Gedanken zum Jahreswechsel

Nur noch wenige Tage, bis dieses Jahr endet, das uns allen so viel abverlangt hat. „Endlich“ wird der ein oder die andere denken. Trotzdem hoffe ich, dass Sie die Weihnachtstage und die Tage zwischen den Jahren entspannt und fröhlich genießen können.

Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Weihnachtsfest – egal, wie Sie es feiern. Ob allein oder im Kreise der Familie, haben Sie eine schöne Zeit mit ganz vielen Glücksmomenten, die ablenken von dem, was Sie vielleicht belastet oder traurig macht. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen einen guten Start und ganz viel Zuversicht. Auch, wenn die Pandemie uns bestimmt noch im neuen Jahr begleiten wird, so wünsche ich uns allen, dass es wieder einfacher und schöner für uns wird. So unbeschwert wie noch im letzten Jahr werden wir sicherlich auch 2021 nicht leben. Aber ich wünsche uns, dass wir die neue Chance nutzen, die jeder Jahreswechsel bietet, und es ein gutes Jahr werden lassen. Lassen Sie es uns so gestalten, dass es für alle ein gesundes, fröhliches, freundliches und friedliches Jahr wird, in dem wir uns unterstützen, aufmerksam sind und schwere Zeiten gemeinsam verbringen und überstehen, auch wenn es vielleicht nur mit Abstand möglich ist.

In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihre Treue und freue mich auf ein Wiederlesen im nächsten Jahr. Alles Liebe Ihre Frau Landgeflüster.

Spekulatiusgebäck mit Pekannüssen

Zum vierten Advent möchte ich Ihnen ein wunderbares Weihnachtsgebäck vorstellen, das wir in der letzten Woche zum ersten Mal überhaupt in unserer kleinen Pâtisserie Landgeflüster gebacken haben. Ich hatte für diesen Eintrag wie immer einige Fotos von der Zubereitung und den fertigen Gebäckstücken fotografiert. Dummerweise habe ich sie versehentlich gelöscht. Deshalb kann ich Ihnen heute nur zwei Bilder von dem Gebäck zeigen, das wir bis heute noch nicht verspeist haben. Und das ist nicht viel, was aber beweist, dass es uns sehr gut schmeckt. Ursprünglich waren es eine kleine Tarte, zwei noch kleinere Tartelettes und ein Teller voller Sternenplätzchen.

Die Zutaten für den süßen Mürbeteig:

  • 120 Gramm kalte Butter
  • 250 Gramm Mehl
  • 60 Gramm Zucker *
  • 50 ml Wasser
  • 1 Prise Salz

Die Zutaten zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in die Formen verteilen. Wenn Sie mögen, behalten Sie ein bisschen Teig für die Deko und auch für Plätzchen zurück. Den Teig in den Formen mehrmals mit der Gabel einstechen, etwa 10 min. bei 180°C vorbacken und danach auskühlen lassen.

Die Zutaten für den Belag:

  • 75 Gramm Butter
  • 75 Gramm Zucker
  • 25 Gramm Ahornsirup
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 1 Ei
  • 2 TL Speisestärke
  • Pekannüsse
  • Cranberrys
  • Puderzucker zum Besträuen

Den Zucker mit dem Vanillemark, Zimt, Spekulatius, Ahornsirup sowie dem Ei zu einer cremigen Masse rühren. Parallel die Butter auf dem Herd im Topf schmelzen und dort hinein die Creme geben. Zum Schluss die Speisestärke einrühren.

Jetzt auf den Teig in den Formen verteilen oder die Kekse damit bestreichen. Darauf die Pekannüsse und Cranberry legen (für die Plätzchen vorher grob hacken) und leicht in die Masse drücken.

Die Küchlein 20 Minuten bei 180°C fertigbacken. Die Kekse brauchen 10 Minuten. Nachdem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

*Ich habe Rübenzucker verwendet, weil wir umgeben von Zuckerrübenfeldern leben und versuchen, möglichst auf regionale Produkte zurückzugreifen. Alternativ eignet sich natürlich auch jeder andere Zucker.

Ich wünsche Ihnen einen schönen vierten Advent!

Festhalten an Traditionen

Auch in diesem verrückten Jahr versuchen wir unsere langjährigen Traditionen zu pflegen, soweit es in der aktuellen Situation überhaupt möglich ist. Alles ist jetzt anders, um so wichtiger sind mir unsere Rituale. Dazu zählt auch der Besuch der schönsten Stadt im Norden in der Adventszeit. In den Jahren zuvor sind wir meistens am ersten Adventswochenende gefahren, um die Weihnachtsparade sehen zu können. Die fand in diesem Jahr natürlich nicht statt, aber der Verkauf des kleinen Teddys zur Unterstützung der AIDS-Hilfe und auch die Einrichtung des Benefizladens des Hamburg Leuchtfeuer im Levantehaus. Beides ist ebenfalls fester Bestandteil dieses Adventsbesuchs und Anlass genug für uns, auch in diesem Jahr in den Norden zu fahren. Allerdings nicht an einem Adventswochenende. Nein, wir haben uns für die Fahrt den letzten Donnerstag und Uhrzeiten ausgesucht, in der die Züge erwartungsgemäß leer sind. So konnten wir fast allein im Abteil bereits im Zug Abstand halten und auch in Hamburg selbst war dies auf allen unseren Wegen möglich.

Noch nie habe ich die Stadt so menschenleer gesehen! Besonders Sankt Pauli und die Landungsbrücken waren wie ausgestorben. An diesem Tag wurde mir die Pandemie so deutlich wie noch nie vor Augen geführt. Es war zwar für mich, die sich in Menschenmassen extrem unwohl fühlt, sehr gemütlich und entspannend, aber gleichzeitig ziemlich gruselig und erschreckend. So zurückgezogen wie wir seit März leben, spüren wir die Auswirkungen ja fast nur vor dem Fernseher.

Das Wetter passte perfekt zu der Stimmung in der Stadt. Es war grau und sehr trübe, so dass ich auf viele Fotos verzichtet habe und nur wenige Impressionen mitgebracht habe. Mit diesen Bildern von unserem ersten (!) Ausflug des Jahres in eine große Stadt wünsche Ihnen ein wundervolles drittes Adventswochenende.

 

Advent in der Kleinstadt vor den Toren unsers Dorfes

Manchmal braucht es nur ein bisschen Sonnenschein, um die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes erstrahlen zu lassen. Oft wirkt sie traurig und ungepflegt, denn auch sie leidet unter Leerstand und unachtsamen Menschen, die ihre Kippen und Unrat nicht in die Mülleimer werfen, von den es wirklich nicht wenige gibt. In der letzten Woche war das Licht an einem Tag besonders schön, so dass der Michelmann mit mir durch die Innenstadt spazieren musste, damit ich ein paar Fotos machen konnte. Sehen Sie diese als meine Liebeserklärung an diese arme kleine Stadt an, die ganz viel Potential hat…..

Spaziergang am Oldenstädter See

Er ist einfach in jeder Jahreszeit schön! Und deshalb dürfen Sie mich auch bei diesem winterlichen Spaziergang begleiten.