Marzipan-Mohn-Torte

Wie immer, wenn wir Ostern zuhause bleiben, darf der Michelmann sich eine Ostertorte wünschen. Seine Wahl fiel auf eine Marizpan-Mohn-Torte, für die ich einen Mohnbiskuitboden in einer 18 cm ∅ Springform gebacken habe.

Die Zutaten:

  • 3 Eier
  • 60 Gramm Zucker
  • 2 EL heißes Wasser
  • 70 Gramm Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 40 Gramm gemahlener Mohn
  • Konfitüre nach Wahl
  • 300-400 ml Sahne
  • 2 TL (selbstgemachten) Vanillezucker
  • 200 Gramm Marzipanrohmasse

Für den Tortenboden zunächst die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit dem Wasser und Zucker schaumig schlagen, anschließend das Mehl mit dem Backpulver in die Eigelbmasse sieben und unterrühren. Nun den Mohn vorsichtig in den Eischnee mischen und danach vorsichtig unter die Eigelbmasse heben. Zum Schluss den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben und bei 150° Umluft im vorgeheizten Ofen 35-40 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem  Vanillezucker steifschlagen.

Nach dem Backen den Tortenboden auskühlen lassen und zweimal durchschneiden. Nun den untersten Boden zunächst mit Konfitüre, dann mit Sahne bestreichen, den zweiten Boden daraufsetzen und auch diesen wieder mit Konfitüre und Sahne bestreichen. Jetzt den letzten Boden aufsetzen, die Sahne kuppelförmig darauf verteilen und zum Schluss die Torte mit der ausgerollten Marzipanrohmasse bedecken und verzieren.

Ich wünsche Ihnen ein wunderschönes Osterfest!

Knäckebrot

Den eisigen Vormittag habe ich gestern genutzt, um Knäckebrot zu backen. Die Anregung dafür bekam ich am Vorabend in der Sendung „Das große Backen„, die wir ab und an sehen, wenn gerade nichts anderes anliegt.

Fast alle Zutaten hatte ich im Hause und das, was fehlte, habe ich einfach ersetzt. Und weil das Knäckebrot sehr lecker und das Rezept so pupsieinfach , stelle ich es Ihnen heute als kleine Anregung vor. Sie wissen ja vielleicht, dass ich fluxe Rezepte wie dieses liebe. Daher passt es perfekt in meine Sammlung hier im Landgeflüster.

Meine Zutaten:

  • 200 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 200 Gramm Haferflocken
  • 50 Gramm Sesam
  • 200 Gramm Sonnenblumenkerne
  • 80 Gramm Leinsamen
  • 2 TL Salz
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 3 EL Olivenöl
  • 375 ml Wasser

Zunächst die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen, dann die Öle sowie das Wasser hinzufügen und alles gut miteinander vermengen. Den Ofen auf 225°C Umluft vorheizen.

Jetzt wird die Masse auf zwei Bleche (ohne Backpapier!) etwa 3 mm dick verteilt und beide Bleche gleichzeitig 5 Minuten gebacken. Danach den Ofen auf 175°C stellen, das Knäckebrot in Rechtecke schneiden und weitere 20-30 Minuten backen.

Im Orginalrezept war die zweite Backzeit mit 20 Minuten angegeben, aber in dem sollte der Ofen auch als erstes vorgeheizt werden. Weil ich die Vorzeitzeit verkürzt habe, durfte mein Knäckebrot 10 Minuten länger backen, obwohl ich den Teig nicht ganz gleichmäßig verteilt habe und das Knäckebrot teilweise dünner als 3 mm ist.

Da wir beide das Ergebnis ganz prima finden, werde ich jetzt öfter Knäckebrot backen – als Beilage zum Frühstück, aber auch als Knapperspaß. Genug Variationsmöglichkeiten bietet das Rezept, so dass es immer ein wenig anders schmecken und nicht langweilig werden wird.

Spekulatiusgebäck mit Pekannüssen

Zum vierten Advent möchte ich Ihnen ein wunderbares Weihnachtsgebäck vorstellen, das wir in der letzten Woche zum ersten Mal überhaupt in unserer kleinen Pâtisserie Landgeflüster gebacken haben. Ich hatte für diesen Eintrag wie immer einige Fotos von der Zubereitung und den fertigen Gebäckstücken fotografiert. Dummerweise habe ich sie versehentlich gelöscht. Deshalb kann ich Ihnen heute nur zwei Bilder von dem Gebäck zeigen, das wir bis heute noch nicht verspeist haben. Und das ist nicht viel, was aber beweist, dass es uns sehr gut schmeckt. Ursprünglich waren es eine kleine Tarte, zwei noch kleinere Tartelettes und ein Teller voller Sternenplätzchen.

Die Zutaten für den süßen Mürbeteig:

  • 120 Gramm kalte Butter
  • 250 Gramm Mehl
  • 60 Gramm Zucker *
  • 50 ml Wasser
  • 1 Prise Salz

Die Zutaten zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in die Formen verteilen. Wenn Sie mögen, behalten Sie ein bisschen Teig für die Deko und auch für Plätzchen zurück. Den Teig in den Formen mehrmals mit der Gabel einstechen, etwa 10 min. bei 180°C vorbacken und danach auskühlen lassen.

Die Zutaten für den Belag:

  • 75 Gramm Butter
  • 75 Gramm Zucker
  • 25 Gramm Ahornsirup
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 1 Ei
  • 2 TL Speisestärke
  • Pekannüsse
  • Cranberrys
  • Puderzucker zum Besträuen

Den Zucker mit dem Vanillemark, Zimt, Spekulatius, Ahornsirup sowie dem Ei zu einer cremigen Masse rühren. Parallel die Butter auf dem Herd im Topf schmelzen und dort hinein die Creme geben. Zum Schluss die Speisestärke einrühren.

Jetzt auf den Teig in den Formen verteilen oder die Kekse damit bestreichen. Darauf die Pekannüsse und Cranberry legen (für die Plätzchen vorher grob hacken) und leicht in die Masse drücken.

Die Küchlein 20 Minuten bei 180°C fertigbacken. Die Kekse brauchen 10 Minuten. Nachdem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

*Ich habe Rübenzucker verwendet, weil wir umgeben von Zuckerrübenfeldern leben und versuchen, möglichst auf regionale Produkte zurückzugreifen. Alternativ eignet sich natürlich auch jeder andere Zucker.

Ich wünsche Ihnen einen schönen vierten Advent!

Ein feiner fluxer Lebkuchen

Am Wochenende habe ich diesen gar so leckeren Lebkuchen gebacken, den es bei uns jedes Jahr im Advent gibt, seitdem ich das Rezept vor ganz langer Zeit in einer Zeitschrift gefunden und leicht abgewandelt ausprobiert habe. Hier das Rezept für Sie:

Die Zutaten:

  • 500 Gramm Mehl
  • 1 Päckchen Weinsteinpulver
  • 300 Gramm Zucker
  • 3 EL Kakaopulver (ungesüßt)
  • 20 Gramm Lebkuchengewürz
  • 1/2 Liter Milch *
  • 3 EL neutrales Speiseöl

* Der Lebkuchen lässt sich wunderbar als vegane Leckerei zubereiten, in dem Sie einfach eine pflanzliche Ersatzmilch Ihrer Wahl verwenden.

Zunächst die trockenen Zutaten vermischen, danach Milch sowie Öl hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen glatten Teig verrühren.

Den Lebuchenteig auf ein mit Backpapier ausgelegetes Blech verteilen. Wenn der Lebkuchen höher werden soll, verkleinern Sie die Fläche des Backblechs mit einer Abtrennung oder einer Backform. Nun – je nach Höhe – 20-25 Minuten bei 180°C backen.

Wenn der Kuchen gebacken und abgekühlt ist, Konfitüre im Wasserbad schmelzen und gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Wir selbst mögen unseren Lebkuchen lieber schlicht, deshalb nehmen wir keine weiteren Dekorationszutaten. Ihrer Phantasie sind hier aber keine Grenzen gesetzt. Wenn die Kuvertüre fest geworden ist, können Sie den Lebkuchen in Stückchen schneiden und schön anrichten. Wir haben die Stücke nach dem Foto noch einmal durchgeschnitten, damit sie nicht zu groß sind.
 

ein feines Sommergebäck

Wenn wir in diesem Jahr auch nicht in die Heimat unseres Herzens fahren können, so möchten wir trotzdem nicht auf die feinen Leckereien französischer Pâtisserien verzichten. Und deshalb habe ich für das Wochenende wieder einmal Madeleines gebacken. Sie sehen nicht nur hübsch aus, sondern schmecken sehr lecker zu Tee, Kaffee oder auch einfach nur so. Ich stelle das Rezept als Anregung für Sie ein, auch wenn Madeleines in einer besonderen Backform gebacken werden, die Sie bestimmt nicht haben. Alternativ können Sie ja auch Minimuffinformen oder andere kleine Backformen verwenden.

Die Zutaten:

  • 2-3 Eier (je nach Größe)
  • 150 Gramm Vanillezucker (alternativ Zucker mit Vanillezucker aus der Tüte)
  • 125 Gramm ganz weiche Butter
  • 150 Gramm Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver

Zunächst die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, danach die Butter hinzufügen und weiterrühren. Zum Schluss das Mehl und das Backpulver unterrühren.

Die Madeleinesbleche gut einfetten und einen EL Teig in jede Mulde füllen. Nun die Madeleines etwa 10 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200 ° C (Umluft 180 ° C) backen. Das Gebäck nach dem Backen gleich aus der Form nehmen (vorsichtig stürzen, dann rutschen sie ganz leicht hinaus)

Wir haben so oft Madeleines bei unseren Ausflügen und Wanderungen in Frankreich gegessen, dass ich beim Verspeisen beginne, in Erinnerungen zu schwelgen…. Ich freue mich schon so auf das nächste Jahr, das uns hoffentich wieder mehr Reisefreiheit bescheren wird…..