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… sind schon etwas Feines. Auch wenn ich die Unbeschwertheit vermisse, mit der ich gewöhnlich meinen Urlaub verbringe. Aber wir machen es uns schön, so schön es eben geht, in dem wir uns auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Und netterweise spielt das Wetter inzwischen ganz wunderbar mit. Sonne und Wärme sind gut für die Seele, das ist einfach so.

Auch heute sind wir mit einem gemütlichen Frühstück gestartet, bevor wir unsere Einkäufe in den beiden wundervollen Hofläden machten und auf dem Heimweg meinen Schwiegereltern einen Besuch abstatteten. Nach dem Mittag hat der Michelmann die Decke und Fliesen im Stall gestrichen, während ich in den Beeten im Garten gewirbelt habe. Am Nachmittag war der Michelmann unterwegs und ich habe auf der Bank vor dem Küchenfenster in der Sonne gesessen und an meinem Tuch gestrickt. (Übrigens hatten Sie natürlich Recht, ich habe vergessen, den Sekt zu erwähnen und die Musik, die leise von der Uferpromenade erklingt. Aber ich wusste, Sie kommen auch allein darauf.)

Später besuchte mich das kleine Nachbarsmädel mit ihrer Freundin. Das ist immer sehr amüsant und so verbrachten wir einen netten Nachmittag, bis der Michelmann wieder nach Hause kam und die Mädels zum Abendessen gerufen wurden.

Vorhin habe ich noch einen Mohnkuchen für das Wochenende gebacken. Schließlich darf man im Urlaub jeden Tag Kuchen essen und das nutzen wir natürlich schamlos aus. Glücklicherweise haben wir beide eine angebohrene Kleidergröße. Und deshalb lümmeln wir jetzt auch nur noch faul auf dem Sofa rum und läuten so das Wochenende ein. Ihnen wünsche ich ebenfalls ein wunderbar entspanntes Frühlingswochenende.

Heute schreibe ich mal nicht vom immer noch kalten Winterwetter Wetter oder von meinen Erlebnissen im Zug. Da gibt es gar nichts zu berichten. Dafür genieße ich einen gemütlichen Nachmittag zuhause, während ich auf den Michelmann warte.

Zeitschriften

Einfach mal nichts tun, außer in Zeitschriften blättern, ein bisschen Fernsehen gucken und mich an den Tulpen erfreuen, die noch immer wunderschön aussehen. Das gefällt mir.

Tulpenstrauß

Auch die Passionsblume erfreut mein Herz noch immer mit zauberhaften Blüten. Ich bin sehr begeistert von dieser Pflanze.

Passionsblume

Heute wurde mir das erste Mal bewusst, dass schon in einer Woche Ostern ist. Bei der Arbeit haben wir uns nämlich darüber unterhalten, dass wir jetzt zwei Vier-Tage-Wochen vor uns haben. Ich kann also langsam anfangen, unser Haus ein bisschen österlich zu dekorieren. Aber Sie wissen ja, ich habe es gar nicht so mit der Osterdeko. Nur der Esszimmertisch wird einen österlichen Touch bekommen. Meine Akteure zu Ostern kennen Sie aus den letzten  beiden Jahren.

Osterdekoration

Holzhasen und Wachteleier. Dazu Moos und das vielleicht in diesem Jahr in einem Kranz. Der Michelmann rettet am Wochenende die Welt, da habe ich viel Zeit, meine vier Osterhasen auf dem Tisch zu verteilen.

Überhaupt freue ich mich auf ein ruhiges Wochenende. Die Woche war ungewohnt anstrengend und auch der Rebell hat ein wenig herumgezickt. Umso mehr freue ich mich auf ganz viel Ruhe und Entspannung am Wochenende. Zumindest solange der Michelmann die Welt rettet. Das Nachmittagsprogramm darf der Michelmann wieder bestimmen und wie gern er Zug fährt, wissen wir ja alle. Dann ist Schluß mit Sofa!

Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende. Erholen Sie sich gut!

Das Wochenende beginnt vielversprechend: Frau Landgeflüster hat ganz lange geschlafen. Erst um sieben ist sie aufgewacht, also zwei Stunden später als sonst. Gewöhnlich weckt mich meine innere Uhr auch samstags schon um fünf.

Am Himmel ist helles Blau zu erkennen und das Thermometer zeigt nur minus vier Grad an. Die Vögel zwitschern. Es wird doch Frühling!

Ich fühle mich fröhlich beschwingt und habe mich leise nach unten geschlichen, um den Michelmann ein feines Frühstück zu zaubern. Wir beide frühstücken sehr gern. Natürlich muss es imm ein bisschen abwechslungsreich sein. Omelett, Spieleier, Rühreier, “normale” Eier, Joghurt mit besonderen Früchten oder Nüssen angereichert, Obstsalat, Säfte, Brioche oder Weißbrot aus der Landbäckerei Landgeflüster, Reiswaffeln, Toast oder Brötchen vom Lieblingsbäcker, die am nächsten Tag noch frisch sind, dazu zig verschiedene Beläge. Das gibt es zwar nicht gleichzeitig, aber an jedem Wochende neu zusammengestellt. Immer lecker und immer liebvoll auf dem Tisch arrangiert. Sie kennen mich ja.

Aber erst für den Michelmann Kaffee mahlen und aufbrühen… Sie finden mich also in der Küche, wenn Sie mich suchen.

Der Start ins Wochenende war genauso entspannend, wie ich es mir vorgestellt habe. Und das, obwohl der Zug so proppevoll war, wie nie zuvor. Als Pendlerin weiß ich natürlich, wo ich stehen muss, um als Erste in den Waggon einzusteigen. Das klappt fast jeden Tag. Heute wusste der Zugführer aber anscheinend nicht, wo er zu halten hat. Er fuhr doch tatsächlich ein paar Meter zu weit und so konnte ich erst als sechste oder siebte Reisende einsteigen. Na, da muss der Herr wohl noch ein bisschen üben.

An einem Freitag Nachmittag hat man als Sechste selten die Möglichkeit, den schönsten Platz auszuwählen, sondern muss froh sein, überhaupt einen freien Platz ohne lange Suche zu finden. Freie Plätze gibt es zwar fast immer, aber manchmal muss man mehrere Wagen danach absuchen. Freitag ist eben Hauptreisetag.

Aber da ich auch heute ein Glückskind bin, habe ich den letzten vorletzten freien Platz in meinem Waggon bekommen und das war zufällig mein Lieblingsplatz. Darüber habe ich mich richtig gefreut, besonders als der Zug sich füllte und füllte. Es waren so viele Reisende an Bord, dass viele stehen mussten. Das habe ich in den drei Jahren, die ich jetzt in die große Stadt fahre, noch nie erlebt. Der ganze Gang war belegt. Da keine Mamas mit Kleinkind, ältere Reisende oder andere eingeschränkte Menschen unter den Stehenden waren, habe ich mich bequem zurückgelehnt und mein Zugbuch gelesen.

Die Zugbegleiterin hat gar nicht erst versucht, nach gültigen Fahrscheinen zu fragen. Dafür hat sie uns mit ihren verwirrenden Durchsagen beglückt. Auf halber Strecke hält der Zug in Celle und wie immer kam eine entsprechende Durchsage. Dieses Mal aber so früh, dass unwissende Reisende, die dort aussteigen wollten, ganz schön lange an der Tür stehen mussten. Leerer wurde der Zug nach dem Zwischenhalt allerdings nicht. Als der Zug später in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes einfuhr, verkündete die Zugbegleiterin, dass wir nun in Celle einfahren würden. Lustig, aber auch nicht schlimm, die Dame war bestimmt etwas wochenendreif. Ich habe mich an vielen Mitreisenden vorbeigequetscht und bin über viele Koffer geklettert, bevor ich fast pünktlich auf den Bahnsteig gesprungen bin.

Morgen soll es bei uns wunderschönes Wetter geben, meint der Fernsehwettermann, und deshalb hat der Michelmann sich gewünscht, auf Entdeckungsreise in die große Stadt zu fahren. In unserem Garten liegt noch zu viel Schnee, um an Gartenarbeit zu denken. Mit unseren vielen Fahrten am Samstag können wir wenigstens mein Zugticket, dass mich jedes Jahr fast 2500 € kostet, ausnutzen. In der großen Stadt habe ich noch eine Jahreskarte für die Öffis, denn ich arbeite nicht im Bahnhof sondern außerhalb der Innenstadt. Um zur Arbeit zu kommen, brauche ich ein Ticket für die Zone 1. Das kostet mich im Jahr um die 200 € extra. Auch mit diesem Ticket darf ich den Michelmann am Wochenende kostenlos mitnehmen. Seit Februar leiste ich mir sogar ein Ticket für die zweite Zone, weil es nur minimal mehr kostet.

Nun können wir meine große Stadt noch viel besser kennenlernen und das wollen wir mogen gleich in Angriff nehmen. Wir werden uns das Expo-Gelände anschauen und gucken, was sich dort seit unserem letzten Besuch vor etwa vier Jahren verändert haben. Sogar beim blau-gelben Schweden könnten wir einkaufen, wenn wir wollten. Wollen wir aber nicht. Das Wetter ist hoffentlich so sonnig, dass wir ganz viel lustwandeln und Sonne tanken können. Ich freu mich schon. Und der Michelmann auch. Ausflüge  sind eben immer toll, wie kleine Miniurlaube am Wochenende. In diesem Sinne: ein schönes Wochenende. Genießen Sie die Sonne.

Ein toller Tag. Sonnig und schön! Klar, dass ich auch heute zu Fuß in unser Dorf ins Wochenende gestiefelt bin. Und heute konnte ich das schöne Wetter in der großen Stadt, in der Kleinstadt und in unserem Dorf genießen. Sonne pur den ganzen Tag. Großartig. Da war es auch gar nicht schlimm, dass es heute früh minus 11,7 ° C waren.

Heimweg

Bei der Arbeit und im Zug habe ich gar nichts Bemerkenswertes erlebt. Und deshalb ist mein Thema des Tages auch dieses grandiose Wetter. Ich fand es sohoooo schön, dass ich heute ganz langsam spaziert bin, um möglichst viel Sonne zu tanken. Das Angebot eines vorbeifahrenen Autofahrers, mich mit ins Dorf zu nehmen, habe ich dankend abgelehnt. Die sieben Kilometer hätten heute auch gern ein paar mehr sein dürfen.

Heimweg

Es war ein perfekter Start in den Feierabend am Lieblingstag. Vor uns liegt ein Wochenende ohne Termine und Pläne. Unsere Verabredung haben wir wetterbedingt verschoben und das ist auch ganz gut so. Da wir letztes Wochenende, als der Michelmann morgens schon die Welt retten musste, auch schon so früh aufgestanden sind, freue ich mich darauf, richtig auszuschlafen. Vielleicht habe ich Glück und ich kann wieder einschlafen, da ich gewohnheitsbedingt bestimmt wieder um fünf munter werde. Und wenn nicht, bleibe ich trotzdem liegen und freue mich, dass ich nicht schon kurz vor sechs zum Bahnhof muss!

Heimweg

Für unser Wochenende habe ich Madeleines gebacken. Und ungeplante Muffins. Davon berichte ich Ihnen aber in einem Extraeintrag.

Ich wünsche Ihnen allen ein zauberhaftes, fröhliches und erholsames Wochenende! Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster

sprach der Michelmann, während er mir klein geschnippelten Porree reichte, und fügte dann hinzu: “Vielleicht magst Du es ja auch darauf tun.”

Klar, mag ich. Der Michelmann muss an diesem Wochenende nämlich die Welt retten und darf deshalb wie immer das Feierabendprogramm bestimmen und auch die Abendesssen auswählen. Und so gibt es heute eine Käseschinkenrolle mit Porree.

Außerdem wünscht er sich für das Kaffeetrinken am Wochenende einen Joghurtkuchen, am liebsten mit Zitronengeschmack. Den werde ich morgen Vormittag backen.

Unser Wochenende verläuft also in der klassischen Rollenverteilung: der Mann verdient das Geld und die Frau macht den Haushalt. Kochen, backen, Wäsche waschen, bügeln und wenn der Mann nach Hause kommt, ihm die ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Alles Aufgaben, die ich gern mache. Für die doofen Dinge wie Fenster putzen oder Unkräuter aus den Gehwegritzen puhlen, ist das Wetter ja glücklicherweise nicht passig….

  • Letzte Nacht habe ich fast zehn (!) Stunden geschlafen. Natürlich ungeplant, zumindest die ersten drei Stunden
  • Meine Arbeitswoche ist vorbei. Je später die Woche, desto anstrengender die Arbeitstage.
  • Kein Lieblingstag, denn der Michelmann muss das ganze Wochenende die Welt retten.
  • Bewegung tut gut und so bin ich an diesen gemütlich nebeligen Tagen zu Fuß vom Bahnhof nach Hause spaziert. 70 Minuten, ein schöner Spaziergang. Viel besser als auf dem Sofa abzuhängen.
  • Seit heute ist mein Mobilfunktelefon kaputt.
  • In dieser Woche lauter Lieblingsabendessen:  Spinat mit Kartoffelpü, Brot, selbst gemachte Bandnudeln mit Mangold und Walnüssen, Pizza. Heute Kürbissuppe.
  • Bis eben funktionierte das Internet nicht. Und damit auch die Telefone nicht. Aber für solche Fälle haben wir ein schwarzes Wählscheibentelefon aus dem Jahre 1948, das nicht über unsere Anlage läuft. Die gute alte Technik.
  • Das Nachmittags- und Abendprogramm für das Wochenende steht noch nicht fest. Der Michelmann ist der Bestimmer, damit er auch ein schönes Wochenende hat, wenn er schon die Welt retten muss.
  • Ich plane Pralinen und für Sonntag ein schönes Gebäck zum Kaffee zu zaubern. Damit der Michelmann ein noch schöneres Wochenende hat.
  • Er muss noch eine Stunde die Welt retten und ich freue mich schon auf unser Wiedersehen. Heute machen wir es uns super gemütlich. Ich hoffe, nicht so gemütlich, dass ich wieder um sieben einschlafe.
  • Mehr gibt es nicht zu berichten aus dem Hause Landgeflüster.
  • In diesem Sinne: ein schönes Wochenende !

Heute haben wir die letzten Paprikas aus dem eigenen Garten verspeist. Und weil es in den letzten Wochen nicht mehr so warm war, sind die Früchte etwas kleiner und blasser geblieben als die Ersten. Aber geschmeckt haben auch sie ganz fantastisch. Der Michelmann hat gefüllte Paprikas gezaubert und zum Abendessen serviert.

Die mittleren roten Früchte auf dem Foto sind Tomaten, die auch sehr köstlich waren. Niedlich, dieses kleine Gemüse.

Wir haben aber nicht nur gemeinsam zu Abend gegessen. Der Michelmann durfte nämlich kurzfristig die Welt früher retten als geplant und so konnte ich ihn gleich abholen, nachdem mein Zug in der Kleinstadt ankam. Also gab es zuhause Kaffee und Gebäck, nachdem der Michelmann Rasen gemäht hat.

Tja, und was soll ich sagen? Auch die Muffins sind ganz lecker und gar nicht so trocken, wie ich befürchtet habe. Ganz im Gegenteil, sie haben eine ganz tolle Konsistenz. Also ist das Madeleinesrezept ein ganz wunderbares Grundrezept für Muffins, das sich leicht in vielen Varianten verändern lässt. Fein.

Morgen ist schon wieder Lieblingstag und das ist ganz prima. Und wir haben nichts vor, gar nichts. Vielleicht drücken Sie mir die Daumen, dass mein Zug mich morgen pünktlich in die große Stadt und auch zurück ins Wochenende bringt. Stellen Sie sich vor, heute morgen ist mein Zug einfach ausgefallen. Warum, das hat uns keiner verraten. Aber glücklicherweise fährt ja auch noch der blau-gelbe Bummelzug und deshalb bin ich nur unwesentlich später angekommen.

So, und jetzt verziehe ich mich auf mein Sofa zum Michelmann. Gute Abend, gute Nacht und morgen einen guten Start in das Wochenende! ♥

Meine Sonntagsfreude der letzten Woche

das Sommerausklangsfreundinnenwochenende

(Kaffeetrinken im Garten, gemeinsames Kochen am Abend, ein genußvolles Essen mit einem anschließenden Spaziergang im Dunkeln durch das Dorf, das Dessert und  Rotwein in einer lauen Nacht im Garten bis um elf, danach ins Kaminzimmer auf das Sofa bis um eins, ausschlafen, ausgiebig frühstücken, drei Stunden Spaziergang durch Wald und Flur, Reste-Essen am frühen Nachmittag im Garten und nach dem Kaffee der Abschied. Es war ein wunderschönes Wochenende!)

Nach einer Idee von Frau Kreativberg.

Freitage vor Wochenenden, an denen der Michelmann nicht die Welt retten muss, sind unsere Lieblingstage. Das wissen Sie ja bereits. Der heutige Freitag war so toll, dass es ein wahrer Lieblingslieblingstag wurde.

Der Michelmann musste auch heute erst mittags zur Arbeit, aber trotzdem hat er mich früh morgens zum Bahnhof gefahren. Das war sehr nett von ihm. Geplant war, dass ich mir nachmittags das Auto nehme und den Michelmann abends wieder abhole. Auch in der großen Stadt und in meiner Heimat war ein wunderschöner Spätsommer- oder Goldener-Frühherbst-Tag.

Und während ich vom Bahnhof in Richtung Innenstadt spazierte, entschied ich mich spontan, die sechs Kilometer nicht mit dem Auto zu fahren, sondern zwischen Wald und Feld zu Fuß zu spazieren. Also habe ich meine Jacke (morgens war es ja noch nicht so warm) und meine Tasche ins Auto gelegt. Gerade in diesem Moment kam ein Kollege vom Michelmann vorbei. Wir haben uns kurz unterhalten und bei der Verabschiedung bat ich ihn, dem Michelmann Bescheid zu geben, dass ich zu Fuß gehen würde.

Auf den ersten Metern machte ich gleich noch diese zwei schönen Herbstbilder. In der Kleinstadt sieht es gerade wunderschön gülden aus. Dazu die alten Backstein- und Fachwerkhäuser. Zu schön. Zwei Minuten später fuhr von hinten langsam ein Auto heran und eine Männerstimme sprach: “Willst Du wirklich zu Fuß nach Hause gehen?” Ich drehte mich um und erblickte den Michelmann. Können Sie sich meine Freude vorstellen? Da durfte er bei diesem schönen Wetter doch tatsächlich ganz spontan drei Stunden früher Feierabend machen! Toll, toll, toll!

Wir sind natürlich gleich nach Hause gefahren, haben uns Kaffee gekocht und uns gemütlich an den Sitzplatz auf den Hof gesetzt. Kurze Zeit später tauchte das kleine Nachbarsmädel mit ihrer noch kleineren Freundin auf und fragte, ob sie uns “helfen” dürfe. Ich habe ihnen vorgeschlagen, dass sie ja Äpfel einsammeln könnten. Das fanden sie toll und so konnten wir gemütlich zu zweit unseren Kaffee genießen. Ich weiß, Kinderarbeit ist verboten. Aber ich habe die Beiden auch gut bezahlt. Sie durften sich soviele Äpfel mitnehmen wie sie wollten. Und so schnappten sich beide einen Apfel und kletterten wieder über den Zaun.


Der Michelmann hat nach dem Kaffeetrinken die ersten Gartenmöbel auf den Dachboden gebracht und ich habe zunächst die Quadratbeete sauber und danach noch Fotos gemacht. Wenn Sie Herbstimpressionen aus dem Garten Landgeflüster sehen möchten, schauen Sie morgen bitte ins Gartengeflüster.

Heute starten wir gemütlich ins Wochenende. Der Michelmann ist morgen unterwegs und ich bekomme Besuch von meiner Freundin. Darauf freue ich mich sehr. Wir werden den Sommertag genießen, abends gemeinsam kochen und einen schönen langen Filmabend veranstalten. Unser Frauenwochenende haben wir schon Anfang September verabredet und ich finde es ganz prima, dass ausgerechnet an diesem Wochenende der Sommer zurück ist.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gar wundervoll sonniges Wochenende. Tanken Sie noch einmal schön viel Sonne und Energie, damit Sie gut durch die dunkle Jahreszeit kommen, die früher oder später beginnen wird. ♥

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

Mai 2013
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Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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