat. Es geht eben auch ohne fertige Brühe.

Unser Mittagessen war ein leckerer Salat, locker und leicht.

Leider tauchte die Sonne auch mittags nicht auf. Trotzdem haben wir unsere restlichen Muffins eingepackt und eine schöne Tour durch das Wendland bis nach Hitzacker an die Elbe gemacht. Den Kaffee zu unseren Muffins haben wir aus einem niedlichen Bio-Café geholt, weil wir für eigenen keinen Platz in der kleinen Gepäckrolle hatten. Es war ein wundervoller Tag, auch wenn es ein bisschen wärmer und sonniger hätte sein dürfen. Doch während ich dies schreibe, reisst der Himmel auf und zeigt, dass er in echt blau und nicht grau ist. Also hat sich das Warten auf die Sonne doch gelohnt.
Heute ist Sommer! Zumindest wettertechnisch. Das schreit nach einem sommerlichen Abendessen im Garten! Auberginentaler mit Fetakäse, Honig und Zucchini oder mit Parmesan und Zucchini…

… und die Männervariante mit Bacon.

Dazu Reis. Hmmm, ist das lecker. Locker und leicht.

Dazu der Blick auf den Flieder. Lila, weiß und fliederfarben. Kaum zu glauben, dass es vor wenigen Jahren noch kleine Ableger waren.

Ich liebe Flieder! Wie es duftet und leuchtet! Ein Landhausgarten ohne Flieder geht gar nicht. Und deshalb gibt es bei uns auch gaaanz viel Flieder.
Wer wie wir zwischen Spargelfeldern wohnt, kauft seinen Spargel praktisch direkt vom Feld. Glücklicherweise von Feldern ohne diese blöde Spargelheizungen. Ich kann nicht verstehen, warum Menschen bereits im März unbedingt Spargel essen müssen und nicht auf den natürlich gewachsenen regionalen Spargel warten können. Aber nun gut, ich muss ja auch nicht alles verstehen. Ich jedenfalls freue mich sehr, dass die Spargelzeit nun da ist. Bis zum Ende der Saison am 24.06. werden wir wahrscheinlich wieder einmal in der Woche ein nettes Spargelessen zelebrieren. Und nein, wir frieren auch keinen Spargel ein.

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Wir kaufen ungeschälten Spargel, denn aus den Schalen bereitet der Michelmann immer einen wunderbaren Spargelfond zu. Gestern Abend haben wir den Spargel ganz klassisch mit zerlassener Butter verspeist.
Immer Kuchen und Torte ist langweilig und deshalb habe ich gestern Kekse gebacken. Ich liebe große Kekse und diese sind besonders lecker. Natürlich ist die Zubereitung genauso einfach und flux wie alles, was ich in der Küche mache.

Für diese Kekse einfach 75 g Butter mit 7o gr. Zucker und 50 gr. Vanillezucker (alternativ entsprechend Zucker und Vanillezucker aus der Tüte) schaumig rühren. Nun 1 Ei dazugeben und kräftig weiterrühren. 125 gr. Weizenmehl und 1 TL Backpulver sieben und unterrühren. Zum Schluss 200 gr. gesalzene Erdnüsse klein hacken und ebenfalls dazugeben. Jetzt einfach Häufchen in gewünschter Größe auf die mit Backpapier ausgelegten Backbleche setzen und mit einer Erdnuss verzieren. Bei mir sind es 14 Kekse geworden. Da der Teig verläuft, die Häufchen nicht zu eng setzen. Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten bei 180°C backen.

Wir haben heute bei schönstem Sommerwetter im Garten Kaffee getrunken und einen Keks vernascht. Der Michelmann war sehr begeistert und meinte, die dürfe ich öfter backen.
Auch heute, liebe Frau Brüllen, verrate ich, wie mein heutiger Tag aussah: Heute habe ich lange geschlafen, erst kurz nach acht bin ich aufgewacht. Da blieb keine Zeit für traurige Gedanken, so wie gestern, als ich schon um sechs wach wurde und es noch zu früh zum Aufstehen war. Ein Blick nach dem Aufstehen verriet uns, dass es warm genug ist, den Frühstückskaffee im Garten zu trinken.

Nach dem Frühstück habe ich mich auf meinen neuen Lieblingsplatz gesetzt, um die Sonne zu genießen und mein aktuelles Zugbuch zu Ende zu lesen. Die wenigen Seiten lohnen nicht, es noch einmal mitzunehmen. Außerdem habe ich hier auch noch mit Mutter Landgeflüster telefoniert. Ich konnte dabei auch den Michelmann beobachten, wie er das Gartentor streicht. Alles sehr entspannend. Ich glaube, bis um halb elf habe ich dort gesessen.

Danach habe ich etwa anderthalb Stunden Sport gemacht und mir mein Mittagessen verdient. Es gab die restliche Pizza von gestern Abend. Sie war auch heute sehr, sehr lecker. Es ist praktisch, dass ich zufällig mit dem wohl besten Pizzabäcker der Welt verheiratet bin.

Nach dem Mittagessen haben wir gequatscht, das nächste Wochenende locker geplant und auch noch ein bisschen im Garten gewerkelt. Ich habe auch ein paar Fotos für das Gartengeflüster gemacht.

Später sind wir zum Kindergartenfreund vom Michelmann und seiner Frau gefahren. Sie sind neben meiner Freundin in der Ferne unsere besten Freunden und ich freue mich immer, wenn wir Zeit füreinander haben. Es sind die, für die wir das Logbuch gebastelt haben. Es war ein wundervoll fröhlicher Nachmittag, denn wie immer hatten wir eine Menge zu erzählen, zu planen und zu lachen. Wieder zuhause habe ich das Abendessen, Blätterteigteilchen, zubereitet und der Michelmann hat noch ein wenig im Stall gewerkelt.

Den Abend werden wir ganz gemütlich auf dem Sofa mit Blick in den Garten verbringen. Aber erst gehen wir noch einmal durch das Dorf, weil das Wetter so schön ist. Und weil heute auch der 05.05. ist, hier auch die Kurzfassung unseres Tages in gewohnter Form:
Das Foto des Tages:
Suchen Sie sich eins von den oberen aus.
Das Zitat des Tages:
“Die aufregendste Szene unseres öffentlichen Lebens war die, als Du in Unterhose mit Deinem Schwert gekämpft hast und das Ehepaar vor dem Fenster stand und reingeschaut hat” (Frau Landgeflüster zum Michelmann als wir uns über unsere fast gardinenfreien Fenster unterhielten und darüber, wie gern die Dorfbewohner bei uns hereinschauen.)
Das Wetter des Tages:
22,4 °C, Sonne, leicht bewölkt
Die Hauptaktivität des Tages:
lesen, laufen, lachen
Der Film des Tages:
Der neue “Lewis” auf ZettDeEff, ein englischer Krimi.
Die Musik des Tages:
Tina Turner (mit der CD “Simply the best” sich gut laufen)
Das Essen des Tages:
mittags Pizza, abends Blätterteigteilchen und Lauchröllchen
Das Buch des Tages:
“Das Ende des Sommers” von Sue Miller
Das nächste Mal wieder am 06.06.
Vielleicht sollte ich noch einmal erwähnen, dass der Michelmann und ich fast jeden Tag Sport in unserem kleinen Fitness-Studio machen und es daher gar kein Problem für uns ist, soviel Torte und Kuchen zu essen? Dazu unsere allgemein gesunde Ernährungsweise lässt uns naschen ohne zuzunehmen. Daher hat diese kleine Mokkatorte gestern wirklich unser Herz erfreut. So lecker!

Der Schokoladenboden iat ein einfacher Biskuitboden. In den Teig habe ich einfach 1 EL ungesüßtes Kakaopulver gegeben. Der Teig: 2 kleine Eier trennen, Eiweiß steif schlagen (während des Schlagens 20 gr Zucker reinrieseln lassen), das Eigelb mit 2 EL Wasser schaumig rühren. 30 gr Vanillezucker (alternativ Zucker und Vanillezucker aus der Tüte) in das Eigelb rühren. Nun das Eischnee darauf geben, 35 g Mehl. 1 TL Backpulver, 1 EL ungesüßtes Kakaopulver und 25 g Speisestärke darübersieben. Jetzt alles vorsichtig unterheben, in die gebutterte und bemehlte Springform (18 cm) geben und sofort in den vorgeheizten Ofen stellen. (Umluft 150 °C, ca. 25 min), danach gut auskühlen lassen.

Den Tortenboden habe ich einmal durchgeschnitten und den unteren Boden mit fruchtig saurem Mirabellengelee großzügig bestrichen. Für die Mokkasahne habe ich zunächst 2 EL Sahne mit 2 TL löschlichem Kaffee verrührt. Dann 300 ml Sahne für etwa eine Minute schlagen, in die Sie dann etwa 50 gr. Puderzucker sieben. Ich habe auch noch einen EL von meinem Vanillezucker dazugegeben. Nun schlagen Sie die Sahne ganz steif (geht auch ohne Sahnesteif, wenn Sie die Kühlschrank kalte Sahne in einem Metallbehälter schlagen, den Sie vorher für 1-2 Stunden ins Tiefkühlfach legen). Zum Schluß vorsichtig das angerührte Kaffeepulver hineingeben und die Mokkasahne auf dem Tortenboden verteilen. Jetzt kommt die obere Hälfte wieder drauf und, voilà, fertig ist die Mokkatorte. Zum Kühlen in den Kühlschrank geben und irgendwann genussvoll verspeisen.

Wenn Sie es aufwendiger mögen, können Sie die ganze Torte von außen natürlich auch mit Sahne bestreichen und nett mit der Spritztülle verzieren. Wie perfekte Hausfrauen es tun. Dann füllen Sie vielleicht weniger Sahne in die Mitte. Oder auch nicht.
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Die zweite Hälfte der Torte werden wir Montag verspeisen, denn heute sind wir bei unseren Freunden zum Kaffee eingeladen. Auch nicht schlecht, finde ich.
…, dass es das wohl schönste Wochenende überhaupt wird. Traumhaftes Wetter und gute Laune allerorts. Und so sieht das bei uns aus:
9 Uhr

10 Uhr

11 Uhr

12:30 Uhr

14 Uhr

15:30 Uhr

16:30 Uhr

17:00 Uhr

kurz danach

18 Uhr

auch 18 Uhr

Und jetzt lassen wir den Abend ruhig ausklingen. In der Ruhe liegt die Kraft.
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und das war unser Gartentag
Schade, dass ich Ihnen den Duft, der sich gerade in unserem kleinen Häuschen ausbreitet, nicht zufächern kann. Es riecht so köstlich. Der Michelmann hat sich für morgen nämlich eine Mokkatorte gewünscht und deshalb habe ich gerade einen Schokoladenbiskuitboden gebacken. Hmmmm.






