Weitere Impressionen aus dem Schootenwald

In den letzten beiden Tagen waren wir noch einmal auf Fehmarn. Es war mieses Wetter angekündigt, doch die Insel trägt ihren Namen „Sonneninsel“ nicht zu Unrecht. Am ersten Tag war es zuerst noch nieselig, aber nachmittags war es trocken und zwischendurch sogar sonnig. Um so mehr regnete es abends und in der Nacht. Dafür konnten wir gestern noch einmal einen trockenen und später sogar sonnigen Tag an der Ostsee genießen. Von unserm Ausflug in den Norden berichte ich in den nächsten Tagen ausführlicher, wenn ich die Fotos sortiert habe.

Die Elbe auf der Heimreise

Heute zeige ich die letzten Bilder aus dem Schootenwald. Im Wald zu spazieren und zu fotografieren, finde ich genauso faszinierend wie im Reich der wilden Tiere im Garten Landgeflüster.

In der Küche

Im Garten Landgeflüster wird noch fleißig geerntet und in der Küche wird alles, was nicht frisch gegessen werden kann, konserviert. Sogar Erdbeeren kann ich ernten. Diese Früchte schmecken zwar nicht mehr so fruchtig und süß wie im Sommer, aber im Müsli sind sie noch ganz fein.

Wir haben unseren Gemüseanbau in diesem Jahr auf die beiden Hochbeete beschränkt und daher wesentlich weniger Tomaten-, Paprika- und Peperonipflanzen als in den Jahren zuvor. Trotzdem habe ich jetzt schon 33 Gläser Tomatensauce eingekocht und werde bestimmt noch einmal eine Ladung fertig machen. Bis zur Ernte im nächsten Jahr sind wir also gut versorgt.

Auf unserem Küchentresen wartet noch ein bisschen Arbeit auf mich. In den fünf Gläsern ist die letzte Tomatensauce. Einen Teil der roten Peperoni „Cayenne“ habe ich bereits im Dörrautomat getrockne und sie zu Cayennepfeffer gemahlen.

In diesem Jahr sind die Paprikafrüchte so groß wie nie. Das freut mich sehr, weil wir sie jetzt als gefüllte Paprika zubereiten können. Aber erst einmal werde ich sie noch liegen lassen und schauen, ob sie noch nachreifen und rot werden. Einige Sorten sollen dies ja tun.

Auch ein paar Peproni sind schon dabei, obwohl sie noch grün sind. Von ihnen weiß ich, dass sie im Laufe der nächsten Tage rot werden.

Diese Äpfel habe ich gestern von Vater Landgeflüster mitgenommen. Eine weitere große Kiste wartet im Gartenwohnzimmer. Glücklichweise sind es Äpfel, die sich gut lagern lassen. Darüber freue ich mich sehr, weil unsere Sorte ja immer gleich verarbeitet werden muss.

Die Kräuter in den Körben trocknen allein vor sich hin, aber da ich das Dörrgerät für die Peproni brauchte, habe ich mir gleich eine Fuhre Apfelringe gedörrt. Ich mag sie gern als Knabberei statt Chips oder so.

Noch wachsen in den Hochbeeten viele Peperoni, Paprika, Tomaten und auch Neuseeländischer Spinat. Sie bleiben dort, solange es noch einigermaßen milde Nächte gibt.Die  Rote Beete ist ja nicht ganz so kälteempfindlich, die können auch unter Vlies bei kälteren Temperaturen bleiben. Gleichzeitig sprießen in den beiden Beeten bereits neu ausgesäte Salate, Spinat, Lauch und Winterpostelein. Es geht also hoffentlich munter weiter. Hach, ich mag meine kleine Gemüsefarm.

Im Wald bei den Pilzen

Mich faszinieren Pilze und Moose sehr, deshalb habe ich mich gefreut, dass ich bei unserem Spaziergang im Schootenwald so viele Motive gefunden habe.

Da wir am Samstag nicht nur im Schootenwald in Hösseringen, sondern am Sonntag auch noch im Stadtwald der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes waren, dürfen Sie in den nächsten Tagen weitere Waldimpressionen im Landgeflüster erwarten.

Haben Sie einen guten Start in die Woche.

Im Schootenwald

Wir leben nicht nur umgeben von Feldern und Wiesen, sondern auch von Wäldern und Wanderwegen. Schön finde ich, dass es auch ein paar Erlebnispfade gibt, die einem die Umgebung noch näher bringen. Ein Beispiel ist der Schootenwald in Hösseringen, den wir gestern Nachmittag besucht haben. Es gibt zehn Hinweistafeln, die Informationen zu dem Wald geben, und Tafeln, die die einzelnen Baumarten beschreiben.

Wir sind öfter dort, weil er ganz in der Nähe des Badesees liegt, an dem es sich so schön Tiere beobachten lässt, wie dieses Nutria, und dem Museumsdorf, das wir manchmal zu besonderen Anlässen besuchen. Beim letzten Besuch haben wir dort viele Falter und Vögel gesehen, deshalb habe ich dieses Mal meinen Fotoapparat mitgenommen. Aber bis auf viele Mistkäfer hatte ich kein Fotoglück.

Dafür habe ich eine schöne Serie von Pilzen fotografiert. Es ist faszinizerend, wie viele verschiedene Sorten allein direkt am Wegesrand wachsen; wir haben bestimmt um die 40 gesehen. Leider sind nicht alle Fotos etwas geworden, aber es sind so viele, dass ich daraus eine eigene Galerie machen werde, die ich in den nächsten Tagen einstelle. Für heute wünsche ich Ihnen einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche.

Im Reich der wilden Tiere

Gestern war so herrlich im Garten, dass ich stundenlang in verschiedenen Ecken saß, um die vielen Tiere zu beobachten. Wie immer konnte ich viele nicht fotografieren, weil sie sich zu schnell bewegten, ohne sich in Sichtweite einmal niederzulassen. Aber auch ohne Foto konnte ich mich sehr über eine sehr große Libelle, die große Holzbiene und den Zitronenfalter freuen.

Witzig war es auch wieder, den Spatzen beim Baden zuzusehen, und ich finde, sie haben sich eine weitere Serie hier im Landgeflüster verdient.

Gerade regnet es, daher werde ich heute nicht auf Fotosafari gehen, sondern einen Besuch in die alte Heimat machen. Ihnen wünsche ich ein schönes Wochenende und viel Spaß bei dem, was Sie heute vorhaben.