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ich komm’ wieder, keine Frage.

Aber erst einmal möchte ich den Sommer und vielleicht auch noch den Herbstanfang außerhalb des Landgeflüsters genießen.

Den Garten und das Haus aufhübschen, Leckeres aus dem Garten ernten und verarbeiten, neue Rezepte ausprobieren, fotografieren, lesen, Gäste empfangen und Besuche machen, neue Musik und Filme kennenlernen, weiterhin gut gelaunt in die große Stadt fahren und mich über den frühen Teilzeittuckenfeierabend freuen, vielleicht ab und zu einen spontanen freien Tag einlegen, den ein oder anderen Ausflug machen, basteln, werkeln, dekorieren, pflanzen, graben, gestalten – Alles, was mir Spaß und unser Zuhause noch ein bisschen schöner und das Leben abwechslungsreicher macht.

Danke, dass Sie mich bis hierhin begleitet haben. Sie wissen ja, wie sehr ich mich immer über Ihren Besuch und über Ihre Kommentare freue. Deshalb freue ich mich auch schon jetzt auf unser “Wiederlesen”. Bis dahin werde ich fleißig Fotos für Sie sammeln, damit ich Ihnen nach meinen Ferien berichten kann, wie wir Sommerausklang verbracht haben. Dann reiche ich auch endlich, endlich die versprochenen Rezepte von der Gartenparty nach (Danke für Ihre Geduld!!).

Ich wünsche Ihnen wunderschöne, fröhliche und unbeschwerte Sommertage. Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster.

“… und deshalb haben wir heute nichts gemacht” diktiert der Michelmann und fügt hinzu: “Da kommt der Poet durch.”

Unser heutiger Ferientag war ganz ruhig und gemütlich. Schließlich haben wir die erste Woche ziemlich aktiv verbracht: ein Konzert, Ausflüge in meine große Stadt, in die schönste Stadt des Nordens, an die Elbe und in die alte Heimat, Fahrradtouren, Gartentage, kulinarische Abende im Garten, Begrüßung einiger Überraschungsgäste, Besuche in der Lieglingsbaumschule und alltägliche Dinge wie Einkaufen auf dem Lieblingswochenmarkt, dem Wochenmarkt und dem kleinen Supermarkt in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes, usw. usf.

Das Wetter war heute auch nicht ganz so schön bei nur 14 °C und so haben wir uns bis auf kurze Spaziergänge im Garten nur im Haus aufgehalten. Ein bisschen Sport, Spargelcremesuppe und Pizza zum Mittag, “Notting Hill” im Fernsehen, Musik, Kaffee & Schokolade, Backofengemüse zum Abendessen. Alles ganz entspannt.

Für die nächste Woche haben wir einen Ausflug ans Meer, einen Kinobesuch und das nachgeholte Konzert geplant. Urlaub zuhause ist ungewohnt, aber richtig toll. Vielleicht gefällt es mir so gut, weil es sich gar nicht so groß von unseren Ferien unterscheidet, wenn wir verreisen. Entspannung, Ausflüge, gutes Essen, Lachen, Gespräche, Begegnungen mit netten Menschen. Wir versuchen jeden Tag als etwas Besonderes anzusehen und ihn zu genießen, egal, ob wir ihn zuhause oder an einem anderen Ort verbringen. Der einzige Unterschied ist, dass wir hier zwischendurch im Garten herumgewirbelt haben. Aber auch das nur nach Lust und Laune, deshalb war diese Gartenarbeit auch reine Entspannung.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die Woche. Hoffentlich finden auch Sie Zeit, zwischendurch durchzuatmen und Kraft zu tanken. Vielleicht kommt die Sonne wieder und beschert uns schöne Frühlingstage. Und wenn nicht, lassen wir die Sonne eben in unserem Herzen scheinen, ja?

Bisher war jeder Ferientag sonnig und angenehm warm. Das ist sooo schön. Und so haben wir auch heute den Tag im Garten verbracht. Ein paar Fotos zeige ich nachher im Gartengeflüster.

Am späten Nachmittag hat der Michelmann im Stall an dem neuen Tomatenunterstand weitergearbeitet und mir außerdem ein neues Gartenregal gebaut. Und weil ich das ganz zauberhaft von ihm fand, bin ich in die Küche gegangen und habe für ihn ein Dessert zum Abendessen mit seinem Lieblingsobstgemüse zubereitet. Den Rhabarber habe ich vorgestern auf dem Wochenmarkt in der Kleinstadt vor der Toren unseres Dorfes gekauft, weil unser Rhababibo noch nicht so weit ist.

Der Michelmann war sehr angetan von dem Dessert und deshalb schreibe ich das “Rezept” auf, falls Sie oder ich es noch einmal nach machen möchten. Die Mengenangaben sind wie immer Cirka-Werte, weil ich mal wieder nicht ordentlich abgemessen habe.

Zuerst habe ich vier Stangen Rhabarber geschält und in ca. 4 cm lange Stücke geschnitten. Danach habe ich erst 200 ml Wasser mit 40 Gramm von meinem Vanillezucker erhitzt und dann den Rhabarber 4 Minuten mitgekocht. Er soll weich sein, aber nicht zerfallen. In die 3-Portionen-Dessertschale habe ich eine Schicht Löffelbiskuitstücke und darauf den Rhabarber gefüllt. Das Zuckerwasser habe ich noch zehn Minuten weitergekocht, damit es ein bisschen sirupartig wird. Die Hälfte davon habe ich über den Rhabarber gegossen.

Nun kommt eine Creme aus 250 Gramm Quark, 100 ml Sahne und etwas Vanillezucker auf den Rhabarber und ganz oben eine Schicht grob gehackte und geröstete Mandeln.

Und falls Sie die beiden ersten Gänge unseres Menüs interessieren: Als Vorspeise gab es einen kleinen gemischten Salat. Unsere Hauptspeise war Reis mit Rahmgemüse aus der Pfanne *), rein vegetarisch und sehr lecker.

( * 5 Möhren, 1 Kohlrabi und 1 Stange Staudensellerie kleinschneiden und zehn Minuten in Salzwasser kochen. Zwiebeln anschwitzen, klein gehackten Knoblauch dazu geben. Currypulver hinzufügen und alles weitere 30 Sekunden andünsten. Danach mit 100 ml Gemüsebrühe und 100 ml Sahne auffüllen und aufkochen. Mit einem Esslöffel Speisestärke andicken. Nun das Gemüse abgießen und in die Flüssigkeit geben. Salzen, pfeffern und gehackte Petersilie dazu geben. Jetzt servieren.)

An diesem Wochenende findet unsere alljährliche Gartenparty statt. Wenn Sie bereits länger bei mir im Landgeflüster lesen, wissen Sie, dass der Michelmann und ich unsere Geburtstage immer nachträglich zum Ende des Sommers feiern, wenn die Urlaubszeit zu Ende ist. Einer von uns hat nämlich immer in den Sommerferien Geburtstag. Und wenn einer groß feiern kann und die andere nicht, ist das ja auch ein bisschen gemein. Deshalb feiern wir immer zusammen und alle freuen sich.

Im vorletzten Jahr haben wir das erste Mal zwei Gartenpartys gefeiert, die legendäre Mamma-Mia-Party, zu der uns wildfremde Blogger besuchten, die wir alle vorher noch nie im echten Leben gesehen haben, und eben die alljährliche Dermichelmannundfraulandgeflüsterfeierngemeinsamihrengeburtstagnach-Gartenparty mit Familie und Freunden aus dem echten Leben. Da aus einigen der wildfremden Bloggern Freunde im echten Leben wurden, haben wir dann im letzen Jahr die erste gemischte Party mit Bloggern und Nichtbloggern gefeiert. Das war echt lustig, weil die wenigsten Nichtblogger wussten, was ein Blog ist und es unfassbar fanden, dass wir uns über das Internet kennenlernten.

In diesem Jahr ist das für alle nichts Neues mehr und so freue ich mich auf eine schöne gemischte Party mit um die 30 Gäste. Auch in diesem Jahr werden wieder Gäste dabei sein, die zum ersten Mal mit uns feiern. Einige bleiben wieder über Nacht und so wird die Feier erst am Sonntag mit einem gemeinsamen Frühstück zu Ende gehen.

Auch die Vorbereitungen sind in diesem Jahr wieder äußerst entspannend. Irgendwie habe ich nämlich noch gar nichts vorbereitet, außer meinen Zettel mit dem geplanten Speisen bzw.der Einkaufsliste der fehlenden Zutaten. Da der Michelmann am Freitag bis spät abends die Welt rettet, bleibt uns gar nicht viel Zeit für Vorbereitungsstress. Da fällt mir gleich wieder die entspannte Vorbereitung der aMMV-Feier und die Landpartie ein, die wir im letzten Jahr am Tag vor der Party veranstaltet haben. Sie sehen, langjährige Erfahrung im Partymanagement macht sich bezahlt. In der Ruhe liegt die Kraft.

Trotzdem habe ich das Gefühl, ich hätte etwas vergesen. Aber was nur? Die Gäste sind eingeladen, das Fleisch im Hofladen bestellt, der Grill ist gesäubert, der Kicker, die Dartscheibe und die Tischtennisplatte aufgebaut, Stühle vom Dachboden geholt, das Gemüse kommt zum Wochenende, das Brot kauft der Michelmann am Samstag, gebacken wird am Freitag und auch die Speisen Buffet werde ich am Freitag und am Samstag Vormittag vorbereiten, das GWZ werde ich ebenfalls am Freitag herrichten, Haus ist schon sauber. Das Einzige, was ich wirklich noch nicht geplant habe, sind die beiden Desserts. Was mach’ ich nur, was mach’ ich nur? Der Michelmann meint, LaLu-Vanillepudding mit Obst und  irgendwas Schokoladiges. Das finde ich schon einmal ganz gut. Sollte Ihnen spontan ein fluxes Dessert einfallen, dann schreiben Sie es mir. Noch habe ich ja genug Zeit, es vorzubereiten.

Wenn Sie mögen, dann drücken Sie mir auch die Daumen, dass der Wettermann in Partylaune ist. Und weil ich schon wieder viel zu viel geschrieben habe (Entschuldigung, ich weiß ja selbst, dass meine langen Einträge absolut leserunfreundlich und abschreckend sind!), erinnere ich Sie auch gleich noch daran: wie bereits 2009 und 2010 werde ich das Landgeflüster schließen. Ich weiß noch nicht genau wann und wie lange, aber an der Blogpause möchte ich auch in diesem Jahr festhalten. Sie tut mir und ich denke auch dem Landgeflüster gut. Und unserem Garten auch, denn wir möchten unser Gartenprojekt abschließen.

Und jetzt werde ich mir etwas Kleines zum Essen machen und danach in Ihren Blogs stöbern. Der Michelmann kommt heute noch viel später nach Hause, also habe ich richtig Zeit dafür. Ich freu mich auf Sie.

Sie haben es bemerkt: ich bin noch gar nicht richtig zuhause angekommen. Jedenfalls habe ich jetzt erst den Rechner angemacht, um die Fotos herunterzuladen. Habe ich Ihnen überhaupt schon verraten, dass wir die letzten Tage im wunderschönen, hochsommerlichen Wien verbrachten? Wenn nicht, wissen Sie es jetzt.

Ich werde Ihnen in den nächsten Tagen die versprochenen Fotos zeigen. Heute allerdings muss mein sehnsuchtsvoller Blick über die Donau reichen.

Wir lieben beiden Wien gar sehr so sehr und deshalb waren wir auch schon ein paar mal dort. Fast immer im Winter, denn Wien ist die wohl schönste Weihnachtsstadt der Welt.

Zum ersten Mal überhaupt sind wir mit der Doitschen Barn so weit in den Urlaub gefahren. Eine wahrlich spannende Sache, wie ich finde. Der Michelmann hat wie immer diese Reise geplant und nicht nur ein tolles Hotelangebot gefunden, sondern auch dieses Zugticket gebucht. Perfekterweise konnten wir in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes in den ganz schnellen Zug steigen und bis nach Wien durchfahren. Ohne umzusteigen. Fabelhaft, oder? Und wir hatten auf der Hinreise am Montag 0 (in Worten NULL) Minuten Verspätung. Auf der Rückfahrt waren es 13 Minuten. Bei einer Strecke, die insgesamt 8 1/2 Stunden dauert. Noch fabelhafter war aber, dass wir das Zugticket im Supersparangebot 580 € günstiger bekommen haben, als es regulär kostet. FÜNFHUNDERTACHZIG Euros. Das ist doch wirklich unglaublich, oder? So günstig sind wir noch nie nach Wien gekommen und auch nicht so umweltfreundlich. Außerdem sind achteinhalb Stunden Zugfahrt auch wesentlich entspannter als elf Stunden Autofahrt. Wir hatten einen Viererplatz für uns allein auf der ganzen Strecke und konnten uns ganz wunderbar breit machen. Die Zeit ging ganz schnell vorbei, denn hatte ich mir extra im Bahnhof vor der Abfahrt ein spannendes Buch gekauft (Frank Schätzing: “Der Schwarm”). Die meiste Zeit haben wir aber aus dem Fenster gesehen, uns leise! unterhalten und Menschen studiert, die eben nicht so leise und unauffällig wie wir waren. Dieses Buch von Herrn Schätzing wird mich auch noch die nächsten Tage auf der Fahrt in meine große Stadt begleiten, denn ich habe erst wenige Kapitel geschafft. Habe ich Ihnen eigentlich schon einmal verraten, wie schick ich Herrn Schätzing finde???

Wir kamen am Montag Abend um halb sechs im Hotel an und sind nach dem Einchecken das erste Mal in die schöne Innenstadt spaziert. Hach, sofort wurden Erinnerungen an unsere früheren Besuche wach….

Urlaub ist toll, Wien ist toll, Urlaub in Wien ist toll. Urlaub in Wien mag ich besonders mit dem Michelmann. Aber das dachten Sie sich bestimmt schon. Ganz, ganz famos war, dass der Rebell und der Wettermann so brav waren. Bis auf einen bewölkten Mittwoch mit einem kurzen Regenschauer am Nachmittag hatten wir nur Sonne und entsprechend sommerliche Temperaturen über 25 ° C. Den Rebell merkte ich die ganze Woche kaum. Sie sehen also, es waren wieder gar wundervolle Ferien, wie sie schöner nicht sein könnten. Hach…..

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

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Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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