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Wer wie wir zwischen Spargelfeldern wohnt, kauft seinen Spargel praktisch direkt vom Feld. Glücklicherweise von Feldern ohne diese blöde Spargelheizungen. Ich kann nicht verstehen, warum Menschen bereits im März unbedingt Spargel essen müssen und nicht auf den natürlich gewachsenen regionalen Spargel warten können. Aber nun gut, ich muss ja auch nicht alles verstehen. Ich jedenfalls freue mich sehr, dass die Spargelzeit nun da ist. Bis zum Ende der Saison am 24.06. werden wir wahrscheinlich wieder einmal in der Woche ein nettes Spargelessen zelebrieren. Und nein, wir frieren auch keinen Spargel ein.

Spargel

Spargel

Wir kaufen ungeschälten Spargel, denn aus den Schalen bereitet der Michelmann immer einen wunderbaren Spargelfond zu. Gestern Abend haben wir den Spargel ganz klassisch mit zerlassener Butter verspeist.

Nicht nur in unserem Garten ist der Frühling die schönste Jahreszeit. Überall auf dem platten Lande um uns herum leuchtet der Frühling in seinen schönsten Farben. Ich liebe das und bin gern unterwegs. An diesen sonnigen Tagen strahlt das erste Grün an den Bäumen und auch die gelben Rabsfelder. Dazu der blaue Himmel. Hach, ich kann mich gar nicht sattsehen.

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Immer wieder lecker: die Pizza bei Mama Rosa, auf dem Gelände der Mützingenta.

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Ich habe schon öfter davon berichtet, welchen Luxus ich genieße, was den Einkauf von guten, regionalen Produkten betrifft. Zwar lebt es sich hier auf dem platten Lande viel langweiliger als am Meer oder in den schönen großen Städten. Da ich aber nun einmal so gerne koche und esse, ist meine Heimat immerhin ein kulinarisches Paradies.

Umgeben von schönen Hofläden, kann ich mir Fleisch, Gemüse, Obst, Milch- und Getreideprodukte in Demeter oder Bioland Qualität entweder direkt beim Produzenten oder in einem der beiden kleinen Supermärktchen in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes kaufen. Alle Läden sind für uns mit dem Fahrrad oder auf dem Heimweg von der Arbeit zu erreichen. Nicht nur die geschmacklich besseren Waren sondern auch die gemütliche Atmosphäre beim Einkaufen, macht alles so einfach und sogar mir, dem ansonsten größten Einkaufsmuffel der Welt, sehr viel Spaß. Und toll ist auch, dass wir viel weniger Müll produzieren als früher.

Mit dem Luxus ist es immer so eine Sache. Die eine hat’s, der andere nicht. Deshalb möchte ich auf die Aktion von Mayarosa aufmerksam machen. Genau wie sie finde ich es wichtig, bevorzugt regionale Produkte ohne lange Transportwege zu kaufen. Das geht natürlich nur, wenn die Herkunftsnachweise aussagekräftig genug sind und daran scheitert es leider oft.

Glücklicherweise entscheiden wir alle bei jedem Einkauf, was wir angeboten haben möchten und was nicht. Wir brauchen alle nur ein bisschen bewusster einkaufen. Das kostet nur ein bisschen mehr Zeit und Aufmerksamkeit. Und weil Sie jetzt in Gedanken zufügen: “und Geld”, kann ich Sie beruhigen. Als wir anfingen, konsequent unsere Ernährung umzustellen, war es auch so. Aber inzwischen, da wir gar keine Produkte mit Zusatz- und Aromastoffen mehr essen, und unseren Fleischkonsum ein wenig eingeschränkt haben, hat sich das wieder eingependelt. Vieles schmeckt mir einfach nicht mehr, weil es mir zu süß oder überwürzt ist und deshalb verzichte ich darauf. Zum Beispiel sind die ganzen Zwischmahlzeiten und Süßigkeiten, die man ohne Hunger zu haben den ganzen Tag über unbewusst verdrückt, auch oft nicht gerade günstig, von den Fertigprodukten mal ganz abgesehen. Aber mir geht es in diesem Eintrag auch gar nicht um das Thema pro und contra Bio, sondern einfach darum, das Bewusstsein auf regional Produkte zu schärfen. Das ist ja auch schon einmal ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Meine Sonntagsfreude der letzten Woche

das Sommerausklangsfreundinnenwochenende

(Kaffeetrinken im Garten, gemeinsames Kochen am Abend, ein genußvolles Essen mit einem anschließenden Spaziergang im Dunkeln durch das Dorf, das Dessert und  Rotwein in einer lauen Nacht im Garten bis um elf, danach ins Kaminzimmer auf das Sofa bis um eins, ausschlafen, ausgiebig frühstücken, drei Stunden Spaziergang durch Wald und Flur, Reste-Essen am frühen Nachmittag im Garten und nach dem Kaffee der Abschied. Es war ein wunderschönes Wochenende!)

Nach einer Idee von Frau Kreativberg.

fühlen

sich alle

sau wohl.

Vorsicht beim Einparken, freilaufende Hühner!

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Gemütlich einkaufen….

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und für ein Tässchen Kaffee ist auch noch Zeit.

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Einkaufen auf dem Lande macht echt Spaß.

Der Michelmann und Frau Landgeflüster am Sonntag:

ausschlafen

im sommerlichen Garten frühstücken

Zum Mittag Nudeln mit Salbeibutter und Parmesan

Fortsetzung folgt

Torte essen im Lieblingscafé

(Es ist Heidelbeerzeit, wenn das kein Argument für ein Kaffeetrinken in der “Alten Dorfschule” ist! Frau Landgeflüster hat sich extra farblich passend gekleidet.)

Spaziergang durch Wald und Wiesen, zum Blumenpflücken

Ein Besuch der Lieblingsgartenbaumschule.

Frau Landgeflüster wünscht sich zum Geburtstag zwei Ramblerosen und wollte dem Michelmann zeigen, welche Sorten zur Auswahl stehen.

Schokoladeneis herstellen

Das aktuelle Zugbuch im Garten beenden, damit morgen das Nächste mitfahren kann.

zum Abendessen lecker Backofengemüse

ein gemütlicher Sofaabend

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

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Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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