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… ganz ohne Schreckensmomente wie in den letzten beiden Tagen. Stattdessen lief alles wunderbar geschmiert, so dass ich diesen schönen Frühlingstag bestmöglich genießen konnte. Der Zug, der mich in die große Stadt brachte, kam nämlich gerade so pünktlich an, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes die Straßenbahn in der letzten Sekunde erwischte, die mich an das andere Ende der großen Stadt bringt. Dort habe ich dann immer noch einen Fußweg von zehn Minuten vor mir. Auf diesem Weg meinten es alle Ampeln gut mit mir und so war ich zehn Minuten früher im Büro als sonst. Das hat mich sehr gefreut, weil ich so zehn Minuten eher Feierabend hatte. Diese zehn Minuten habe ich dafür genutzt, auf dem Heimweg nicht direkt zum Bahnhof zu fahren, sondern bereits früher aus der Straßenbahn zu steigen und durch die Sonne zu meinem Zug zu spazieren.

handlettering

Auch dieser Zug fuhr pünktlich ein, so dass ich mir einen gemütlichen Platz auswählen konnte. Dort zückte ich gleich meinen Block und einen Bleistift, um Buchstaben zu zeichnen. Im Zug ruppelt es zwar ganz schön, aber da ich in diesem Block nur Schriften ausprobiere, die ich zuhause dann irgendwann “richtig” mit meinen Farbstiften noch einmal zeichnen möchte, macht das gar nichts. Für diese Skizzen habe ich einen prima Block gefunden. In ihm sind keine Linien oder Kästchen gedruckt, sondern nur ganz unauffällige Pünktchen. Damit brauche ich keine Hilfslinien zeichnen.

zugbegleiter01

Es begab sich heute mal wieder, dass sich auf der anderen Seite des Ganges ein Herr niederließ, der meinte, seine Schuhe ausziehen und die Füße hochlegen zu müssen. Ich mag das nicht so sehr, weil ich finde, dass es anderen Reisenden gegenüber nicht sehr höflich ist. Hässlich ist auch, dass die Socken immer Löcher haben. Jedenfalls war es beim letzten Mal auch so. Besteht da vielleicht ein Zusammenhang zwischen Loch im Strumpf und dem Bedürfnis die Füße hochlegen zu müssen? Ich weiß es nicht, weil ich statt mit Löchern in den Strümpfen höchtens mit gestopften Socken herumlaufe. Sie vielleicht?

zugbegleiter02

Auch in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes und bei uns zuhause schien die Sonne. Herrlich! Deshalb blühten auch die Krokusse, die ich vor vielen Jahren in den Rasen vor unserem Hause gesetzt habe, ganz fleißig.

Krokusse

Die sehen wirklich prima aus, weil sie sich im Laufe der Jahre ganz stark vermehrt haben. Leider ist der Rasen noch nicht so hübsch. Aber trotzdem sieht es nett auf dem Grünstreifen vor unserem Haus aus.

Krokusse

Auch in unserem Vorgarten blühen die Krokusse ganz fleißig und die Hyazinthenblüten sind auch schon ein bisschen zu sehen.

Krokusse

Der Michelmann hat diesen Vorfrühlingstag wie gestern für eine Tour genutzt. Mir selbst ist es noch zu kalt dafür. Da bin ich doch ein Luxusweib. Ich habe die Sonne lieber in meinem Garten genossen und mich an meinen Blümchen erfreut.

Ich hoffe, Sie hatten auch einen schönen frühlingshaften Tag und konnten die Sonne genießen. Für mich war es ein weiterer Vorgeschmack auf den Frühling. Am Wochenende ist immerhin der meteorologische Frühlingsanfang. Auch wenn erst einmal wieder Sturm und Kälte angesagt ist, bin ich schon ein wenig in Frühlingsstimmung. Vielleicht werde ich mir am Wochenende ein paar Frühlingsblumen für das Haus kaufen, die ich später dann in den Garten setze. Als ersten “Blumenstrauß der Woche” in diesem Jahr.

Für heute wünsche ich Ihnen einen gemütlichen Abend und morgen einen guten Start in das Wochenende. Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster.

sofa

Heute habe ich mir Langeweile gegönnt. Genug Aufregung und Arbeit Beschäftigung hatte ich in den letzten beiden Tagen genug. Außerdem ist mein Rebell seit gestern Nacht wieder etwas zickig. Also habe ich es mir am Nachmittag auf dem Sofa gemütlich gemacht und nichts Besonderes getan – ein wenig lesen, ein paar Buchstaben malen und sogar Fernsehen gucken. Manch einer mag dies langweilig nennen. Ich nenne es das süße Nichtstun genießen. Das darf auch mal sein, finde ich.

… als der alte Mann mit dem Rollator im Zeitlupentempo über die Straßenbahnschienen schlich.  Glücklicherweise konnte die Bahn rechtzeitig bremsen.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

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Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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