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Bandnudeln

Ganz ehrlich, ich habe die meiste Zeit heute auf dem Sofa verbracht. Der Michelmann musste die Welt retten, die Sonne hat sich versteckt und ich hatte keine Lust, Bäume auszureißen. Am Morgen habe ich noch eine Maschine Wäsche gewaschen, und einige bereits darauf wartende Klamotten gebügelt. Zum Mittagessen habe ich mich mit hauchdünnen Eierkuchen verwöhnt.

Eierkuchen

Die habe ich mit ein wenig Apfelmus und einem Hauch Zimt verspeist. Hmm, ich liebe Eierkuchen schon seit Kindertagen. Danach habe ich gesportelt, denn ein bisschen Dispziplin muss sein. Viele Möglichkeiten lässt mir mein Rebell ja nicht.

Eierkuchen

Netterweise war der Michelmann schon am frühen Nachmittag vom Weltretten zurück. Wir haben es uns dann zu zweit auf dem Sofa gemütlich gemacht, Kaffee getrunken und Kuchen genascht.

Bandnudeln

Für unser Abendessen habe ich Bandnudeln mit der Nudelmaschine vorbereitet. Die Nudelsauce wollte der Michelmann zubereiten. Nicht, weil er meint, dass ich nicht kochen könne. Nein, für ihn ist Kochen eine perfekte Beschäftigung, um sich nach dem Weltretten zu entspannen. Und so hat er eine leckere gemüsige Tomatensauce mit Walnüssen und frisch geriebenen Parmesan gezaubert.

Bandnudeln

Morgen darf der Michelmann eine Stunde länger schlafen, obwohl er genauso früh wie heute die Welt retten muss. Endlich wird die Uhrzeit wird wieder richtig gestellt. Dann stimmt auch die Zeitangabe in Ihren Kommentaren, denn in meinem Landgeflüster und auch im Gartengeflüster mache ich den Unsinn natürlich nicht mit. Im echten Leben geht dies ja leider nicht.

Bandnudeln

Meine Gedanken sind heute bei Reyhaneh Dschabbari. Für sie verlinke ich dieses großartige Lied von Frau Müller.

Das Frühstück in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes war sehr nett. Satt und zufrieden sind wir mittags nach Hause gekommen. Der Michelmann hat sich gleich aufgemacht zu einer Tour über das Land. Ich wusste zunächst nichts mit meiner freien Zeit anzufangen. Ich habe zwar den Michelmann selbst losgeschickt, aber ich selbst hatte zu gar nichts richtig Lust. So etwas passiert mir äußerst selten und ich war deshalb auch ein bisschen böse mit mir. Aber glücklicherweise fielen mir nach kurzer Zeit meine Kräuter auf dem Dachboden ein. Ich habe Klaus Hoffmanns “Ciao Bella” CD in die Musikanlage gelegt, voll aufgedreht, bin auch den Stalldachboden gegangen und habe die Kräuter in die Küche gebracht.

Kräuter

Der wunderbare Duft der Kräuter und die schöne Musik sorgten für den Klick in meinem Hirn, den es brauchte, mich von jetzt auf sofort in fröhliche Stimmung zu versetzen. Und so trällerte ich alle Texte mit, puhlte geduldig sämtliche Blätter von den Stielen und füllte meine Gläser. In meinem Trockenrahmen lagen die abgeernten Minzen, Zitronenthymian und kleine Mengen Rosmarin und Salbei. Diese Blätter habe ich für meine Teedose gezupft. Salbei, Rosmarin, Liebstöckel und Oregano hatte ich in einzelnen Stoffbeuteln getrocknet. Auch der Salbei darf mich als Tee den Winter über begleiten. Die restlichen Kräuter sind zerkleinert in einzelnen Gewürzgläschen und waren darauf, unsere Speisen würzen zu dürfen.

Kräutertee

Danach habe ich gemütlich Kaffee gekocht und draußen den Tisch gedeckt. Netterweise hat der Postleo gestern die LaLu gebracht, die ich auf der Treppe vom Stall gelesen habe, bis der Michelmann nach zwei Stunden wieder nach Hause kam.

Kaffeetrinken

Nach dem Kaffeetrinken haben wir gemeinsam ganz fleißig im Garten gewerkelt. Das hat richtig viel Spaß gemacht. Jetzt ist das neue Beet fertig, der Staketenzaun umgesetzt und 60 Tulpen- und zwei Alliumzwiebeln gesetzt. Während der Michelmann den Rasen gemäht hat, habe ich mit der Nachbarin gequatscht. Und so wurde es ein herrlicher Tag, der mit diesem wunderschönen Abendrot geendete.

Himmelsgeflüster

 Morgen wird es bestimmt so sonnig, dass ich noch einmal ganz viel Energie für den Herbst tanken kann. Dann werden wir gemeinsam einen kleinen Ausflug machen. Abends werde ich ein Brot für die Pause in der großen Stadt backen. So der Plan. Mal schauen, was wir daraus machen. Und jetzt machen wir uns einen gemütlichen Sofa-Abend. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen entspannten Abend und morgen einen sonnig-fröhlichen Tag.

Das Foto des Tages:

schuhe

Das Zitat des Tages:

“Gestern war es total schön.”
Frau Landgeflüster zum Michelmann, als sie beim Frühstückskaffee über den gestrigen Krankenbesuch bei der kleinen Schwester sprachen.

Das Wetter des Tages:

18,5 ° C, wechselnd bewölkt und sonnig

Die Hauptaktivität des Tages:

erst arbeiten in der großen Stadt, dann die neuen Schuhe einlaufen (damit ich sie morgen bei der großen Familienfeier tragen kann) und gleichzeitig den Lieblingstag im Garten zelebrieren.

Der Film des Tages:

ein bisschen Fernsehen, z.B. die “heute Show”.

Die Musik des Tages:

“so seh’n Sieger aus”, interpretiert von Frau Landgeflüster für den Michelmann, nachdem er beim Frühstückskaffee das morgendliche “Klappbrett”-Spiel gewonnen hat. (sonst habe ich gar keine Musik gehört)

Das Essen des Tages:

Pizza, dieses Mal nicht zubereitet von dem wohl besten Pizzabäcker der Welt, sondern von mir. Gut geschmeckt hat sie trotzdem, findet der Michelmann.

Das Buch des Tages:

“Breaking News” von Frank Schätzing

Das nächste Mal wieder am 11.11.

Das Foto des Tages:

zeitung

Im Zug gefunden. Da musste ich gleich an den Michelmann denken.

 

Das Zitat des Tages:

“Auch ein Biker muss mal einkaufen” (Der Michelmann zu Frau Landgeflüster, als er sie in Motorradklamotten mit Geschirrspülmittel in der Hand vom Bahnhof abholte.)

Das Wetter des Tages:

wechselnd bewölkt bei 19,5 °C

Die Hauptaktivität des Tages:

Zugfahren und lange Arbeiten in der großen Stadt. Abends Erholung auf dem Sofa, denn ich bin müde und habe ein bisschen Kopf.

Der Film des Tages:

“Mord mit Aussicht” (Die erste Folge der neusten Staffel)

Die Musik des Tages:

Die neue CD mit verschiedensten Interpreten, die der Michelmann für den Smartie zusammengestellt hat.

Das Essen des Tages:

Ein superleckerer Gemüseauflauf

Das Buch des Tages:

“Sag, es tut dir leid” von Michael Robotham

Das nächste Mal wieder am 10.10.

Heute Nachmittag rettet der Michelmann die Welt und ich spiele Hausfrau. Vorher haben wir aber noch in Garten gemeinsam Kaffee getrunken und gequatscht.

Erntegeflüster

Und weil wir am Wochenende so beschäftigt waren, haben wir heute fleißig geerntet. Mein Herz ist ganz erfreut ob dieser Farbenpracht. Ich kann mich gar nicht satt sehen und freue mich riesig darüber.

Erntegeflüster

Wir haben bereits gestern Bohnen geerntet. Aus denen ist eine wunderbare Suppe entstanden, die ich zum Abendessen verspeist habe. Die Äpfel aus dem Korb habe ich zu Apfelmus verarbeitet. Die drei einzelnen sind so makellos, die werden wir frisch vernaschen.

Erntegeflüster

Apfelsaft werde ich in diesem Jahr nicht machen. Wir haben in diesem Jahr weniger Äpfel als sonst und die verarbeite ich lieber zu Mus. Aber daber dafür habe ich ja Mirabellensaft gekocht. Neun Gläser Apfelmus sind es heute geworden.

Apfelmus

Auch die getrockneten Kräuter vom Dachboden habe ich noch verarbeitet. Das war es dann aber auch schon mit Hausarbeit. Ich bin ja keine Streberin. Stattdessen habe ich gesportelt, gelesen, Musik gehört und mit der kleinen Schwester telefoniert.

Heute haben die Menschen bei der Doitschen Barn gestreikt. Ich habe gerade in den Nachrichten gesehen, dass auch die Reisenden im Bahnhof meiner großen Stadt ganz arg gebeutelt waren. Puh, da bin ich gespannt, was morgen ist. Ich habe meinen langen Arbeitstag und ehrlich gesagt keine Lust wegen einem Streik statt der üblichen 12 Stunden noch länger unterwegs zu sein. Auf jeden Fall muss ich mir genug zu lesen mitnehmen. Zum Ende der Woche soll es wieder richtig Sommer werden. Auch dann möchte ich bitte pünktlich nach Hause kommen. Wenn das Wetter wirklich so wird wie versprochen, werden wir nämlich wunderschöne Sonnentage erleben. Sie können sich vorstellen, dass ich die lieber im Garten als im Zug verbringen möchte. Also drücke ich uns allen die Daumen, dass wir eine schöne, streikfreie, sonnige Woche vor uns haben. Für heute wünsche ich Ihnen einen schönen Abend. Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster. Ups, ich habe gerade “Für” mit h geschrieben, da habe ich wohl gerade an meinen Weihnachtsentstressungsurlaub gedacht….

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

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Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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