Neues von der Fensterbank

An diesem Wochenende zeigt sich das Wetter in der Lüneburger Heide sehr winterlich. Ein Hauch von Schnee am frühen morgen und eisige Temperaturen. Wie gut, dass wir die Sonne gestern so gut ausgenutzt haben. Am Vormittag habe ich das Schnittgut vom Roten Hartriegel für das neue Hochbeet zerkleinert. An den zwei Tagen zuvor haben erst ich, dann der Michelmann diesen Hartriegel kräftig gestutzt, nachdem er sich im letzten Jahr so ausgebreitet hat, dass er den beiden Zieräpfeln zuviel Platz wegnahm. Es ist ein riesiger Berg geworden, der in den Untiefen des Hochbeetes fast komplett verschwunden ist.

Gestern Nachmittag haben wir uns – warm eingepackt – die erste Landpartie des Jahres gegönnt. Schön war es! Zwischendurch haben wir einen kurzen Zwischenstopp bei den Schwiegereltern gemacht, für einen kleinen Plausch an der Haustür auf Abstand. So finden heutzutage Familientreffen statt…

Heute verbringen wir den Tag gemütlich zuhause. Ich habe es endlich geschafft, die Wetteraufzeichnungen, die der Michelmann freundlicherweise jeden Tag für mich notiert, ins Gartengeflüster zu übertragen. Sogar der Januar fehlte noch, aber zusammen mit dem Eintrag für Februar ist nun alles komplett. Ich mag es immer sehr, das Klima der einzelnen Jahre zu vergleichen. Deshalb führen wir unsere Wetteraufzeichnungen noch immer so akribisch.

Zu berichten habe ich von meiner Fensterbank, dass die Paprikasaat sehr gut aufgegangen ist, auch die zwei Sorten vom Vorjahr. 39 Paprikababys sind es geworden. Eigentlich sogar 40, aber eins ist abgeknickt und verschieden.

An der Paprikapflanze, die ich überwintert habe, zeigen sich die ersten Fruchtansätze. Das finde ich aufregend, denn auch dies ist ein kleines Experiment für mich. Noch nie zuvor habe ich nämlich eine Gemüsepflanze durch den Winter gebracht. Leider fehlt im Haus der Platz, aber da diese Pflanze wie auch die Chilipflanze im letzten Jahr so klein blieben, dass ich sie in einen Topf pflanzen konnte, konnte ich das Überwintern gut ausprobieren. Beide Pflanzen stehen inzwischen im eigenen Topf und ich hoffe, dass auch die Chilipflanze bald die ersten Blüten zeigt.

4 Gedanken zu „Neues von der Fensterbank

  1. Beim Lesen des Artikels fiel mir ein dass ich von der tollen Chilipflanze die erst spät frückte getragen hatte, Kerne aufbewart hatte. Also rasch auf den Balkon und einen Topf mit Erde gefüllt und gewässtern. In der Küche dann vier Kerne, schön mit Zahnstochern markiert, eingebracht. Jetzt steht er erstmal auf der Wohnzimmerfesterbank. Solange kein grün dran ist, sind sie vor den Fellnasen sicher. Soäter wird man sehen. Durch den Kälteeinbruch habe ich alle meine Kübel ins Wohnzimmer verfrachtet. Die Zucchini und die Erbsen „gucken“ schon raus

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