Marzipan-Mohn-Torte

Wie immer, wenn wir Ostern zuhause bleiben, darf der Michelmann sich eine Ostertorte wünschen. Seine Wahl fiel auf eine Marizpan-Mohn-Torte, für die ich einen Mohnbiskuitboden in einer 18 cm ∅ Springform gebacken habe.

Die Zutaten:

  • 3 Eier
  • 60 Gramm Zucker
  • 2 EL heißes Wasser
  • 70 Gramm Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 40 Gramm gemahlener Mohn
  • Konfitüre nach Wahl
  • 300-400 ml Sahne
  • 2 TL (selbstgemachten) Vanillezucker
  • 200 Gramm Marzipanrohmasse

Für den Tortenboden zunächst die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit dem Wasser und Zucker schaumig schlagen, anschließend das Mehl mit dem Backpulver in die Eigelbmasse sieben und unterrühren. Nun den Mohn vorsichtig in den Eischnee mischen und danach vorsichtig unter die Eigelbmasse heben. Zum Schluss den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben und bei 150° Umluft im vorgeheizten Ofen 35-40 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem  Vanillezucker steifschlagen.

Nach dem Backen den Tortenboden auskühlen lassen und zweimal durchschneiden. Nun den untersten Boden zunächst mit Konfitüre, dann mit Sahne bestreichen, den zweiten Boden daraufsetzen und auch diesen wieder mit Konfitüre und Sahne bestreichen. Jetzt den letzten Boden aufsetzen, die Sahne kuppelförmig darauf verteilen und zum Schluss die Torte mit der ausgerollten Marzipanrohmasse bedecken und verzieren.

Ich wünsche Ihnen ein wunderschönes Osterfest!

März 2021

Und wieder ist ein Monat vorbei. Irgendwie war es wettertechnisch ein klassischer April mit allem, was der Wettermann bieten kann: Sonne, Regen, Schnee, Hagel, Sturmböen, Gewitter, Kälte und Wärme. Nach einem sehr kalten Start endet der März mit sommerlichen Temperaturen. Wenigstens das bringt Abwechslung in unser heruntergefahrenes Leben. Absolute Höhepunkte waren dabei die ersten beiden Abendessen im Garten, drei kleine Landpartien und die „Einweihung“ des Gartenwohnzimmers. Es war keine richtige Einweihung, weil es ja dauerhaft eingerichtet ist, sondern eher das Herrichten und der erste Aufenthalt, liegend und lesend auf dem Sofa.

Apropos lesen: auch in diesem Monat habe ich viel gelesen, siebzehn Bücher insgesamt. Ich bin immer wieder erstaunt, dass ich sogar Exemplare in meinem Regal finde, die ich noch nie gelesen habe. Da ich im März so eine Leseratte war, blieb an Schlechtwettertagen nicht viel Zeit für Filme oder Serien, aber eine kleine Empfehlung habe ich doch. Den Film „Almost wanted man“ mit dem großartigen Philip Seymour Hoffman finde ich sehenswert, genau wie die Originalserie „House of cards“, die mir in der englischen Version viel besser gefällt als in der aufgeblähten amerikanischen Neuverfilmung. Auch die nächsten zwei Folgen der zweiten Staffel von „Der junge Inspector Morse“ haben mir sehr gefallen. Ich liebe diese Serie. Gespannt war ich auf die Serie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, da hat mir aber der Film aus dem Jahre 1981 viel besser gefallen, den ich übrigens auch noch einmal gesehen habe und wesentlich authentischer finde.

Kurz erwähnen möchte ich auch noch das Thema Fastenzeit. Wenn Sie bereits länger im Landgeflüster lesen, dann wissen Sie, dass ich seit 2001 jedes Jahr während der Fastenzeit auf alle möglichen Genussmittel verzichte. In diesem Jahr, wo uns die Pandemie so einschränkt und zum Verzicht zwingt, gönne ich mir zum ersten mal wieder alles, bis auf Alkohol. Da ich sowieso wenig Kuchen, Süßwaren, Softgetränke und andere Naschereien zu mir nehme, waren es trotzdem sehr gesunde sieben Wochen für mich. Die letzten Tage der Fastenzeit sind eingeläutet.

Meine Rückschau auf den März beende ich nun mit einer kleinen Galerie mit Impressionen aus unserem Garten, die ich in den letzten drei Tagen gesammelt habe.

Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes, fröhliches Osterfest!

Ein Jahr voller Blüten ~ Frühlingsbeginn

Der Wettermann hat den kalendarischen Frühlingsanfang in der Lüneburger Heide etwas ignoriert, aber heute ist es herrlich frühlingshaft mild und sonnig.

Die frühen Krokusse und ersten Schneeglöckchen sind bereits verblüht, und dennoch zeigt sich der Garten sehr blühfreudig. Ich liebe es sehr. Gerade in diesem Frühjahr, in dem wir fast die ganze Zeit zuhause verbringen, freue ich mich über jede Abwechslung im Garten. Glücklich macht mich, dass sich so viele Frühlingsblüher selbst ausgesät bzw. verbreitet haben. Eine kleine Auswahl dieser Blütenpracht habe ich in dieser Galerie eingefangen:

Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen Start in den Frühling!

Ein Jahr voller Blüten

Impressionen von meinem heutigen Gartenspaziergang, enstanden am Helleborus-Beet am Sitzplatz unter dem Mirabellenbaum:

Neues von der Fensterbank

An diesem Wochenende zeigt sich das Wetter in der Lüneburger Heide sehr winterlich. Ein Hauch von Schnee am frühen morgen und eisige Temperaturen. Wie gut, dass wir die Sonne gestern so gut ausgenutzt haben. Am Vormittag habe ich das Schnittgut vom Roten Hartriegel für das neue Hochbeet zerkleinert. An den zwei Tagen zuvor haben erst ich, dann der Michelmann diesen Hartriegel kräftig gestutzt, nachdem er sich im letzten Jahr so ausgebreitet hat, dass er den beiden Zieräpfeln zuviel Platz wegnahm. Es ist ein riesiger Berg geworden, der in den Untiefen des Hochbeetes fast komplett verschwunden ist.

Gestern Nachmittag haben wir uns – warm eingepackt – die erste Landpartie des Jahres gegönnt. Schön war es! Zwischendurch haben wir einen kurzen Zwischenstopp bei den Schwiegereltern gemacht, für einen kleinen Plausch an der Haustür auf Abstand. So finden heutzutage Familientreffen statt…

Heute verbringen wir den Tag gemütlich zuhause. Ich habe es endlich geschafft, die Wetteraufzeichnungen, die der Michelmann freundlicherweise jeden Tag für mich notiert, ins Gartengeflüster zu übertragen. Sogar der Januar fehlte noch, aber zusammen mit dem Eintrag für Februar ist nun alles komplett. Ich mag es immer sehr, das Klima der einzelnen Jahre zu vergleichen. Deshalb führen wir unsere Wetteraufzeichnungen noch immer so akribisch.

Zu berichten habe ich von meiner Fensterbank, dass die Paprikasaat sehr gut aufgegangen ist, auch die zwei Sorten vom Vorjahr. 39 Paprikababys sind es geworden. Eigentlich sogar 40, aber eins ist abgeknickt und verschieden.

An der Paprikapflanze, die ich überwintert habe, zeigen sich die ersten Fruchtansätze. Das finde ich aufregend, denn auch dies ist ein kleines Experiment für mich. Noch nie zuvor habe ich nämlich eine Gemüsepflanze durch den Winter gebracht. Leider fehlt im Haus der Platz, aber da diese Pflanze wie auch die Chilipflanze im letzten Jahr so klein blieben, dass ich sie in einen Topf pflanzen konnte, konnte ich das Überwintern gut ausprobieren. Beide Pflanzen stehen inzwischen im eigenen Topf und ich hoffe, dass auch die Chilipflanze bald die ersten Blüten zeigt.