Im Reich der wilden Tiere und am Himmel

In unserem Garten kann ich in diesem Jahr so einiges über die Vogelwelt lernen. Gestern Vormittag zum Beispiel präsentierte sich mir Herr Amsel als vorbildlicher Vater, als er mit Zweien seiner Kinder durch den Garten spazierte und ihnen wohl die Welt erklärte.

Aber auch Herr Rotschwanz zeigt sich weiter von seiner väterlichen Seite, indem er fleißig Nahrung suchte und seine Brut damit fütterte.

Mit seiner Gattin bildet er ein eingespieltes Team. Sie stimmen sich sogar mit der Nahrung ab: während er zumindest auf diesen Bildern Würmer füttert, serviert sie Insekten. Sie achten also auf eine ausgewogene Ernährung.

Den Kleinen ist es vielleicht egal, aber sie reißen zumindest die Schnäbel auf und hüpfen begeistert im Nest, sobald sich ihre Eltern nähern. Natürlich möchte ich nicht stören, daher gibt es nur diese Bilder aus der Ferne in nicht so guter Qualität.

Am frühen Abend kam der erste ersehnte Regen, zwar nur für eine halbe Stunde, doch es war ein schön gleichmäßiger Landregen. Bei den angekündigten Unwettern ist es mir so ganz recht. Diese Rosen habe ich durch das Fenster fotografiert als es noch regnete.

Da ich mir sicher war, dass ich nach dem Regen bestimmt wieder die Schnecken antreffen würde, bin ich noch einmal durch den Garten spaziert. Und ja, es waren einige unterwegs.

Der Sonnenuntergang schenkte uns erst einen ziemlich gelben Himmel….

… und dann später beim Dunkelwerden dieses unbeschreiblich farbintensive Himmelsgemälde:

Ein herrlicher Abschluss für einen schönen Tag.

Neues aus dem Kindergarten

Guten Morgen! Ich muss Ihnen unbedingt etwas zeigen! Gestern habe ich Ihnen erst geschrieben, dass bei uns die Hausrotschwänzchenkinder durch den Garten toben. Wir hatten uns zwar gewundert, dass die schon so flügge sind; aber da sie in ihrem hohen Nest versteckter als die Amseln gebrütet haben und wir einige Tage nicht da waren, dachten wir halt, wir hätten das Schlüpfen und Heranwachsen verpasst. Aber nein, es waren gar nicht unsere Babys!

Nachdem ich gestern von der Arbeit aus meiner großen Stadt nach Hause kam, machte ich eine großartige Entdeckung. Ich sah einen kleinen Schnabel aus dem Nest gucken. Schnell holte ich meine Kamera und versteckte mich am anderen Ende des Carport. Dort konnte ich dann beobachten, dass mindestens vier Minischwänzchen im Nest sitzen und abwechselnd von Mama und Papa Rotzschwanz gefüttert wurden.

(* Bild 1: Vater beim Anflug, Bild 2: Vater mit Futter im Schnabel, Bild 3: Vater nach der Fütterung, Mutter beim Anflug, Bild 4: Muttter bei der Fütterung, Bild 5: vier hungrige Babys, Bild 6: zwei punkige Babys)

Ich bin ganz hin und weg und schwer verliebt! Die Babys haben wunderschöne Punkfedern auf den Köpfchen, so süß! Hoffentlich kann ich nachher noch ein paar schärfere Fotos machen, damit Sie es besser sehen können. Meine gestrigen Bilder reichen von der Schärfe leider nur für eine Collage. Dafür habe ich aber noch ein schönes Foto von der glücklichen Mutter.

Abends sind der Michelmann und ich noch einmal durch den Garten spaziert und sahen dabei eine Bewegung auf dem Rasen. Bei genauem Hinsehen zeigte sich, dass wir wieder einen ganz besonderen Besucher hatten. Und natürlich musste ich auch ihn gleich fotografieren.

Wir überlegten noch, ihn einzufangen und zum Fluss zu bringen, da sprang er schon in weiten Sprüngen weg unter die Hecke, so schnell, dass wir ihn nicht mehr finden konnten. Ich hoffe, er findet seinen Weg zurück in ein feuchteres Gebiet als es unser Garten ist. Wir selbst könnten ihm nur einen Platz in unserem Springbrunnen bieten.

Im Reich der wilden Tiere

Die Schnecken sind los….

… dank des ersehnten Regens, der uns vorgestern Nacht beschieden war. Bei meinem Spaziergang gestern früh musste ich ganz schön aufpassen, wohin ich trete. Diese sechs Exemplare waren sehr aktiv und sind ganz schön schnell dahin geglitten, von wegen gemächliche Tiere! Frühsport wahrscheinlich.

Aprospos aktiv: auch unsere Jungvögel Sperlinge, Amseln und Hausrotschwänzchen, die inzwischen auch geschlüpft sind, toben sehr aktiv durch den Garten. Da ich sie bisher noch nicht wieder vor die Kamera bekommen bzw. nur unscharfe Bilder gemacht habe, gibt es diese Fotos aus unserem wilden Dreiecksgrundstück. Stellen Sie sich bitte hier selbst mehr oder weniger unkontrolliert fliegende kleine Vögel vor. Ich erfreue mich derweil an dem satten Grün und den kräftig gewachsenen Rosenbüschen an der Hauswand. Von dort präsentiere ich Ihnen die erste Rosenblüte der Saison:

Erfreut hat mein Herz aber auch, dass uns mal wieder ein Kleiber besuchte. Netterweise flog er gerade das Vogelhäuschen an, als der Michelmann am Fenster stand und meine Kamera zufällig neben ihm auf dem Esszimmertisch lag.

Und mit diesen vielen Fotos aus dem Reich der wilden Tiere wünsche ich Ihnen einen schönen Tag!

Es tanzen die Akeleien im Wind

Habe ich Ihnen schon verraten, dass ich Akeleien liebe? Ich freue mich jedes Jahr auf’s Neue, dass sie in allen Beeten wieder auftauchen. Immer an neuen Stellen und jede Blüte sieht wieder anders in Form und Farbe aus.

In den letzten Tagen ging stetig ein leichter Wind, so dass sich die Pflanzen die meiste Zeit hin und her wogen als tanzten sie im Wind.

Quak

Frösche sind auch Tiere, die ich sehr gerne beobachte. Diesen Frosch haben wir letzte Woche beim Spaziergang in Bad Doberan gesehen.

Wer an einem Teich mit vielen Fröschen lebt, ist vielleicht weniger begeistert wegen der Lautstärke, die die Frösche mit ihren Schallblasen verursachen.

Aber lustig anzusehen sind sie in jedem Fall.