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Nach dem wirklich netten Hoffest, von dem ich Ihnen später noch ausführlicher erzähle, feiern wir zuhause die Einweihung von dem neuen Gartenzimmer vom Michelmann. Man soll Feste feiern, wie sie fallen.
Danke, dass die Tabletten mir so schnell geholfen haben und ich diesen schönen Sommertag zumindest am Nachmittag wieder richtig genießen konnte.

Und so haben wir erst das eine Hoffest besucht, dann das Zweite am Gutshaus. Nett war es. Wie immer. Habe ich Ihnen schon verraten, dass ich Hoffeste liebe?
Irgendwie hat der Michelmann die Termine der Hoffeste durcheinander gebracht. Die finden beide nämlich morgen statt. Und ich bin durcheinander gekommen mit den Hofläden selbst. Nicht unser “Geflügel-Hofladen” aus dem Nachbardorf feiert, sondern der Hof mit gleichem Namen, bei dem wir Käse und Fleischwaren aus Angusrind, Lamm und Schwein kaufen. Und eben der Demeter-Hof mit den Biokisten. Der Hofladen aus dem Nachbardorf, der hatte schon im frühen Sommer sein großes Fest, als hier in der Region die ökologische Landpartie stattfand. Davon hatte ich Ihnen damals berichtet. Wir werden die beiden Höfe also morgen besuchen.
Trotzdem haben wir eine kleine Landpartie gemacht und zwar zu unserem allerliebstes Lieblingscafé. Erinnern Sie sich an meine Begeisterung, als wir es zum ersten Mal sahen? Heute war meine Begeisterung nicht weniger groß, denn wir probierten die sensationellen selbstgebackenen Torten. Da die kleine Terrasse bereits recht voll besetzt war mit qualmenen Menschen, haben wir es uns drinnen gemütlich gemacht. Da gab es auch viel mehr zu sehen.
Es war ein ganz wundervoller Nachmittag in der Dorfschule. Der Michelmann, der ja vorher die Welt retten musste, der konnte dort so richtig abschalten und ich mich sehr nett mit ihm unterhalten. Als Andenken an diesen fabelhaften Tag habe ich mir noch etwas Nettes für meinen Garten gekauft. Das zeige ich Ihnen morgen, wenn ich es aufgehängt habe. Erst musste ich nämlich zuhause ein wenig schrauben und streichen, bevor das Teil morgen seinen Platz finden wird.
Den Abend haben wir gemeinsam im Garten verbracht. Wer hätte das gedacht, dass wir noch so einen Sommertag erleben? Sonne und Wärme von morgens bis abends. Schon am frühen Vormittag war ich im Gartenwohnzimmer und habe in meinem “Schwarm” von Herrn Schätzing gelesen. Zwischendurch habe ich sogar noch ein wenig geschlafen. Das müssen wohl Nachwirkungen von meiner anstrengenden Arbeitswoche gewesen sein. Jedenfalls hatte ich heute Entspannung pur. Es war wie Urlaub machen. Einfach toll!



