Heute ist ein grauseliges Sofawetter und deshalb nutze ich den Tag so, wie ich ihn nicht besser nutzen kann. Ich lümmele gemeinsam mit dem Michelmann auf dem Sofa, gucke lustige Serien, quatsche, lache, lese und habe gerade einige Rezepte ins Küchengeflüster nachgetragen. Meine Kekskreationen und die Speisen, die ich seit meinem Weihnachtsentstressungsurlaub im Landgeflüster vorgestellt habe, fehlten noch in meiner kleinen Rezeptsammlung. Und während ich mich in meinem Blog durch die letzten Wochen meinen Lebens blättere, stoße ich auch auf den Eintrag über meinen Vorsatz für das neue Jahr.

Ich hab’s genau gewusst! Es ist albern, sich gute Vorsätze für das neue Jahr vorzunehmen! Es kam, wie es kommen musste: ich habe meinen einzigen Vorsatz nicht eingehalten.

Mein Vorsatz für das neue Jahr: es genauso zu machen wie im letzten Jahr.

Schon zwei Wochen, nachdem ich diese Worte schrieb, hatte ich ihn bereits gebrochen. Da habe ich nämlich die Lust auf Sport auch im Winter für mich entdeckt. Seitdem sportle ich sechs Tage die Woche, was ich im letzten Jahr nicht getan habe. Beweist also, Vorsätze sind Quatsch. Deshalb werde ich künftig darauf verzichten. Und mit diesem Vorsatz verabschiede ich mich jetzt auf die Matte!

.. im Hause Landgeflüster!

Berghüttenfeeling pur!

Dicke fette Schneeflocken fallen vom Himmel und tauchen den Garten in eine weiße Winterlandschaft. Auf diesem Foto hat es gerade erst angefangen, inzwischen ist alles komplett weiß. Schön sieht es aus, auch wenn ich persönlich gern auf Schnee verzichtet hätte. Aber nun gut, Winter ist Winter und Wetter ist Wetter. Also passe ich mich der Gegebenheit an und zelebriere das Berghüttenfeeling in unserem kleinen alten Häuschen.

Da ich Valentinstag ebenso wenig feiere wie Fasching oder Halloween und der Michelmann glücklicherweise auch gern auf Herzkarten und -törtchen verzichtet, hat er mich mit einem sehr leckeren rustikalen Berghüttenfrühstück beglückt. Ich durfte derweil faul auf dem Sofa herumhängen und mich auf das Rührei, mein Käsebrot und Quark freuen. Das perfekte Valentinsgeschenk für Frau Landgeflüster, die sich immer für tolles Essen begeistern kann.

Der Tag wird entsprechend des Wetters ruhig und gemütlich bleiben. Wahrscheinlich werde ich mich der Bettwäsche und den Spannbettlaken annehmen und sie bügeln. Außerdem möchte ich mein Herbstgemüse einsäen. Ansonsten ein bisschen Krafttraining, falls wir bis heute Nachmittag nicht komplett eingeschneit sind und ich das Haus nicht verlassen kann. Wir werden sehen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Sonntag egal ob mit oder ohne Valentin. Haben Sie einen schönen Tag und morgen einen guten Start in die neue Woche.

Nach einem wunderschönen Tag in meiner großen Stadt, einem gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa und einem sehr leckeren Abendessen werden wir den Abend gemütlich zuhause ausklingen lassen. Ein bisschen Sport auf der Matte werde ich noch machen, aber vorher berichte ich Ihnen noch ein bisschen von unserem Tag.

Nach zehn (!) Stunden Schlaf bin ich heute ausgeruht und gut gelaunt aufgewacht. Wir haben nett gefrühstückt und sind dann in meine große Stadt gefahren. An diesem Wochenende durften wir den ganz schnellen Zug der Doitschen Barn nehmen. Das hat uns gut gefallen, weil man in diesen Zügen einfach am besten sitzt. Als erfahrene Pendlerin bin ich natürlich Fuchs und so haben wir die letzten freien nebeneinanderliegenen Sitze im Zug erwischt, die nicht reserviert waren.

In der großen Stadt haben wir uns erst einmal auf eine Tasse Kaffee von der Doitschen Barn einladen lassen. Da ich so eine teuere Jahrekarte habe, darf ich mit meinem Begleiter in deren Lounge. Leider war der Kaffee aber wieder ganz furchtbar, dass wir später lieber einen Pfefferminztee tranken.

Das Wetter war heute nicht nur in der Lüneburger Heide traumhaft, sondern auch in der großen Stadt. Also sind wir durch die Innenstadt spaziert, haben ein wenig eingekauft und mittags eine Pause in meinem Lieblingscafé eingelegt. Dort gibt es gar wunderbare vegetarische und vegane Speisen wie dieses Humusbrötchen, das ich sehr liebe.

Wieder zurück in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes haben wir noch ein paar Getränke und Aussaaterde gekauft. Morgen möchte ich meine Gemüsesaat einsäen, die ich letzte Woche geschenkt bekommen habe.

Zuhause gab es dann einen wirklich leckeren Nachmittagskaffee auf dem Sofa. Bis zum Abendessen haben wir uns von unserem Ausflug erholt. Während der Michelmann Wintersport geschaut hat, habe ich fast anderthalb Stunden mit der Schwester in der Ferne telefoniert. Das war wie immer sehr nett. Wenn man wie wir 400 Kilometer auseinander wohnt, ist das Telefon die wichtigste Verbindung. Aber wir schreiben uns auch echte Post und schicken uns Päckchen. Auch das liebe ich sehr.

Heute ist mein Kichererbsentag. Nicht nur, weil ich mittags das Humusbrötchen aß. Nein, abends hat der Michelmann seiner Kreativität freien Lauf gelassen. Es gab für mich eine Kichererbsenbulette und dazu ein superleckeres Linsenbulgurgemüse mit einem Spielei. Und weil das Gemüse so lecker war, musste er mir auch gleich sein Rezept verraten, damit ich es in mein Küchengeflüster schreiben kann. Ich werde es nämlich bestimmt noch öfter kochen.

Das Rezept geht so: Bulgur und rote Linsen in Salzwasser aufkochen und 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit Lauch, Zwiebeln und Knoblauch kleinhacken und in Öl andünsten. Nun das Linsenbulgur mit etwas Tomatenmark in die Pfanne geben. Weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Gar nicht so schwer und doch so lecker. Und trotzdem sehr gesund. Auch mit dem Anrichten hat sich der Michelmann sehr viel Mühe gegeben. Er weiß ja, dass mein Auge mitisst. und deshalb hat er meinen Teller so nett angerichtet:

Das Linsenbulgur schmeckt bestimmt auch mit Paprikastückchen oder frischen Kräutern. Das werden wir alles noch ausprobieren. Die Kombination mit dem Spielei war aber schon jetzt ziemlich perfekt.

Jetzt werde ich noch sporteln und dann geht’s ab auf das Sofa. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen gemütlichen Abend und morgen einen schönen Sonntag. Hoffentlich schneefrei.

Na, haben Sie die Karnevalszeit gut überstanden? Es ist ja schade, dass so viele Umzüge ausgefallen sind. Auch wenn ich damit so gar nichts am Hut habe, tut es mir leid für alle Beteiligten. Hoffentlich haben Sie die Stürme gut überstanden. Bei uns hat es mal wieder das Gewächshaus getroffen. Aber glücklicherweise sind dieses Mal alle Teile in unserem Garten geblieben. Beim letzten Mal haben wir das Dach nie mehr gefunden. Heute aber konnte der Michelmann das GWH wieder zusammenbauen.

Gestern hatte ich wieder einen Nachmittagstermin und daher einen langen Arbeitstag in der großen Stadt. Aber zum ersten Mal in diesem Jahr war es bis kurz vor der Einfahrt in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes so hell, dass man draußen noch die Landschaft erkennen konnte. Darüber habe ich mich echt gefreut. Es ist zwar noch Winter, aber der Frühling naht und das ist prima.

Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Ich habe bereits in den letzten 15 Jahren gefastet und sieben Wochen auf Süßwaren, Desserts, Kuchen und anderes süßes Gebäck, Alkohol und Fleisch verzichtet. Da ich aber sowieso wenig Alkohol trinke oder Schokolade esse, fällt mir der Verzicht nicht schwer. Trotzdem werde ich es auch in diesem Jahr wieder tun.

Wie immer verzichte ich alternativlos. Also nicht, dass ich statt Sekt nun alkoholfreien Sekt trinke oder statt Kuchen Salzgebäck oder so. Schließlich esse ich auch keinen Fleischersatz wie vegane Wurst oder Fleisch, seitdem ich fleischlos lebe. Es ist zwar ein anderes Thema, aber solche Produkte finde ich persönlich sowieso doof und überflüssig. Entweder esse ich Fleisch oder nicht. Zumal mir keiner erzählen kann, dass alle veganen Ersatzprodukte gesünder sind als Fleisch. Und wenn mir die Tiere als Vegetarier so leid tun, dass ich sie nicht verspeisen mag, dann ekele ich mich auch davor, wenn ich ein fleischloses Teil auf dem Teller habe, das so aussieht wie ein ehemaliges Tier.

Aus dem gleichen Grund gibt es bei mir auch keine Ausnahmen während der Fastenzeit. Schließlich möchte ich bewusst Verzicht üben. Wenn ich von vornherein Ausnahmen plane, verzichte ich nicht, sondern schränke mich nur an anderen Tagen ein. Wie jedes Jahr zur Fastenzeit liegen einige Geburtstage von Freunden in dieser Zeit. Gerade an diesen Tagen, wenn tolle Speisen oder leckere Cocktails locken, werde ich das Fasten vielleicht ein bisschen verfluchen. Und um so stolzer sein, wenn wir am Samstag vor Ostern die traditionelle Sektflasche zum Frühstück öffnen.

Meinen Nachmittag habe ich – nach dem obligatorischen Kaffee auf dem Sofa – in unserem kleinen Fitness Studio verbracht. Heute stand Krafttraining auf meinem Programm. Damit mich der Rebell künftig nicht so oft ärgern kann, habe ich einen Trainingsplan für einen Muskelaufbau in den wichtigen Regionen bekommen. Und ich freue mich so sehr, dass es dem Rebell richtig gut gefällt und er nie rumzickt. Ich habe das Training vor vier Wochen bei 10 Kilo begonnen und bin ich jetzt bereits bei 25 Kilo. Das klingt doch schon einmal beeindruckend, oder? Das coolste an meiner Sportelei ist aber, dass ich einen tollen Bikinibauch bekommen habe. Der ist so flach wie in meiner Jugend und damit ist meine einzige Problemzone verschwunden. Wäre ich dreißig Jahre jünger, könnte ich wieder bauchfrei tragen.

Apropos flacher Bauch: das Essen ruft! Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Gemüse-Obst-Milch-Getränk klingt wunderbar altmodisch, oder? Selbstverständlich weiß ich, dass die modernen Menschen heutzutage smußiiiiie äh smoothie sagen. Aber wenn Sie bereits länger im Landgeflüster lesen, dann wissen Sie, dass ich ungern eingedeutschte englische Begriffe hier im Landgeflüster verwende. Und Sie wissen natürlich auch, dass ich keinem Trend hinterher jage, sondern gern meinen eigenen Weg wage. Ich musste daher ein wenig schmunzeln, als ich las, wie angesagt diese Obst-Gemüse-Getränke auf einmal wurden. Obst und Gemüse waren plötzlich gesund und lecker. Und diese Art der Zubereitung – welch eine aufregende Entdeckung!

Der Michelmann und ich haben uns nach unser Hochzeit eine Küchenmaschine mit Mixer gekauft, damit wir uns schöne Shakes (so hießen diese Getränke damals bei uns) mixen konnten. Unsere Maschine wird im Frühsommer also 20 Jahre alt. Seitdem gibt es bei uns diese Mixgetränke in diveresen Varianten, mit und ohne Milch.

Der Michelmann ist eher ein Fleischesser. Aber in letzter Zeit kann er sich richtig für Gemüse und Obst begeistern. Als er so krank war, habe ich ja den Einkauf und die Zubereitung der Speisen übernommen. Also gab es für ihn auch viel Gemüse und auch sehr viel Obst, das er vorher eher selten aß. Tja, und jetzt hat der Michelmann das Mixen unser leckeren Obst-Gemüse-Milch-Getränke übernommen. Und weil er ja so ein Küchentalent ist, schmecken seine Kreationen fantastisch.

Wir feiern in diesem Jahr nicht nur unseren zwanzigsten Hochzeitstag, sondern heute auch unseren 19. Haustag! Am 07.02.1997 haben wir den Schlüssel für unser Haus bekommen und die erste Nacht in ihm verbracht. Und weil wir ja möglichst jeden Tag zum Fest machen und es heute ein guter Anlass ist, steht der Sekt bereits im Kühlschrank. Bin ich froh, dass der Haustag vor der Fastenzeit liegt.

Wenn Sie die Geschichte unseres kleinen Hauses noch einmal nachlesen möchten, dann können Sie es hier tun. Selbstverständlich sind Sie herzlich eingeladen, mit uns auf die wunderschöne Zeit in unserem kleinen Häuschen anzustoßen.

Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen Sonntag. Liebe Grüße aus unserem fast 140jährigen Haus. Ihre Frau Landgeflüster.

Blogger für Flüchtlinge

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

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~japanische Weisheit~

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Heute nur Sofatag und Mattenturnen. Frau Landgeflüster weigert sich, das Haus zu verlassen. 
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Unser kleines Häuschen im Wandel der Jahreszeiten

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