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Zutaten

Unser heutiges Abendessen: Kürbis-Mozzarella-Auflauf mit Reis und Lauch im Speckmantel.

Das Rezept ür diesen Auflauf: 1 Zwiebel hacken und in Olivenöl (ich habe Knoblauchöl verwendet)  anbraten. Dazu etwa 300 Gramm gewürfeltes Kürbisfleisch geben, mit Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian und Rosmarin würzen und ca. 5 Minuten weich dünsten. In der Zwischenzeit Mozzarella in Scheiben schneiden. Eine kleine Dose Tomaten bereitstellen. (In der Tomatensaison frische Tomaten verwenden und diese ebenfalls in Scheiben schneiden.)

Nun den Kürbis, die Tomaten und den Mozzarella abwechselnd in die Form schichten. Zum Schluss mit geriebenen Käse bestreuen und 1/2 Becher Sahne über den Auflauf gießen. Den Auflauf bei 200 ° C etwa 30 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Auflauf

Für den Lauch im Speckmantel die Lauchstange in etwa 5 cm lange Stücke schneiden und 5 Minuten kochen. Danach mit Schinken umwickeln und im Ofenbei 200 ° C  15 Minuten backen.

Abendessen

Dazu schmeckt Reis sehr gut.

Jetzt ist die perfekte Zeit Kräuter zu ernten. Es ist trocken und die Kräuter stehen noch nicht in der Blüte. Also habe ich heute morgen vor der Fahrt zum Bahnhof noch einmal Rosmarin, Salbei und Thymian geerntet, von jedem Kraut zwei unterschiedliche Sorten.

Früher habe ich die Kräuter in Büschel getrocknet, die ich in offene Papiertütchen gehängt habe, damit sie nicht einstauben. Inzwischen trockne ich meine Kräuter ausgebreitet auf einem Trockenrahmen, den wir aus Restholz vom Gartenwohnzimmer gebaut haben. Das Prinzip ist ganz einfach: zwei Holzrahmen, auf die jeweils eine Lage luftdurchlässiges Vlies oder Gaze festgetackert ist.

Auf den unteren Rahmen werden die Kräuter flach ausgelegt, bevor der zweite Rahmen auf den ersten gestellt wird. Nun sind die Kräuter staub- und getiergeschützt und können sich ganz wunderbar auf dem Dachboden dunkel und trocken ruhen. Und wenn der eine Rahmen nicht reicht, dann kommen die nächsten Kräuter auf das zweite Vlies und ein dritter Rahmen oben drauf.

Wichtig ist, das genug Platz wischen den einzelnen Lagen ist, damit die Luft zirkulieren kann. Und dann steht der Produktion von Salzen, Tees und Wintervorräten nichts mehr im Weg.


Vor einigen Tagen habe ich Rosmarin, Thymian, Salbei und Oregano geerntet und getrocknet, um mir ein Kräutersalz herzustellen.

Dazu habe ich die Kräuter gestern gezupft und mit groben Meersalz in der Kräutermühle zerkleinert. Hm, wie wundervoll es da wieder in meiner Küche geduftet hat.

In den nächsten Tagen werde ich noch mehr Kräutersalz herstellen. Für uns, aber auch als Mitbringsel oder Gastgeschenk für kochbegeisterte Freunde und Familienmitglieder. Als Gruß aus dem Hause Landgeflüster.

Den sonnigen Tag habe ich genutzt, Lavendel zu ernten und zu verarbeiten. Zuerst habe ich mir aber den getrockneten Lavendel vorgenommen und zwei Gläser Lavendelzucker vorbereitet.

Die restlichen Blüten habe ich in ein verschließbares Glasgefäß gefüllt. Die meisten Rezepte lassen sich ja auch wunderbar mit getrocknetem Lavendel herstellen.

Aus dem frischen Lavendel habe ich noch einmal Lavendelplätzchen gebacken und Lavendeleis zubereitet. Dafür habe ich das Rezept für Vanille-Eis mit zwei EL Lavendelblüten ergänzt. Die restlichen Blüten werde ich auch noch trocknen.

Sie können sich vorstellen, wie wunderbar nach Lavendel es im ganzen Hause duftet. Schade, dass der Großteil des Lavendels bereits verblüht ist. In der letzten regnerischen Woche konnte ich ja leider nichts mehr ernten. Das hat aber auch einen Vorteil, weil sich so eine Menge Saat bilden wird und ich wie jedes Jahr viele, viele neue Pflanzen im Kies finden werde. Platz im Garten habe ich noch genug, denn wegen des Gartenprojektes sind viele Beete noch leer.

Wenn ich diesem Tag ein Motto geben sollte, dann würde ich ihn “Lavendeltag” nennen. Ich habe zwar noch Rosmarin und Thymian geerntet, aber die trocknen noch vor sich hin. Zusammen mit dem Oregano werde ich daraus ein Kräutersalz herstellen. Deshalb ist es heute also ein reiner Lavendeltag.

Was erkennen Sie an der Überschrift? Richtig! Mir fällt wieder keine ein! Wenn das Schreiben der Überschrift länger dauert als der Eintrag, weil die spritzige Idee fehlt, ist das doof. Also gibt es heute wieder “nur” ein xxxgeflüster.

Gestern hat der Michelmann mich wieder in ein Konzert seiner Wahl geschleppt. In seinem Wunschbuch, dass er von mir zu Weihnachten geschenkt bekommen haben, sind auch ein paar Joker drin. Und so hat er einen Joker für das Axel Rudi Pell Konzert eingesetzt. Leider konnten wir nicht bis zum Schluß bleiben, weil der letzte Zug in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes schon um zwanzig vor zwölf fährt und danach erst wieder um fünf. Solange konnten wir aber nicht bleiben, weil der Michelmann heute ja die Welt rettet. Gut, dass es die Lieblingsnichte in diesem Jahr zum Studieren in die große Stadt zieht und wir uns schon einen Schlafplatz für Notfälle bei ihr reserviert haben. Das Konzert war toll.

Nach einem schönen ausgiebigen Frühstück ist der Michelmann um kurz vor zehn losgefahren und ich bin, nachdem ich ihm mit meiner Kaffeetasse am Gartentor verabschiedet habe, in den Garten gegangen.

Dort folgte zunächst der obligatorische Spaziergang und das Öffnen der Quadratbeete. Da es schon warm und so schön sonnig war, habe ich meinen Kaffee unter dem Apfelbaum genossen.

Ich hatte mir für den heutigen Vormittag Einiges vorgenommen, weil ich in den letzten beiden Tagen keine Zeit für den Garten hatte. Aber erst einmal über die neuen Obstbäume freuen, so viel Zeit muss sein.

Und nun werden die neuen Kräuter versorgt, die seit Donnerstag darauf warteten, umgetopft zu werden. Da der Michelmann erst noch gute Blumenerde aus der Lieblingsgartenbaumschule mitbringt, muss ich mit der restlichen Erde haushalten, aber für die Kräuter hat es gereicht. Die Wunderblumen auf dem Foto links, kommen dann morgen an die Reihe.

Bevor ich mit dem Umtopfen aber anfangen konnte, war erst noch einmal Trümmerarbeit angesagt. Für die Abzugslöcher gab es Scherben, die ich aus zersprungenen Terrakottastöpfen geschlagen habe.

Thymian und Oregano kommen in einzelne Terrakottatöpfe, die drei Rosmarin in den Zinkkasten, den wir später an den Staketenzaun im Dreiecksgrundstück hängen können, wenn wir den Küchentisch regelmäßig zum Essen brauchen.

Für den Salbei ist der weiße Korb vorgesehen und deshalb habe ich den in einen einfachen Plastiktopf gepflanzt. Auch der darf noch auf dem Küchentisch bleiben. Später wird er Deko auf einem der beiden lindgrünen Tische sein.

Und danach kam dann der Kerbel an die Reihe. Da ungeliebte Pikieren habe ich immer wieder verschoben, aber heute musste es endlich gemacht werden. Einen Teil habe ich ins Quadratbeet gesetzt, einen Teil in Töpfe und die restlichen in die grüne Pflanzschale. Ich werde sie meiner Schwester und der Nachbarin anbieten.

In der Mittagspause gab es ein Frauenessen. Grießbrei mit Vanillenote. Zur Belohnung für das fleißige Pikieren.

Nach dem Mittag sind die meisten der Fensterbankpflanzen ins Gewächshaus gezogen. Tomaten, Kräuter, Gurken, Kürbisse. Nur die Paprikas, das Basilikum und die Minibabypflanzen sind jetzt noch im Haus. Dann noch das Gemüsebeet im Bauerngarten durchharken…

und die neuen Obstbäume und alle umgetopften Pflanzen kräftig gießen. Fast vier Stunden waren um und gerade, als ich mit Hände waschen und eincremen fertig war, klingelte es an der Tür. Der Freund und seine Frau kamen zum Kaffee trinken vorbei, damit Frau Landgeflüster sich nicht langweilt, bis der Michelmann wieder nach Hause kommt. Den Kaffee habe ich im Gartenwohnzimmer serviert und das war auch gut so. Denn während wir über unseren Fußballverein schimpften sprachen und darüber, was sich alles in unserem Garten getan hat und wir uns für dieses Jahr gemeinsam vornehmen möchten, begann ein wundervoller Landregen. Das klingt immer sehr schön unter dem Welldach des GWZ und weil der Regen schön gleichmäßig und recht lange herunterkam, freute nicht nur ich mich, sondern auch der Garten.

Inzwischen scheint wieder die Sonne, unterbrochen nur von einem zweiten, ganz kurzen Schauer. Der Michelmann wird auch gleich nach Hause kommen. Das ist ganz wunderbar und deshalb verlasse ich Sie jetzt auch schon wieder. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag und einen netten Abend. (Und wenn es Sie wieder interessiert, was es bei uns zum Abendessen gibt: es wird wieder eine Lasagne sein, aber dieses Mal nicht die vegetarische Variante. Sie ist bereits fertig zubereitet und wartet nur noch darauf, von uns in den Ofen geschoben zu werden.)

… steht auf dem Küchentisch im Hof. Ich finde, sie sehen sehr hübsch in ihren Töpfen aus.

Bevor wir gestern zum “Blauen Wunder” fuhren, sind wir in das famose kleine Supermärktchen in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes gefahren. Mein Kräutertee ist nämlich alle. Klar, bei der Menge, die ich jeden Tag trinke. Auch der Michelmann trinkt jetzt immer öfter ein Tässchen mit.

Damit es ein bisschen abwechslungsreicher wird, habe ich außer dem wirklich leckeren Fastenbärtee auch noch drei andere Sorten zum Ausprobieren gekauft.

Schon allein die zauberhaften Etiketten machen Lust auf gerade diese Sorten. Glücklicherweise gibt es noch viele verschiedene Sorten, die ich ausprobieren kann. Denn eines steht fest, meine neue Ernährungsweise werde ich auch nach der Fastenzeit beibehalten, zumindest, was die Anzahl, Größe und Zeiten der Mahlzeiten betrifft.

Auf dem ersten Foto sehen Sie auch ein neues Buch. Die Einschränkung, keine Bücher mehr kaufen zu wollen, bezog sich glücklicherweise nur auf meine Zugbücher, nicht auf meine neue Leidenschaft -Lehrbücher für Gemüseanbau. Wie sollen wir uns jemals, zumindest ein bisschen, autark ernähren, wenn ich das Thema nicht ernsthaft angehe? Dieses Buch besticht durch wunderschöne Gemüsefotos und Übersichtlichkeit. Das mag ich sehr.

Und wenn Sie sich fragen, was die anderen beiden Dinge sind, das ist der restliche Einkauf aus dem Supermärktchen. Meersalz und Handseife. Hach, Lavendel. Vorher hatten wir Rosmarinseife und die war schon toll, aber Lavendel ist bekannterweise einer meiner Lieblingsdüfte. Also jetzt wieder Lavendel.

Vielen Dank für Ihren Besuch auch heute im Landgeflüster! Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Sonntag. Liebe Grüße, Ihre Frau Landgeflüster

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

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Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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