Im Weltvogelpark Walsrode

Den sonnigen sommerlichen Tag haben wir gestern für einen Ausflug zum Weltvogelpark Walsrode genutzt, von dem ich Ihnen diese Impressionen mitgebracht habe.

Heute war das Wetter sogar noch ein bisschen sommerlicher. Deshalb haben wir den Tag im Garten genossen und zwischendurch auch einen ausgiebigen Spaziergang durch den Wald gemacht. Es war ein wunderbar entspannter Tag! Und in diesem Sinne wünsche ich Ihnen jetzt auch einen gemütlichen Abend.

Im Reich der wilden Tiere

Mit neuen Impressionen aus dem Reich der wilden Tiere wünsche ich Ihnen einen guten Start in die neue Woche.

Ich hoffe, Sie sind auch gut in den September gestartet? Wir ja, denn wir genießen hier in der Lüneburger Heide sonnige Spätsommertage, die unsere Sommerferien inzwischen begleiten.

August 2021

Nun ist der August schon wieder vorbei. Es war ein schöner Sommermonat und auch ein Monat der Begegnungen in unserem Garten. Angefangen mit einer kleinen Gartenparty zu meinem Geburtstag Anfang des Monats und zum Abschluss das Wochenende mit der Freundin aus der Ferne. Auch Vater Landgeflüster und meine Schwester haben uns besucht, um mit uns durch die Heide zu spazieren.

Denn der August ist auch der Monat der Heideblüte. In diesem Sommer ist sie besonderes prachtvoll – anders als in den letzten beiden Dürrejahren. Wir sind einige Male in der Ellerndorfer Heide spaziert und haben uns an den lilafarbenen Blütenteppichen erfreut. Inzwischen beginnt die Heide allerdings zu verblühen.

Wir haben weiterhin viel Zeit im Garten verbracht. Meine Ernteerfolge waren in diesem Monat nicht so gut, aber zufrieden bin ich trotzdem. Ich konnte viele schöne Produkte in meiner Sommerküche herstellen: Birnen (die ich geschenkt bekommen habe), Pflaumen und Äpfel habe ich eingeweckt, außerdem Birnen- und Erdebeerkonfitüre gekocht, weiteres Pesto eingefroren, Kapuzinerkressesaat eingelegt, Kräuter zu Tee getrocknet, Chayennepfeffer sowie Mirabellen- und Apfelsaft hergestellt. Gefreut habe ich mich auch darüber, dass wir den Neuseeländischen Spinat und auch Gurken so häufig ernten konnten. Das verschmerzt die ausgefallene Tomaten-, Zucchini- und Kürbisernte.

Der August war toll und ich freue mich jetzt auf einen schönen Herbst. Dies ist die zweite Woche meiner Sommerferien und der erste Urlaub seit Dezember! Ich genieße ihn sehr!

Holz ist mein Element

Seit meiner Kindheit liebe ich es, mit Holz zu werkeln. Als Kinder durften wir viel mit Laubsägen arbeiten und auch Hammer, Nägel und anderes Werkzeug von Vater Landgeflüster für unsere kindlichen Werkeleien benutzen. So begann es. Vor einigen Jahren ist die Leidenschaft erneut entbrannt, aus vorhandenen Dingen etwas Neues zu schaffen. Es muss gar nichts Nützliches sein, sondern darf auch einfach – zumindest in meinen Augen – schön sein. Und glücklicherweise hat der Michelmann einen ähnlichen Geschmack, so dass meine Werkeleien auch ihm gefallen. Damit sie keinen Schaden anrichten, zum Beispiel, wenn sie als Mobiles in den Bäumen hängen, achte ich auf die Materialien. Plastik finde ich sowieso doof, dafür liebe ich Metall, und so kombiniere ich Bretter und Holzstücke mit alten Metallstücken, die ich im Laufe der Jahre bei uns gefunden oder geschenkt bekommen habe. Viele Holzschätze fanden wir beim Aufräumen in unserem Stall und dem Dachboden, wo unser Vorgänger einiges gesammelt hat. Auch das ist für mich als Nichtkonsumentin natürlich ganz wunderbar.

In der vorletzten Woche kam der Michelmann strahlend nach Hause und verkündete, dass er ein gar wundervolles Geschenk für mich hätte! Hui, war das aufregend. Er öffnete den Kofferraum und holte ein Metallgestell heraus, das früher einmal ein Kassentresen gewesen war und jetzt entsorgt werden sollte. An dem Gestell ist sogar noch das Kassenfach vorhanden, was ich sehr süß finde. Ich wusste sofort, dass hieraus ein Tresen für die Küche entstehen soll.

Da ich es schlicht mag, habe ich den Michelmann gebeten, mir drei Platten aus einfachen Brettern zu bauen. Er ist ja auch ein leidenschaftlicher Handwerker und deshalb habe ich ihm diese Aufgabe überlassen. Schließlich hat er den Tresen mitgebracht. Die finale Bearbeitung der Bretter würde ich anschließend übernehmen. Passend zu unserem etwa 140jähriges Häuschen soll auch das Holz alt und gebraucht aussehen. Und auch dieses Projekt zeigt, wie leicht es ist, aus ungebrauchtem Fichtenholz zumindest optisch Antikholz herzustellen. Das Fichtenholz stammt aus dem Holzlager vom Michelmann und so konnten wir auch hier unserem Motto „aus alt mach neu“ treu bleiben.

Mit ganz einfachen Mitteln lässt sich unbehandeltes Holz verwandeln: Für einen warmen Grundton einfach Kaffeepulver mit kochendem Wasser übergießen, ziehen lassen und anschließend das Holz gleichmäßig damit streichen. Um das Holz optisch verwittern zu lassen, Stahlwolle mit Essigessenz in ein Schraubdeckelglas geben und mindestens zwei Tage stehen lassen. Je länger der Essig steht, umso kräftiger wirkt es am Schluss. Beim Streichen empfehle ich unbedingt Handschuhe, weil sich der Grauschleier an den Händen nur mit Schmierseife löst.

Es macht wirklich Spaß mit den Effekten zu spielen. Jedes Holzbrett sieht durch die vorhandene Maserung anders aus und jeder Anstrich wirkt anders. Wer es heller mag, streicht das Brett nur einmal, wer es dunkel möchte, streicht mehrere Schichten. Dabei das Holz nach jedem Anstrich erst richtig trocknen lassen. Durch erneutes Schleifen lassen sich zusätzlich schöne Effekte erzielen, auch wenn das Holz vielleicht doch zu dunkel geworden ist. Die Platten habe ich abschließend mit Leinölfirnis behandelt und gut durchtrocknen lassen.

In den letzten beiden Tagen hat mir der Tresen schon gute Dienste geleistet, als Ablage zum Zwischenlagern der Produkte meiner Sommerküche und meines Dörrautomats.. Ich habe die Regenphasen gestern und heute nämlich gut genutzt: Acht Gläser Zwetschgen und zwei mit Birnen sind eingekocht, acht Gläser Erdbeer- und eines mit Birnenkonfitüre sowie ein kleines Gläschen mit eingelegten Kapuzinerkressesaat sind zubereitet, außerdem Apfelringe, Chilis und Salbei gedörrt. Endlich Platz in der Küche, der es mir erlaubt, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun.

Inzwischen zeigt sich die Sonne wieder und deshalb werde ich gleich eine kleine Landpartie mit dem Michelmann machen, bevor ich abends backen werde. Wir erwarten Wochenendbesuch, den ich natürlich auch mit frischem Gebäck verwöhnen möchte. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein fröhliches Wochenende.

Eine lecker-leichte Gemüsequiche

Überraschend haben wir gestern im Tiefkühlschrank noch etwas Spargel gefunden, den wir im Juni eingefroren haben. Normalerweise essen wir dieses feine Gemüse nur saisonal, aber es waren einige Stangen übrig beim letzten Spargelessen der Saison. Statt sie wie geplant schnell zu verspeisen, haben wir sie vergessen. Zeit für eine leichte Gemüsequiche!

Auch wenn ich erst letzte Woche ein Quiche-Rezept gepostet habe, hier noch einmal die Zubereitung für den klassischen Mürbeteig:

  • 250 Gramm Mehl
  • 125 Gramm weiche und kleingeschnittene Butter
  • 1 Eigelb
  • 50 ml Wasser

Alle Zutaten verkneten und im Kühlschrank mindestens zwei Stunden ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Zutaten für den Belag vorbereiten.

Die Zutaten für den Belag:

  • Spargel (geschält, blanchiert und in Stücke geschnitten)
  • 1-2 Tomaten (je nach Größe, in Scheiben geschnitten)
  • Champignons
  • Schinken
  • Porreegrün
  • Schnittlauch
  • Schnittknoblauch
  • Petersilie
  • 2 Eier
  • etwas Sahne
  • Parmesan

Die Kräuter und das Gemüse zerkleinern, den Schinken würfeln, die Eier mit der Sahne verrühren und den Parmesan reiben.

Den Teig etwa eine Viertelstunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, in die Quicheform geben und 15 Minuten bei 200°C blindbacken. Anschließend das Gemüse und die Kräuter gleichmäßig verteilen. Nun die Eier-Sahne darüber gießen und den geriebenen Parmesan verteilen. Jetzt noch einmal etwa eine halbe Stunde in den Ofen geben.

Und jetzt: genießen! Wir haben als Beilage einen Salat aus frisch geernteten Gurken verspeist.