März 2021

Und wieder ist ein Monat vorbei. Irgendwie war es wettertechnisch ein klassischer April mit allem, was der Wettermann bieten kann: Sonne, Regen, Schnee, Hagel, Sturmböen, Gewitter, Kälte und Wärme. Nach einem sehr kalten Start endet der März mit sommerlichen Temperaturen. Wenigstens das bringt Abwechslung in unser heruntergefahrenes Leben. Absolute Höhepunkte waren dabei die ersten beiden Abendessen im Garten, drei kleine Landpartien und die „Einweihung“ des Gartenwohnzimmers. Es war keine richtige Einweihung, weil es ja dauerhaft eingerichtet ist, sondern eher das Herrichten und der erste Aufenthalt, liegend und lesend auf dem Sofa.

Apropos lesen: auch in diesem Monat habe ich viel gelesen, siebzehn Bücher insgesamt. Ich bin immer wieder erstaunt, dass ich sogar Exemplare in meinem Regal finde, die ich noch nie gelesen habe. Da ich im März so eine Leseratte war, blieb an Schlechtwettertagen nicht viel Zeit für Filme oder Serien, aber eine kleine Empfehlung habe ich doch. Den Film „Almost wanted man“ mit dem großartigen Philip Seymour Hoffman finde ich sehenswert, genau wie die Originalserie „House of cards“, die mir in der englischen Version viel besser gefällt als in der aufgeblähten amerikanischen Neuverfilmung. Auch die nächsten zwei Folgen der zweiten Staffel von „Der junge Inspector Morse“ haben mir sehr gefallen. Ich liebe diese Serie. Gespannt war ich auf die Serie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, da hat mir aber der Film aus dem Jahre 1981 viel besser gefallen, den ich übrigens auch noch einmal gesehen habe und wesentlich authentischer finde.

Kurz erwähnen möchte ich auch noch das Thema Fastenzeit. Wenn Sie bereits länger im Landgeflüster lesen, dann wissen Sie, dass ich seit 2001 jedes Jahr während der Fastenzeit auf alle möglichen Genussmittel verzichte. In diesem Jahr, wo uns die Pandemie so einschränkt und zum Verzicht zwingt, gönne ich mir zum ersten mal wieder alles, bis auf Alkohol. Da ich sowieso wenig Kuchen, Süßwaren, Softgetränke und andere Naschereien zu mir nehme, waren es trotzdem sehr gesunde sieben Wochen für mich. Die letzten Tage der Fastenzeit sind eingeläutet.

Meine Rückschau auf den März beende ich nun mit einer kleinen Galerie mit Impressionen aus unserem Garten, die ich in den letzten drei Tagen gesammelt habe.

Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes, fröhliches Osterfest!

Ein Jahr voller Blüten

Impressionen von meinem heutigen Gartenspaziergang, enstanden am Helleborus-Beet am Sitzplatz unter dem Mirabellenbaum:

Februar 2021

Nun ist er da, der meteorologische Frühling. Nachdem wir im Februar an einigen Tagen schon frühlingshafte Temperaturen genießen durften, beginnt der März kalt und grau. Das ist aber fein für mich, weil ich es besser finde, wenn sich das Klima annähernd normal zeigt.

Der Februar war bei uns stimmungsmäßig ein schöner Monat. Wir haben viel Zeit bei Spaziergängen in der Natur, aber auch im Garten bei unseren Projekten Werkstatt und Gewächshaus verbracht. Klar, welche anderen Aktivitäten bleiben uns auch bei den aktuellen Einschränkungen hier auf dem platten Lande? Noch ist das Wetter zu ungemütlich für Landpartien, die uns wieder stärker p.P. das Gefühl von Freiheit bringen werden.

Im Garten blühen viele Winterlinge, Schneeglöckchen, die ersten Krokusse und auch einige Helleborus. Seit dieser Woche zeigt auch meine Lieblingssorte ihre wunderschöne Blüte. Die Pflanze hatte ich im letzten März bei einem meiner letzten Arbeitstage in der großen Stadt als Blumenstrauß der Woche gekauft. Ich freue mich sehr, dass sie gleich im zweiten Jahr wieder blüht. So ein Glück hatte ich früher nicht.

Auch im Februar habe ich fleißig in meinem Bücherregal gestöbert und sogar zwölf Bücher gelesen. Okay, ich gebe zu, ich habe mir die dünneren Exemplare ausgewählt. Im Januar waren nämlich einige Bücher dabei, die sehr dick und thematisch auch anstrengend zu lesen waren. Das Buch, das mich von allen am meisten beeindruckt hat war „Nirgendwo in Afrika“ von Stefanie Zweig. Erst dieses Mal fiel mir der Hinweis auf, dass es noch den zweiten Teil dieser Familiengeschichte gibt („Irgendwo in Deutschland“). Ich habe es gleich auf meine Bücherwunschliste geschrieben.

Da ich lieber gezielt Filme sehe als Fernsehen, haben wir in auch diesem Monat wieder einige gesehen. Die Vier, die mir am besten gefielen, sind: 1. „Decendants – Familie und andere Angelegenheiten“, 2. “ ’71“, 3. „Ehre der Familie“ und 4. „The Music never stop“. Mir fällt auf, alle handeln irgendwie auch vom Tod, das ist aber Zufall.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den März und einen Monat voller Glücksmomente.

Januar 2021

Der Januar verabschiedet sich mit traumhaften Winterwetter. So viel Schnee gab es seit sieben oder acht Jahren nicht mehr, dazu strahlender Sonnenschein, herrliche klare Luft und Temperaturen bis -12 °! Schöner kann Winter nicht sein! Ich habe in den letzten beiden Tagen soooo viele Fotos gemacht, weil ich mich einfach nicht sattsehen konnte an den Farben und dem tollen Licht! Gestern haben wir einen schönen langen Spaziergang im Dorf gemacht und heute beim Sonnenaufgang eine Schneewanderung über Felder und Wiesen. Einige Impressionen werde ich in den nächsten Tagen zeigen, wenn ich die Fotos sortiert habe.

Dieser Monat war wirklich schön, auch wenn er coronabedingt wenig Abwechslung bot. Neben täglichem Sport und Spaziergängen, habe ich zehn Bücher gelesen und mindestens genauso viele Filme gesehen. Die Bücher stammen aus meinem eigenen Regal, denn ich bin seit Januar letzten Jahres dabei, meine Bibliothek zu verkleinern. Die Bücher, von denen ich sicher bin, sie nicht noch einmal lesen zu wollen, bekommen die kleine Schwester und die liebste Freundin. Es sind aber auch wieder Bücher dabei, die zurück in mein Regal wandern, weil sie erneut mein Herz erfreut haben. In diesem Monat waren es „Klaras Haus“ von Sabine Kornbacher und „Es war einmal ein Fluß“ von Lorian Hemingway. Die Filme, die mich am meisten berührt haben, sind „The Sea of Threes“ und „Im Rausch der Sterne“.

Ich bin gespannt, was der neue Monat bringt und hoffe, dass er genauso fröhlich und entspannt ist wie sein Vorgänger. In diesem Sinne haben Sie einen guten Start in den Februar.

Gedanken zum Jahreswechsel

Nur noch wenige Tage, bis dieses Jahr endet, das uns allen so viel abverlangt hat. „Endlich“ wird der ein oder die andere denken. Trotzdem hoffe ich, dass Sie die Weihnachtstage und die Tage zwischen den Jahren entspannt und fröhlich genießen können.

Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Weihnachtsfest – egal, wie Sie es feiern. Ob allein oder im Kreise der Familie, haben Sie eine schöne Zeit mit ganz vielen Glücksmomenten, die ablenken von dem, was Sie vielleicht belastet oder traurig macht. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen einen guten Start und ganz viel Zuversicht. Auch, wenn die Pandemie uns bestimmt noch im neuen Jahr begleiten wird, so wünsche ich uns allen, dass es wieder einfacher und schöner für uns wird. So unbeschwert wie noch im letzten Jahr werden wir sicherlich auch 2021 nicht leben. Aber ich wünsche uns, dass wir die neue Chance nutzen, die jeder Jahreswechsel bietet, und es ein gutes Jahr werden lassen. Lassen Sie es uns so gestalten, dass es für alle ein gesundes, fröhliches, freundliches und friedliches Jahr wird, in dem wir uns unterstützen, aufmerksam sind und schwere Zeiten gemeinsam verbringen und überstehen, auch wenn es vielleicht nur mit Abstand möglich ist.

In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihre Treue und freue mich auf ein Wiederlesen im nächsten Jahr. Alles Liebe Ihre Frau Landgeflüster.